Italiens Weine Die Reihe der handschuhfach-kompatiblen Weintaschenführer aus dem Hallwag-Verlag hat Zuwachs bekommen: „Italiens Weine“ ist das kompakte Büchlein schlicht betitelt. Auf 372 prall gefüllten Seiten wird hier ein Überblick über die weite Weinwelt Italiens vermittelt. Die Autorin Michéle Shah lebt und arbeitet seit 20 Jahren in Italien und schreibt regelmäßig für bedeutende Fachzeitschriften wie Decanter oder Wein-Gourmet und ist als Beraterin für den italienischen Weinhandel tätig. Zu Beginn werden alle wichtigen Basisinformationen zum Verständnis italienischer Weine vermittelt. Wissenswertes zu Besonderheiten italienischer Weine, zu Rebsorten (sehr wichtig in Italien!), zu Weinetiketten und ein Glossar stimmen den Leser ein. Im Hauptteil werden alle Weinregionen des Stiefels vorgestellt, hierbei ist das Werk auf dem neuesten Stand. Alle aktuellen Entwicklungen sind berücksichtigt, wobei kritische Anmerkungen erfreulicherweise auch ihren Platz finden. Die jahrgangsunabhängigen Angaben zu rund 1500 Erzeugern, die mit einem Sternesystem bewertet werden, scheinen mir zutreffend und verlässlich. Hier wurde außer der Qualität des Betriebes auch auf ein gutes Preis-Leistungsverhältnis Wert gelegt. Leider sind, bedingt durch das kompakte Format, die jeweiligen Karten arg klein ausgefallen, sie können nur zur groben Orientierung dienen. Erfreulich ist, dass die Autorin sicher brauchbare Empfehlungen zu regionaltypischen Speisen, zu Hotels und Restaurants gibt, so kann das Büchlein auf Reisen als praktischer Führer und zuhause als Nachschlagewerk gute Dienste leisten. Michéle Shah - Italiens Weine Hallwag Verlag, München, 372 Seiten, 17,90 Euro ISBN (10) 3-8338-0340-6 ISBN (13) 978-3-8338-0340-6
Der Kleine Johnson Alle
Jahre wieder ist es mit beruhigender Regelmäßigkeit soweit: die
Neuauflage des „kleinen Johnson“, des mit 7 Millionen verkauften
Exemplaren erfolgreichsten Weinbuches weltweit, kommt auf den Markt.
Dieses handliche Taschenbuch ist seit nunmehr 30 Jahren ein nahezu
unverzichtbares und immer nützliches Kompendium. Seine Informationen zu
über 15 000 Weinen aus aller Welt sind für den Weineinsteiger wie auch
den Weinprofi gleichermaßen geeignet. Auf 416 Seiten hat der „Vater“
dieses Standardwerkes, der international renommierte Weinautor Hugh
Johnson, zusammen mit 38 unabhängigen Experten wieder unzählige Daten
zu Weinen, zu Erzeugern, zu Jahrgängen und ihrer Trinkreife
aktualisiert. So kann der Weinfreund sogar etwas über Weine aus
Rumänien oder gar aus Texas erfahren, wenn er möchte. Für die
Jubiläumsausgabe wurde ein neues, zeitgemäßes Cover spendiert und auch
inhaltlich gibt es einige Neuerungen: Die Korrespondenten dieser
Ausgabe werden in kurzen Biografien vorgestellt und Hugh Johnson
porträtierte etliche Weinbauregionen. Die letzten Jahrgänge 2004 und
2005 werden zu Beginn ausführlicher behandelt und Hugh Johnson hat
einige lesenswerte Gedanken zur neuen Welt des Weines verfasst. Den
wichtigen Weinbauländern Deutschland und Österreich, in früheren
Ausgaben etwas stiefmütterlich behandelt, wurde mehr Platz eingeräumt. Alle
anderen Einträge wurden natürlich auf den neuesten Stand gebracht und
zu jedem Wein neue, zumeist sehr verlässliche Trinkreifebewertungen
vermerkt. Wie immer kommen passende Empfehlungen zu Wein und Speisen
sowie Jahrgangstabellen, Rebsortenkunde und Erläuterungen zur
Weinbeurteilung nicht zu kurz. Auch mich hat die jeweilige Neuausgabe
des „kleinen Johnson“, sehr erleichtert durch das handliche Format,
über lange Jahre in den verschiedensten weinbezogenen Situationen
begleitet und sich fast immer als sehr brauchbar erwiesen. Hallwag Verlag, München, Hardcover, 19,90 Euro ISBN (10) 3-8338-0342-8 ISBN (13) 978-3-8338-0342-0
Johnsons Weinwelt
Hier ist die Lektüre für die langen Herbstabende, am Besten begleitet
von einem guten Tropfen: „Hugh Johnsons Weinwelt“, oder, viel schöner,
„A life uncorked“. Dies ist das definitive Buch, um die Gedanken,
Überzeugungen und die Persönlichkeit von einem der profiliertesten
Weinkenner dieser Erde kennen zulernen.
Auf 384 mit z.T. privaten Fotos schön illustrierten Seiten wird hier
der pralle Kosmos des geballten Erfahrungsschatzes von Hugh Johnson
ausgebreitet, vergnüglich und klug verfasst und kongenial übersetzt von
Reinhard Ferstl. Dies ist in erster Linie ein sehr persönliches Buch,
mit klar umrissenen Standpunkten und ohne falschen Anspruch auf
Objektivität. Ausführlich erlebt der Leser die erste Wein-Prägung des Autors am
College in Cambridge und seinen Werdegang in der weiten Weinwelt vom
Weinschriftsteller, der er heute noch ist, über den Ladeninhaber bis
hin zum Erzeuger eigenen Rebensaftes mit. Erfreulich viel englischer
Humor schwingt da immer mit. Hugh Johnson, auch Verfasser von langjährig bewährten Taschenführern
wie dem „kleinen Johnson“, zeigt sich hier als typisch angelsächsisch
geprägter Weinexperte, mit viel Liebe zu den klassischen Weinen wie
große Burgunder und legendäre Bordeaux-Chateaus. Als Genießer geht ihm
eindeutig Eleganz vor Kraft, Vielschichtigkeit vor Alkoholkonzentration
und Reife vor jungem Ungestüm. Da teilt er so manchen Seitenhieb an die
oft allzu rasante, moderne Weinszene aus und spart dabei beispielsweise
„Weinpäpste“ wie den amerikanischen Kritiker Robert Parker, dessen
Einfluss und Methodik die Weinbeurteilung grundlegend veränderte, nicht
aus. Es gibt ausführliche Kapitel über perlenden Wein, über Weiß- und
Rotweine. Die Geschichte dieser Weine wie auch das aktuelle
Marktgeschehen sind immer präsent, doch Hugh Johnson hat zu allem seine
wohlbegründete Meinung, weise, charmant und mit großem
Erfahrungshorizont formuliert.
Selbst der Weinkenner wird immer wieder mit kleinen Details zu
Erzeugung, Anbau und Genuss von Wein versorgt, die er oft so noch nicht
kannte.
Dieses Buch ist eine herrlich kurzweilige Symbiose zwischen gereifter
Weinphilosophie und geballtem Weinwissen. – Peter Schneider –
Hugh Johnsons Weinwelt
A life uncorked
Hallwag Verlag, München
384 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
39,90 Euro
ISBN (10): 3-8338-0341-X
ISBN (13): 978-3-8338-0341-3
Die 5-Elemente-Küche - Chinesische Ess- und Trinkkultur
Bekömmlichkeit und Genuss sind die obersten Prinzipien der
Ernährungslehre nach den 5 Elementen der traditionellen chinesischen
Medizin. Die sog. "5-Elemente Küche" unterstützt die Gesundheit, stärkt
die Lebenskraft, steigert das Wohlbefinden und fördert die
Konzentrationsfähigkeit. Das Kochen mit dem Wok ist ein zentrales
Hilfsmittel für die Zubereitung von Speisen nach dieser Lehre. Das
Grundlagenbuch zu den Prinzipien der "5-Elemente Küche" enthält eine
ausführliche Kunde zu Lebensmitteln und deren Wirkung auf den Körper
und präsentiert sich als lehrreiches und kulinarisch wertvolles
Kochbuch mit medizinischem Unterbau. Autorin Hai Yan Waldmann-Wang
beweist auf rd. 200 Seiten und mit mehr als 70 Rezepten, dass sich
Gesundheit und Genuss keineswegs ausschließen. Deutlich wird dabei: Die
chinesische Küche ist weit mehr als nur Frühlingsrolle, Bami Goreng
oder Ente süß-sauer. Die Wirkungsweise der miteinander kombinierten
Zutaten auf das Wohlbefinden ist jedem Rezept vorangestellt. Viele
Informationen sind alphabetisch geordnet im "Kleinen Lexikon der
wichtigsten Lebensmittel" und zwar von Aubergine bis Wantanhülle. "Die
5-Elemente-Küche. Chinesische Ess- und Trinkkultur"; Softcover, Neuer
Umschau Buchverlag, 2006, ISBN 3-86528-117-6, 19,90 EUR/32 SFR.
Klicktipp: www.umschau-buchverlag.de
Klaus W. Grundstein
Stempel sammeln am Rheinsteig
Koblenz. Auf dem Rheinsteig zwischen Bonn und Wiesbaden können
Wanderer seit Ostern Stempel sammeln. Zum Start in den Wanderfrühling
hat das Rheinsteig-Büro an markanten Aussichtspunkten und bei
Tourist-Informationen insgesamt 30 verschiedene Motiv-Stempel
deponiert, die in einem Rheinsteig-Tourenbuch (WanderNOTIZEN)
eingetragen werden können. Europas neuer Premium-Wanderweg windet sich
über 320 landschaftlich schöne Kilometer vorbei an den Rheinschleifen,
an mehr als 40 mittelalterlichen Burgen und Bauten und führt auf teils
schmalen Pfaden vom Drachenfels über die Festung Ehrenbreitstein und
die Loreley zu den schönsten Aussichtspunkten des Rheines. Das
offizielle Rheinsteig Touren- und Wanderstempelbuch mit 12
Luftpostkarten zum Herausnehmen, einem Planungskalender bis 2009, mit
Vorschlägen für 20 Tagestouren, guten Übersichtskarten und GPS-Daten
zum Download hat viel Platz für eigene Notizen und Fotos.
"WanderNOTIZEN Rheinsteig" aus der Serie "Ein schöner Tag",
ideemedia/Rheinland-Pfalz Tourismus, 144 Seiten, 12 Postkarten, ISBN
3934342-44-2 ist zu 12,95 EURO im Buchhandel oder beim Rheinsteig-Büro,
Löhrstraße 103-105, D-56068 Koblenz erhältlich. Klicktipp fürs
Internet: www.rheinsteig.de.
Klaus W. Grundstein
Alte Rezepte neu entdeckt
Früher, das waren die ersten Jahrzehnte des vergangenen
Jahrhunderts, als eine gute Fleischbrühe (Suppe) geschmacklich bestimmt
sieben Stunden auf kleiner Flamme köcheln musste. So steht es im
Büchlein "Rezepte aus Mainz - ein Kochbuch erzählt". Wie aber kann ein
Kochbuch erzählen? Geschichte und Kultur statt Rezepte? Nein, ganz
einfach: Ein Mix aus beidem haben Gaby Böhme, Mainzer Journalistin, und
Sabine Wentzel-Lietz, Köchin und Dozentin aus Bingen, im Ingelheimer
Leinpfad- Verlag auf den Markt gebracht. Grundlage des neuen Werks ist
ein Kochbuch, das 1895 mit über 800 Rezepten in Mainz erschien. Es war
das "Kochbuch für die Zöglinge der Haushaltungsschule des St.
Josef-Stiftes" und offensichtlich für höherer Stände vorgesehen, denn
die Rezepte waren in bestem Sinn gutbürgerlich. Die Köchin hat 56 der
über 800 Rezepte für Vorspeisen, Hauptgerichte und Desserts
überarbeitet und ausgewählt. Unter ihnen finden sich Klassiker wie
Kartäuser Klöße oder Mainzer Torte. Sofern sich an der Zubereitung
nichts änderte, wurden einige der Rezepte aus sprachlichen Gründen im
Originaltext von 1922 übernommen. Journalistin Gaby Böhne brachte die
verwendeten Zutaten der Gerichte in kulturgeschichtliche Zusammenhänge
und begab sich auf Spurensuche in das Mainz des 19. und 20.
Jahrhunderts. Geschichtliches, Anekdoten und Hintergründe erhellen
etwas das Leben der Mainzer zu einer Zeit, in der es wohl schon
Geschäfte gab, in denen Parmesan und Olivenöl verkauft wurden. Gaby
Böhne und Sabine Wentzel-Litz:" Rezepte aus Mainz - ein Kochbuch
erzählt". 96 Seiten, Leinpfad-Verlag (Ingelheim), 9,90 Euro, ISBN:
3-937782-38-9.
Klaus W. Grundstein
"Erlebnis Essen"
Da läuft einem doch das Wasser im Mund zusammen: Brot, das
"trocken" schon ein Genuss ist, Handkäse, der zart-würzig auf der Zunge
zergeht, Tomaten, von aromatisch süß bis fein-säuerlich,
würzig-deftiger Schinken, der langsam im Rauch reifen durfte. Aber, wo
entdeckt man solche Geschmackserlebnisse im Überangebot von immer
gleich schmeckenden Lebensmitteln? Ursula Heinzelmann, Sommelière und
Journalistin aus Berlin, der Essen als reine Nahrungsaufnahme zum
Stillen des Hungergefühls entschieden zu wenig ist, begibt sie sich in
ihrem Buch "Erlebnis Essen" auf eine Spurensuche nach der "Seele des
Brotes", dem "Schmelz des Schinkens", der "Farbe der Butter" und der
"Sauren Lust der Gurken". Sie hat die Nahrungsmittel, die in unserer
kulinarischen Landschaft wachsen, (wieder-) entdeckt mit
praxisbezogener Warenkunde, Bezugsadressen und originellen Rezeptideen.
Dies ist ein Buch für alle, die von – längst verloren geglaubten -
Gaumenfreunden ihrer Kindheit träumen oder endlich wissen wollen, wie
Tomaten vor 40 Jahren schmeckten. Hier gibt es Hinweise auf
Lebensmittel in ihrer authentischen und lustvollen Form, die im
deutschen Überangebot industriell produzierter Gerichte unter zu gehen
drohen. Dies sind Produkte mit Persönlichkeit, mit denen das Essen
wieder zum Erlebnis wird und buchstäblich mit allen Sinnen genossen
werden will. Ein Plädoyer für höhere Ansprüche an die eigene Nahrung
mit viel Geschichtlichem aus der deutschen Esskultur, Wissenswertem
über Produkte aus deutschen Landen und einigen ganz persönlichen
Erlebnissen der Autorin. Hinzu kommen zahlreiche traditionelle und
moderne Rezepte von "Klassischem Apfelmus" bis "Kohlrabi Som-Tam"
(thailändischer Salat in europäisierter Version). Ursula Heinzelmann
"Erlebnis Essen – Vom Duft der Erdbeere und der Würze des Teltower
Rübchens", 224 Seiten gebunden mit Bildteil, erschienen im Scherz
Verlag, ISBN 13 978-3-502-15013-8 zum Preis von € 18,90 bzw. SFR 33,40.
Klicktipp fürs Internet http://www.fischerverlage.de/
Klaus W. Grundstein
"Baden Schlemmerland"
Ein Buch für Badener und Nicht-Badener mit Blick ins Schlemmerland!
Das Buch "Baden Schlemmerland" aus der Edition Kaeflein hält, was
esverspricht! Es überzeugt buchstäblich auf den ersten Blick mit seinem
bunten Potpourri aus hervorragenden Fotos, Rezepten, Städteportraits
und kleinen Geschichten. Baden ist eines der schönsten und beliebtesten
Reiseziele Deutschlands. Wunderbare Natur, lebendige Städte, pittoreske
Dörfer, barocke Schlösser, verträumte Burgen, malerische Wochenmärkte
und gemütliche Wein- und Brauchtumsfeste laden zum Verweilen und
Genießen ein. Der Bildband zeigt herrliche Landschaftsimpressionen,
Städteportraits und Sehenswürdigkeiten von Wertheim im Norden bis
Meersburg im Süden. Weitere Inhalte sind die schönsten Thermen der
Region und die größten Natursportevents. Mehr als hundert Rezepte von
Martin Hegar machen Appetit auf die vielseitige badische Küche. Die
Gerichte sind dabei entsprechend der Jahreszeiten sortiert - von
leckeren Spargelgerichten bis hin zum knackigen Wintersalat. Dabei sind
die Anleitungen so verfasst, dass auch Nicht-Profis mit ihnen etwas
Schmackhaftes auf den Tisch bringen können. Neben traditionellen
Gerichten werden leichte und vegetarische Alternativen vorgestellt -
auch an deftige Kutteln, erlesenes Rinderfilet und süße Ofenschlupfer
mit Vanillesoße wurde gedacht. Die appetitanregenden Fotos von Achim
Kaeflein vollenden den Genuss. 250 nützliche Einkehrtipps, Adressen von
Restaurants, Winzern und Erzeugern helfen bei der Planung kulinarischer
Ausflüge. Achim Kaeflein, Martin Hegar und Hildegard Nies: Baden
Schlemmerland - Die besten Rezepte, die schönsten Impressionen ist
erschienen bei Edition Kaeflein, Rötebuckweg 9, 79104 Freiburg, Tel.:
++49 (0) 761 5569395, Fax.: ++49 (0) 761 58539739 und hat 216 Seiten,
enthält 100 Rezepte, 550 Farbphotos, Hardcover 19 x 25 cm mit
Schutzumschlag. Erhältlich im Buchhandel zu 24,80 Euro, ISBN:
3-98810093-1-2; E-Mail: info@edition-kaeflein.de; Klicktipp fürs
Internet www.edition-kaeflein.de. Mit ihrem Buch "Baden Schlemmerland"
haben die Autoren die touristische Attraktivität Badens mit seinen
vielen unterschiedlichen Gesichtern und Landschaften prima mit leckeren
badischen Rezepten verbunden, denn sinnliche Landschaftimpressionen,
stimmungsvolle Städteportraits und informative Reportagen über Land und
Leute umrahmen das Ganze.
Klaus W. Grundstein
Optischer Rausch für Weinfreunde
Das schönste Buch zum Thema Wein ist nun im Feierabend-Verlag
erschienen. Es heißt „Weinlandschaften“ und versammelt die
eindrucksvollsten Aufnahmen von Deutschlands wohl renommiertesten
Weinfotografen Armin Faber aus 25 Jahren. Rund 300 wurden aus dem
Faberschen Fundus von sagenhaften 200.000 Fotos ausgewählt, und jedes
ist eine Reise in sich. Sie zeigen nicht bloß Güter, Keller und
Weinberge – aber die natürlich auch – sondern auch Menschen, Hände, das
Leben rund um den Wein. Es gibt Gesichter wie Rebstöcke,
Sonnenuntergänge die einen Hang verwandeln, zweiseitige Panoramen wie
vom Traisener Rotenfels zum Blick schweifen lassen, rumänische
Erntehelfer auf der Fahrt nach Hause, Wachauer Weinberge im Schnee, ein
atemberaubendes Foto mit Rebzeilen über dem portugiesischen Strand von
Cabo Girao. Aus allen wichtigen Weinländern gibt es Bilder, die ergänzt
werden durch kurze, einführende, mit feiner Hand geschriebene Texte von
André Dominé. Sie rahmen die fantastischen Fotos ein, welche einem viel
über die Weine erzählen, die an den abgelichteten Orten wachsen. Man
fragt sich unwillkürlich, ob sie tatsächlich so schmecken wie ihre
Heimat suggeriert. Und wer sagt, großer Wein müsse das Terroir
schmeckbar machen, der will auch wissen, wie dieses aussieht, wie die
Menschen dort leben, der will also das Elternhaus seiner
Lieblings-Weine kennen. Mit „Weinlandschaften“ trifft er die richtige
Wahl. Ein Buch, das unbedingt mit vollem Weinglas und viel Zeit gelesen
werden sollte. Denn es gibt viel zu entdecken in diesem großformatigen,
zweisprachigen (deutsch/englisch) Prachtband (295 x 270 mm, 256
Seiten), der im hochwertigen Schuber daherkommt (49,90 Euro, ISBN
3-89985-042-4).
Carsten Henn
Gründliches Kochbuch - Wie die Urgroßmutter unserer Urgroßmutter kochte
Wie die Urgroßmutter unserer Urgroßmutter kochte - das ist in dem Buch
"Gründliches Kochbuch" nachzulesen - ein Nachdruck einer 1792 zu
Augsburg herausgegebenen Rezeptsammlung, die einen aufschlussreichen
Einblick in die Koch- und Zubereitungsmethoden der damaligen Zeit gibt.
Süße Mandelsuppe, Krebspastete an Fastentagen oder Frankfurter
Gogelhopf - für alle, die einen Rückblick in die kulinarische Historie
des 18. Jahrhunderts halten wollen, ist das "Gründliche Kochbuch" ein
besonderes, unterhaltsames Lesevergnügen. Zugleich zeigt dieses
Kochbuch der Wandel, der sich im Laufe der vergangenen zwei
Jahrhunderte bei der Wahl der Zutaten, ihrer Mengen und Zubereitung
ergeben hat. Susanne Hausburg-Mosbahi schlussfolgert in ihrem
prägnanten Nachwort, dass sich manches aus heutiger Sicht zwar kurios
liest, die althergebrachten Rezepte jedoch "ein Stück Heimat- und
Kulturgeschichte" darstellen. Viele Rezepten sind in Vergessenheit
geraten. Dieses "Gründliche Kochbuch" ist die Gelegenheit zu lohnendem
Nachkochen. "Gründliches Kochbuch - Das Kochbuch der Urgroßmutter
unserer Urgroßmutter" ist die Neuauflage eines Augsburger Kochbuches
aus dem Jahr 1792 mit 160 Seiten, 14 x 21 cm, gebunden zum Preis von
9,90 Euro; ISBN 3-928432-15-X; Alois Knürr Verlags GmbH, München;
Klicktipp fürs Internet:
http://www.knuerr-verlag.de/index.htm
Klaus W. Grundstein
50 einfache Dinge, die Sie über Wein wissen sollten
Staudt. Wolfgang: 2005.168 S. EUR 14,90/EUA 14,90/SFR 23,00 ISBN 3-938060-04-2
Lieber weiß oder lieber rot? Die Frage kennt man. Aber wieso ist
Weißwein eigentlich weiß und Rotwein rot? Warum schmecken manche Weine
trocken und manche nicht? Banale Fragen, oder?! Wein zu trinken ist
leichter, als ihn zu verstehen. Aber erst wer mehr über den edlen
Rebensaft weiß, versteht ihn zu genießen.
Wolfgang Staudt, einer der wenigen deutschen Weinkenner mit dem Diploma
in wine and spirits, hat in seinem Buch alles Wissenswerte rund um das
Kulturgetränk gesammelt. Ein informativer und amüsanter Leitfaden für
Wein. Dabei geht es weniger um die historische Entwicklung oder die
verschiedenen Rebsorten, sondern vielmehr um den praktischen, direkten
Nutzen für den Weintrinker. Von der Weinauswahl im Geschäft über die
korrekte Lagerung bis hin zum richtigen Genießen eines guten Weines -
dieses Buch vermittelt dem Leser alle wichtigen Beurteilungskriterien
und versetzt ihn in die Lage, sich eine eigene Meinung zu bilden: Was
unterscheidet einen nussigen von einem fruchtig-beerigen Rotwein, wie
erkennt man den Tannin- oder Säuregehalt eines Weins, wie liest man das
Flaschenetikett, welcher Wein harmoniert mit welchem Essen? Egal ob
Anfänger oder regelmäßiger Weintrinker dieses Buch zeigt, dass jeder
lernen kann, einen guten Wein zu erkennen und ihn richtig zu genießen.
Ein Genuss ist dieses Buch selbst, denn Staudt pflegt einen flotten,
emotionalen Schreibstil. Und selbst komplizierte Themen werden dadurch
nicht langweilig. Und daher ist es nicht nur ein Einstiegsbuch für
Laien und Hobby-Weintrinker mit vielen praktischen Tipps rund um den
Weingenuss, sondern auch der „Wein-Profi“ wird Freude an den 166 Seiten
haben. Wer Staudt kennt, der weiß, hier ist echter Staudt drin.
Gernot K. Märzhäuser
Soeben erschienen:
Gambero Rosso/Slow Food Editore "Vini d’Italia 2006"
Wer sich eingehend mit italienischem Wein befasst, sollte den "Gambero
Rosso" mit seinen Gläser-Wertungen nicht außer acht lassen. Der "Vini
d’ Italia" Weinguide erscheint in der 19. Auflage und bewertet
insgesamt 15476 Weine von 2126 Produzenten neu. In regionalen
Verkostungen, die sich über mehrere Monate ziehen, wurden aus insgesamt
rund 25.000 Weinen 1500 herausgefiltert, die als würdig für die
Endrunde der Tre-Bicchiere-Anwärter angesehen wurden. Gambero
Rosso/Slow Food Editore "Vini d’Italia 2006". Deutsche Ausgabe zu 29,90
Euro, 912 Seiten, Hallwag Verlag, München.
Klaus W. Grundstein
Essen wie die Götter
Die Kost des Mittelmeerraums gilt als besonders bekömmlich und gesund.
Die Autoren Myrsini Lambraki und Ingrid Kiefer lüften in ihrem Buch
"Die original Kreta-Diät" die großen und kleinen Geheimnisse dieser
Kost, zu deren wichtigsten Bestandteilen Gemüse gehört. Fast zu jeder
Mahlzeit kommt es auf den Tisch, Fleisch hingegen gibt es meistens nur
zu besonderen Anlässen. Fischgerichte spielen eine große Rolle und
Olivenöl ist ein unverzichtbarer Speisenfaktor. Kräuter und frisches
Obst sind im Prinzip unverzichtbar. Die Mittelmeerkost hat daher einen
großen Anteil an Vitaminen und wenig tierischem Fett. Griechischer
Ziegen- und Schafskäse und Rotwein runden das mediterrane
Speisenangebot ab. Wer sich an die Zubereitungsvorschriften des Buches
"Die original Kreta-Diät" mit authentischen Rezepten hält, verwöhnt
sich und seine Familie mit schmackhafter und gesunder Küche. Myrsini
Lambraki und Ingrid Kiefer: "Die original Kreta-Diät". Kneipp-Verlag,
85 Seiten, durchgehend farbig. Preis: 7,90 Euro, sfr 14,60. ISBN:
3-7088-0355-8. Klicktipp fürs Internet: www.kneippverlag.com oder
www.kneippbund.at
Klaus W. Grundstein
Die 150 beliebtesten Weine
Wie sie heißen, wie sie schmecken, was sie kosten
Mit diesem immer noch interessanten Hallwag Wein-Kompass findet jeder
Leser auch aus einem großen Angebot leicht den Wein, der ihm schmeckt.
Kann man vom Namen eines Weins auf seinen Inhalt schließen? Was
verbirgt sich hinter Bezeichnungen wie Amselfelder, Barolo oder
Müller-Thurgau? Dieser Kompass lüftet diese Geheimnisse. In
alphabetischer Reihenfolge listet er 150 Weine auf, die in
Supermärkten, Weinfachhandlungen und Restaurants am häufigsten
angeboten werden. Jeder Eintrag gibt Auskunft über die Herkunft, Farbe
und Geschmack eines Weines. Er verrät, aus welchen Rebsorten ein Wein
gekeltert wurde, wie lange er gelagert werden kann, bei welcher
Temperatur er serviert werden sollte, was er kostet und zu welchen
Speisen er am besten passt. Mit diesem Wein-Kompass kann jeder Leser
auch aus einem großen Angebot leicht den Wein finden, der ihm schmeckt.
Jochen G. Bielefeld, Marcus Leusch: Die 150 beliebtesten Weine; HALLWAG
Verlag, München; 128 Seiten, Format 9 x 15,4 cm Softcover mit
Flexihülle. Preis: € (D) 6,90 / € (A) 7,10 / sFr. 12,80; ISBN
3-7742-6961-0. Klicktipp fürs Internet: www.hallwag.de
Klaus W. Grundstein
Qualitätsboom spanischer Weine hält an
Spaniens Weinwelt im Spiegel seiner bekanntesten Weinführer
Mit seinen 20 autochthonen Rebsorten und dem weltweit größten
Bestand an alten Rebstöcken, mit erstklassig ausgebildeten Önologen,
die im ganzen Land ihr Augenmerk auf diese gar nicht verborgenen
Schätze richten und aus ihnen spektakuläre Weine keltern … so geht das
spanische Weinwunder seit 15 Jahren, und ein Ende ist noch längst nicht
abzusehen. Schon wieder wurde eine Region „entdeckt“, in der der
Genossenschaftssektor wie eh und je vor sich hindümpelt, in der
gleichzeitig neue Bodegas Weine produzieren, die mit 90 und mehr
Punkten bewertet werden. Die Rede ist von der DO Bierzo – jeder möge
suchen, wo das liegt – und der ebenso wenig bekannten roten Rebsorte
Mencía. Die Dokumentation dieser rasanten und erfreulichen Entwicklung
findet sich in zwei der bekanntesten spanischen Weinführer, von denen
einer (Ausgabe für 2005) auch in deutsch vorliegt. Guía Peñín ist das
seit 1990 in Spanien erscheinende Standardwerk zum Thema spanischer
Wein des Experten und Fachjournalisten José Peñín, der mit mehr als 25
Jahren Erfahrung auf diesem Gebiet einer der bekanntesten und
profiliertesten Verkoster und Meinungsbilder der Weinwelt Spaniens ist.
1975 gründete er einen der ersten Weinclubs Spaniens (CLUVE) und 1980
die erste Fachzeitschrift über Wein mit dem Titel „Bouquet“
herausbrachte. Guía Peñín ist mittlerweile ein Weinführer, der eine
Referenz für spanische Weine auf internationalem Niveau darstellt. Die
verkaufte Auflage liegt nach Verlagsangaben bei 330.000 Stück. Die
Ausgabe 2005, die auch in deutsch vorliegt, aber als solche nicht
gekennzeichnet ist, belegt eindeutig den rasanten Vormarsch des
spanischen Weins. Noch nie enthielt der Weinführer so viele Weine, und
vor allem nicht so viele gute. Er ist das Spiegelbild der konstanten
Qualitätsentwicklung auf diesem Gebiet und erlaubt einen umfassenden
Überblick über die aktuelle Situation auf dem spanischen Markt. Mehr
als 10.500 Weine, Cavas und Sherrys sind dort notiert, von denen mehr
als 6.100 verkostet, nach dem 100 Punkte-System bewertet und
beschrieben werden. Peñín ist mit der Entwicklung der Weinszene in
seinem Land durchaus zufrieden, wobei er eine gewisse Präferenz für
Weine des „neuen Stils“ zeigt, wie sie in den vergangenen 10 bis 15
Jahren entstanden sind. Der interessierte Leser und Weinliebhaber
findet außerdem nützliche Tipps und Hinweise über den Weinbau und die
kontrollierten Anbaugebiete Spaniens (knapp 150 Seiten) sowie ein
Register aller Weine und Bodegas. Von besonderem Nutzen ist auch die
umfangreiche Recherche der Verkaufspreise spanischer Weine in
Deutschland. Eine Auflistung der besten Weine des Jahres und jeder
Region ermöglicht eine schnelle Orientierung und ist eine wertvolle
Einkaufshilfe für jeden passionierten Sammler. Für die spanische
Ausgabe 2006 werden fast 7000 Weine beschrieben, das instruktive
Einleitungskapitel, fast ein Buch für sich, wurde auf knapp 200 Seiten
erweitert. Guía de Vinos Gourmets (GVG) zählt zu den
Pionieren spanischer Weinführer und erscheint mit der Ausgabe 2006 zum
21. Mal. Aus dem Verlagshaus Grupo Gourmets/Progourmet stammt ebenfalls
die Feinschmeckerzeitschrift Club de Gourmets, die in diesem Jahr ihr
30-jähriges Bestehen feiern kann. Blind verkostet und aufgeführt
wurden 3.300 Weine nach einem 10 Punkte-System (Abstand ¼ Punkt), wobei
828 Weine ausführlich beschrieben werden, und zwar jene, die mit mehr
als 5 Punkten bewertet wurden. Der Weinführer will kein „Zensus“ der
spanischen Weine sein und kommt daher – im Vergleich zu Peñín – mit
einer geringeren Menge verkosteter Weine aus, die dennoch „die Auswahl
der besten spanischen Weine“ darstelle. Als besonderer Service werden
jedem notierten Wein die Bewertungen der vergangenen 5 bis 6 Jahre
angehängt – so kann man sich der Nachhaltigkeit in der Qualität eines
Weins bzw. einer Weinmarke versichern. GVG hat ein sehr aufwendiges
Verkostungsschema: Ein ständiges Komitee, bestehend aus 21 Profis
(Sommeliers, Chemiker, Önologen, Journalisten – davon fast die Hälfte
Frauen) verkostet pro Sitzung maximal 20 Weine, das heißt, für den
vorliegenden Guide wurden die Weine in 166 Sitzungen nach dem
Konsensprinzip ausgewählt – nur so könne Neutralität gewahrt werden.
Auch der GVG hat an der Spitze seiner Bewertungen einen deutlichen Hang zu den „modernen“ Weinen.
Guía Peñín. Spaniens Weinführer Nr. 1, 1152 Seiten, Königswinter (Heel Verlag) 2005, ISBN 3-89880-433-X, EUR (D) 29,90
Guía Peñín de los Vinos de España 2006, 1392 Seiten, Madrid (Peñín Ediciones) 2005, ISBN 84-95203-30-8, EUR 26,00 €
Guía de Vinos Gourmets 2006, 798 Seiten, Madrid (Grupo
Gourmets/Progourmet, S.A.) 2005, ISBN: 84-95754-56-8, EUR 23,00
(Buch und CD-Rom)
Wolfgang Ehrhardt
Facettenreiches Wien - stille Orte und Höhepunkte
"Wienfacetten" heißt eine neue Buchreihe des Metro-Verlags durch
die Wien in neuen Facetten betrachtet und erlebt werden kann. "Das
italienische Wien", "Orte der Stille" oder "Wiener Höhepunkte" heißen
die literarischen Themenrundgänge durch die Stadt. In der neuen Reihe
sind im März die ersten sechs Titel erschienen. Die einzelnen Bände
gliedern sich jeweils in rund 50 Kapitel, die zu einem speziellen Ort
in Wien eine bemerkens- und lesenswerte Geschichte erzählen. Die
kleinen Essays eignen sich auch für die schnelle Lektüre. Ein paar
Beispiele: Im Band "Wien und die Pferde" führt die Autorin Martina
Bartl klarerweise zu Lipizzanern und Fiakern, aber auch zum Pegasus auf
der Staatsoper oder erzählt die Geschichte der Pferdetramway; von
Wappen, Gräbern und Palais erzählt hingegen der Band "Kaiser, Macht
& Kirche" von Andreas Korsitzky und Klaus Lorbeer. Im Buch der
"Wiener Höhepunkte" führen Frederike Demattio und Valentin Demetz-Wille
hoch hinaus in die Kuppel der Karlskirche, die Heurigenschenke "Zur
Wildsau" beim Lainzer Tiergarten oder auch ins Krapfenwaldbad. Im Band
"Frauenspaziergänge" spannt Petra Unger den Bogen von Hotelchefin Anna
Sacher über die Trümmerfrauen bis hin zur Prostitution in Wien. "Orte
der Stille" hat Autorin Katja Sindemann am Josefsdorfer Waldfriedhof
beim Heustadelwasser im Prater oder im Kreuzgang im Servitenkloster
gefunden. 55 Ruheoasen in der Großstadt werden beschrieben. Was es mit
der Venediger Au auf sich hat ist in dem Band "Italienisches Wien" von
Frederike Demattio nachzulesen. Auch wer in Wien die italienische
Lebenart sucht, wird bedient. Es gibt Tipps wo man Spezialitäten
verkosten und erstehen kann. Die Ziele der Buchreihe fasst der Verlag
in dem Motto von Alfred Andersch zusammen: "Umwege erhöhen die
Ortskenntnis". So folgen den jetzt vorgestellten Bänden im Juni die
Titel "Wien und die Kinder" und "Wiener Hotels mit Charme"; im Oktober
sollen "Wiener Walzer, Tango, Cha-Cha-Cha" und das "Winterliche Wien"
folgen. Insgesamt sind 20 weitere Titel der Edition geplant. Die
"WIENFACETTEN" lenken den Blick aufs Detail. Es geht um eine
Spurensuche zu unterschiedlichen Themen, bei der relevante Orte in Wien
im Mittelpunkt stehen. In kurzen anschaulichen Essays richten die
Autoren ihr Augenmerk auf eine besondere Facette der Stadt.
Interessante Hinweise und Tipps zu jeweils 50 Orten pro Band regen zur
Besichtigung und zum genaueren Hinschauen an. Die sehr interessanten,
ja teilweise aufregenden "wienfacetten", sind im Metor-Verlag
erschienen, haben je 128 Seiten und kosten 9,90 Euro pro Band im
Buchhandel.
Klaus W. Grundstein
Gesund durch Gewürze
Das "Gewürzregal als Apotheke" - so ein neuer Trend. Nahezu keinem
Thema der Naturheilkunde wird so viel Aufmerksamkeit geschenkt wie der
Heilwirkung heimischer und exotischer Gewürze. Zimt, Kardamom, Thymian
und Co. schmecken nämlich nicht nur gut, sie können noch viel mehr. So
ist die Muskatnuss ein natürlicher Stimmungsaufheller und Anis ein
sicheres Mittel gegen festsitzenden Husten. Bei Hauterkrankungen
leistet Kurkuma gute Dienste, während Pfeffer bei Prüfungsangst zu
empfehlen ist, denn er wirkt beruhigend und fördert die Konzentration.
Das Wissenswerte darüber haben Alexander Schenk und Manuela Mahn leicht
verständlich und übersichtlich zusammengestellt. Zu jedem Gewürz gibt
es einen kurzen kulturhistorischen Abriss mit botanischen und
medizinischen Informationen, die keine Fragen offen lassen, denn auch
an die kulinarischen Qualitäten der würzigen Kräuter wurde gedacht.
Alexander Schwenk und Manuela Mahn: Naturgesund mit Gewürzen -
Heilwissen, Tipps und Rezepte; vgs-Egmont, 80 Seiten, 9,90 Euro, ISBN:
3-8025-1624-9, Klicktipp: www.vgs.de
Klaus W. Grundstein
Gesund durch Kräutertee
Kräutertee gehört zu den ältesten Heilmitteln der Menschheit. Das
Wissen darüber, welcher Aufguss bei welchen Leiden Linderung
verschafft, ist im Zeitalter industriell gefertigter Arzneien immer
mehr aus dem Bewusstsein verdrängt worden. Dieses Wissen frischt
das Buch "Gesund durch Kräutertee" von Peter A. Zizmann
glücklicherweise wieder auf, denn es vermittelt Grundwissen zum Sammeln
und Aufbewahren der entsprechenden Grundstoffe. Wann welcher Tee hilft
wird ebenso aufgezeigt wie die bei der Zubereitung zu beachtenden
Regeln. Viele gute Tipps finden sich. Gegen Akne helfen Kamille oder
Brennnesseln; greifen; für Magenkrämpfe empfiehlt sich Gänsefingerkraut
empfohlen, bei Reizhusten Eibischwurzel. Im Anhang werden die
verschiedenen Teepflanzen alphabetisch aufgeführt und erläutert. Peter
A. Zizmann: Gesund durch Kräutertee. Verlag Volksheilkunde, 370 Seiten,
19,90 Euro, ISBN: 3-9807430-9-8.
Klaus W. Grundstein
Peter Gaymanns "Weinlese"
Mit spitzer Feder, frechen Sprüchen und seinem unverwechselbaren
Zeichenstil hat der berühmte Autor und Zeichner Peter Gaymann die (Un-)
Sitten der Weintrinker, -kenner und -hasser auf 88 Seiten in
schelmisch-amüsante Cartoons verwandelt. Peter Gaymann wurde 1950 in
Freiburg im Breisgau geboren. Er arbeitete zunächst als Sozialpädagoge
und Kunsterzieher, seit 1975 ausschließlich als Zeichner und
Cartoonist. Nach mehreren Jahren in Rom lebt und arbeitet er jetzt in
Köln. Als Autodidakt entwickelte Gaymann schnell seinen eigenen Stil.
Seine humorvollen Cartoons zeigen augenzwinkernd allzu menschliche
Schwächen und Stärken des täglichen Lebens auf. Nach ersten
Veröffentlichungen in Zeitschriften und Zeitungen, folgten neben einer
Vielzahl an eigenen Buchveröffentlichungen, auch zahlreiche Buch- und
Kalenderillustrationen. Gaymanns Buch "Weinlese" ist amüsant von Anfang
an! Seine liebenswerten Figuren entfalten ihr Aroma bereits beim
Aufschlagen des Buches, beim Blättern kommt ihre perfekt ausbalancierte
Säure zum Tragen. Ob Billigwein oder edles Tröpfchen, ob schwafelnder
Kenner oder anspruchsloser Gelegenheitstrinker - Gaymann bringt ihre
Komik gekonnt auf den Punkt. Und im vollmundigen Abgang hallt die
Erkenntnis lange nach: "Nach der Flasche ist vor der Flasche!"
Festzuhalten ist: Sicherlich wird sich so mancher stille Weingenießer
ebenso bei den Cartoons wiederfinden wie bekennende, kritisierende,
besserwissende und heimliche Weintrinker. Ein augenzwinkerndes Prosit
für so manche entlarvende Selbsterkenntnis! PETER GAYMANNS WEINLESE,
zweite Auflage, ist erschienen im Wilhelm Goldmann Verlag, München,
Verlagsgruppe Random House GmbH, Umfang: 88 Seiten, Ladenpreis: €
14,90, ISBN: 3-442-39086-9; Klicktipp: www.goldmann-verlag.de
Klaus W. Grundstein
"Der kleine geniale Weinführer"
Stuart Pigott, 1960 in London geboren, gilt als einer der
wichtigsten Weinkenner und -kritiker. Er lebt in Berlin und schreibt
für den Feinschmecker und den Weingourmet sowie als Kolumnist für die
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Er hat zahlreiche Weinbücher
veröffentlicht und gemeinsam mit Hugh Johnson den Atlas der deutschen
Weine herausgegeben. In seinem Büchlein "Kleiner genialer Weinführer
2006" zeigt er dem Leser auf, wie er selbst Wein einkauft, wie er ihn
verkostet und beurteilt und was alles beim Thema Wein falsch gemacht
werden kann und wo Scheu vor dem Wein falsch am Platze ist. Dieses
Büchlein - klein und genial - gibt auf engstem Raum viele
Informationen, alles Wissenswerte um aktuelle Weine und zeigt auf, auf
welche Art und Weise Wein gekauft und gekostet werden sollte.
Ehrlichkeit, Zynismus und das Wissen um den Wein, paaren sich hier
ingekonnter Weise. Pigott nimmt dem Leser die Unsicherheit beim
Weinkauf und räumt nebenbei leidenschaftlich mit den schlimmsten
Wein-Irrtümern auf, entlarvt hohle und aussagelose Bezeichnungen auf
Etiketten und geißelt Flops. "Der kleine geniale Weinführer" geht
komplett aktualisiert in sein zweites Jahr. Er ist keine komprimierte
Enzyklopädie über Weine, sondern eine subjektive Auswahl mit Pigotts
Empfehlungen - sozusagen eine "Orientierungshilfe". Stuart Pigotts
"kleiner, genialer Weinführer 2006", gebunden mit ca. 192 Seiten, ist
erschienen im SCHERZ Verlag GmbH und im Buchhandel zum € 9,90 (D) / sFr
18,10 erhältlich; ISBN 3-502-15024-9.
Klaus W. Grundstein
Sensi diVini - Die Weinprobe findet im Kopf statt
Riechen wir bei einer Weinprobe wirklich nur mit der Nase und
schmecken wir nur mit der Zunge? Ist das wirklich so? Nein! Um Wein
richtig zu verkosten, bedarf es nicht nur einer empfindlichen Nase,
einer guten Zunge und eines entsprechenden, beschreibenden Vokabulars,
sondern auch eines aufnahmebereiten und geschulten Gehirns. Dies wurde
erstmals mittels der funktionellen Magnetresonanz-Tomografie in der
Fondazione Santa Lucia in Rom wissenschaftlich belegt. Dort wurde
gezeigt, dass man richtiges Essen und Genießen erlernen und das Gehirn
entsprechend schulen kann. Diese Ergebnisse werden im Buch "Sensi
diVini - Die Weinprobe findet im Kopf statt" von international
renommierten Wissenschaftlern und Kennern ihres Fachgebiets in
verständlicher Sprache dargelegt. Die Beiträge dieses außergewöhnlichen
Buches führen in die Geheimnisse der sinnlichen Wahrnehmung bei der
Weinverkostung ein und geben Anregungen, wie diese potenziert werden
können, um dem geliebten Tropfen einen erhöhten Genuss zu entlocken.
Hier wird einmal nicht auf die Technik und Kunst der Degustation Wert
gelegt; vielmehr werden die neurologischen Grundlagen der
Genussempfindung erfrischend und einleuchtend pointiert. Das Buch
"SENSI DIVINI Die Weinprobe findet im Kopf statt" (Jürgen K. Mai, und
Dimitar Tzvetkow, Format 16 x 16 cm, 82 Seiten, Edition Raetia 2005,
ist im Buchhandel zum Preis von 12,90 EURO erhältlich; ISBN
88-7283-234-9, Raetia-Verlag, Bozen, www.raetia.com oder kann direkt
bei www.3beegroup.com oder www.deutscheweinakademie.de bestellt werden.
Klaus W. Grundstein
"Weinige Perlen der Champagne"
"Den" Champagner gibt es sicherlich nicht, wohl aber viele davon
- vor allem viele gute, sagt Gerhard Eichelmann, der Wein-Eichelmann.
Er hat sich jetzt auch an das beste getraut, was ein französischer Wein
werden kann: Sekt - pardon: "Champagner". So darf nur der Sekt sich
nennen, der aus derChampagne kommt. Womit das Gebiet, das Eichelmann in
seinem Buch vorstellt,klar umrissen ist: Es sind die beiden wichtigsten
Städte Reims und Epernaysowie die Regionen Montagne de Reims, Vallée de
la Marne, Côte des Blancsund Côte des Bar. Zunächst werden diese
Gebiete mit ihren Besonderheitenkurz vorgestellt. Es folgen jeweils
doppelseitige Portraits der wichtigstenund interessantesten Erzeuger.
Hierbei stehen große Häuser wie Moët &Chardon (32 Millionen
Flaschen pro Jahr) neben Exoten wie David Léclapart(7000 Flaschen pro
Jahr). Eichelmann stellt die "Macher" vor (meist mit Bild), skizziert
kurz die Historie der Häuser und weist auf ihre Besonderheiten hin.
Zwei Infokästen geben einen Überblick über die Betriebsdaten sowie
deren wichtigsteChampagner inklusive der Importeure, bei denen die
Kostbarkeiten in Deutschland zu haben sind. Jeweils am Ende der sechs
Regionen stehen Kurzportraits weiterer empfehlenswerter Erzeuger. Im
Anhang findet man Tipps zum Übernachten, Essen und Einkaufen, ein
Glossar mit Begriffen von der alkoholischen Gärung bis zur zweiten
Gärung sowie einen Bezugsquellennachweis. Gerhard Eichelmann
"Champagner", Mondo Weinbibliothek (Heidelberg), 221 Seiten, 29,90
Euro, ISBN: 3-9809260-2-8
Klaus W. Grundstein
"Ausprobieren!"
Kerners Köche - Die besten Rezepte aus der TV-Show
Nunmehr seit gut einem Jahr kocht Johannes B. Kerner freitags
abends zusammen mit Sterne-, TV- und Hobbyköchen in den Wohnzimmern der
Fernseh-Deutschen. Das Buch "Kerners Köche" fasst nun die besten
Rezepte von Johann Lafer, Ralf Zacherl, Rainer Sass und Sarah Wiener
zusammen. Obenauf als Sahnehäubchen gibt es die Lieblingsrezepte des
TV-Moderators. Das Koch-Buch ist nach üblichen Küchen-Kategorien klar
gegliedert. Das Kapitel "Geht einfach, macht viel her" passt da nicht
so ganz - dafür aber machen diese vorgestellten Gerichte sicherlich
großen Kochspaß. Hier animieren die Köche ausnahmslos zu leckeren,
kleinen "Schweinereien" in Form von Fingerfood, die wesentlich
schneller genascht werden als sie zubereitet sind. Das Kochbuch ist
eine gute Mischung von ausgewählten, klar beschriebenen Rezepten. Mit
ihnen lässt sich Bodenständiges, Pfiffiges, Witziges und Neues kochen.
Es animiert zu dem, was die TV-Sendung verspricht: "Ausprobieren!" Die
Rezepte sind in einer klaren Sprache geschrieben, auf unverständliches
Küchenlatein wurde verzichtet. Johannes B. Kerner, "Kerners Köche, Die
besten Rezepte aus der TV-Show" mit übersichtlich gegliederten
Zutatenlisten - jeweils für vier Personen - vielen Tipps und
Ratschlägen für besseres Gelingen und einer Reihe Fotos angerichteter
Speisen, erschienen im ZS Verlag, 168 Seiten, 19,95 Euro; ISBN
3-89883-142-6.
Klaus W. Grundstein
"Bulgarisch Kulinarisch"
Die bulgarische Küche ist hierzulande völlig zu Unrecht wenig
bekannt. Jetzt gewährt der in Dresden geborene Autor und
Grafik-Designer bulgarischer Abstammung Alexander Atanassow mit seiner
erstmals im deutschen Buchhandel erschienenen Sammlung traditioneller
bulgarischer Rezepte interessante Einblicke in die Esskultur des
schönen Balkanstaates. Die Rezeptsammlung ist ein gelungener
Querschnitt der reichhaltigen, schmackhaften bulgarischen
Nationalküche. Ein besonderer Abschnitt widmet sich den
Festtagsgerichten und Brotrezepten, die für die bulgarische Küche ein
Muss sind. Alexander Atanassow: "Bulgarisch Kulinarisch" -
Traditionelle Rezepte für gesunde Lebensweise vom Balkan. Kulinarische
Besonderheiten, Festtagsgerichte, Brotrezepte. 96 Seiten, ISBN
3-936538-13-1, 15.95 EURO
Klaus W. Grundstein
Das "FC Bayern Kochbuch - Alfons Schuhbecks Erfolgsrezepte"
Neben dem Kochen hat Alfons Schubeck noch eine weitere
Leidenschaft: Fußball. Seit Jahren ist er bei Auslandsreisen des FC
Bayern München als Koch mit dabei und hat in den vergangenen 15 Jahren
für die Fußballstars einige Rezepte entwickelt. Dazu gaben ihm die
Ballkünstler viele Genuss-Anregungen. Die Ergebnisse sind jetzt in dem
Büchlein "Das FC Bayern Kochbuch" nachzulesen. Schubecks Rezepte bieten
kreative Küche mit alpenländischem Einschlag und auch Klassiker der
feineren Hausmannskost. Spezielle Tipps zu den meisten Rezepten stellen
sicher, dass die Gerichte auch ohne mehrwöchiges Trainingslager
gelingen. Das "FC Bayern Kochbuch - Alfons Schuhbecks Erfolgsrezepte"
erschien im Zabert Sandmann Verlag, hat 186 Seiten und kostet 19,95
Euro, ISBN 3-89883-130-2.
Klaus W. Grundstein
Amerikanische Küche - mehr als nur Hamburger?
Nicht nur zu amerikanischen Weinen, sondern auch zur amerikanischen
Küche fällt vielen Menschen im alten Europa nur wenig Gutes ein. Die
amerikanische Küche ist aber mehr als nur Hamburger, Grillfleisch und
Mikrowellen-Gerichte. In den USA habe sich in den vergangenen Jahren
die Esskultur gewandelt, äußern sich Feinschmecker und Staatenkenner.
Dies demonstriert die amerikanische Autorin Sheila Lukins, die viel
Wissenswertes über amerikanische Ernährungsgewohnheiten und mehr als
600 Rezepte in ihrem"USA-Kochbuch" zusammengetragen hat. Gerade das
Frühstück bietet sehr viele Köstlichkeiten. Pampelmusen, Beerenobst und
andere Früchte spielen hier eine große Rolle. Dazu kommen eine ganze
Reihe von Eier Variationen während beim Mittagessen Salate und
Sandwichs bevorzugt werden. Autorin Sheila Lukins präsentiert für das
Abendessen die meisten Rezepte. Ein Klassiker ist natürlich der
Hackbraten, für den nahezu jede Familie ihr eigenes traditionelles
Rezept hat, an dem während des Bürgerkriegs die letzten Veränderungen
vorgenommen wurden. Verfeinert werden viele Gerichte mit interessanten
Würzmischungen, Pasten und Soßen, die für überraschende Nuancen
sorgen.Sheila Lukins "USA-Kochbuch" erschien im Könemann Verlag, hat
626 Seiten undkostet 9,95 Euro, ISBN 3-8331-1284-0.
Klaus W. Grundstein
"Backen auf badisch"
Baden als eine "kulinarisch-vinologische Hochburg" in Deutschland hat
auch besondere Köstlichkeiten aus der Kunst des Backens zu bieten. Wer
den dortigen köstlichen Obstwaien, Rührkuchen und raffinierten Desserts
auf den Grund gehen will, wird im Büchlein "Badisch backen - süß und
pikant" fündig. Darin ist die badische Back-Vielfalt anhand vieler
Rezepte mit dazugehörigen Fotos verlockend dargestellt. Das macht Lust
auf mehr - sowohl auf Traditionelles als auch auf Neues. Die Rezepte
sind eine verständliche, solide Basis für das gute Gelingen von z. B.
von Kirschplotzer, Gutedeltorte oder Markgräfler Nusskuchen. Das
Büchlein "Badisch backen - süß und pikant" ist erschienen im Verlag
Edition Kaeflein, hat 144 Seiten und kostet 19,80 Euro, ISBN
3-9810093-3-9.
Klaus W. Grundstein
Guide Michelin "Hotels & Restaurants Deutschland 2006"
Die 2006er-Auflage des Guide Michelin Deutschland bietet wie schon in
den 42 Ausgaben zuvor eine fundierte Auswahl der besten Adressen in
mehreren Preiskategorien. Die Herausgeber haben die bewährte Systematik
des Buches beibehalten: Städte und Gemeinden mit empfohlenen Häusern
sind in alphabetischer Folge gelistet, innerhalb der Orte stehen die am
besten bewerteten Betriebe vorn - zunächst die Hotels in absteigender
Reihe, dann die Restaurants. Die Informationen auf mehr als 1600 Seiten
mit mehr als 1600 Restaurants und sogar mehr als 6000 Hotels sind
gewohnt knapp gehalten. Abkürzungen und Symbole gewähren einen
schnellen Überblick. Hierzu zählen nicht nur die Häuserskizzen und
Bestecke, sondern auch Sonderzeichen für besonderes Ambiente,
außergewöhnlichen Service und ruhige Lage. Der "Bib Gourmand" weist auf
preiswerte Restaurants hin (bis 30 Euro für ein Drei-Gänge-Menü), der
"Bib Hotel" skizziert Herbergen mit ähnlich gutem
Preis-Leistungs-Verhältnis. Ein weiteres Novum ist ein Verzeichnis
aller Hotels mit angenehmem Wellness Bereich. Das herausragende
Michelin-Qualitätszeichen sind nach wie vor die begehrten Sterne, die
in der 2006er-Ausgabe der besseren Lesbarkeit halber erstmals rot
erstrahlen. Dies gilt auch für die Traube, die auf Häuser mit
besonderer Weinkarte hinweist. Guide Michelin "Hotels &
Restaurants Deutschland 2006", Michelin-Verlag, 1680 Seiten, 29,95
Euro, ISBN: 2-06-711576-6.
Klaus W. Grundstein
In Deutschland feiern wo der Wein wächst
Im Servicesortiment des Deutschen Weininstituts (DWI sind seit nunmehr
über 25 Jahren die Broschüren "Deutsche Winzerfeste" und "Messen,
Seminare, Veranstaltungen" die Renner. Viele Tausend der kostenlosen
Exemplare werden alljährlich vom DWI verschickt. Nun hat die Auflage
2006 einen neues Design bekommen: frische, moderne Motive zeigen die
deutschen Weinbaugebiete von ihrer schönsten Seite. Nach Anbaugebieten
und Monaten sortiert, sind schnell alle Feste zu finden, die von Januar
bis November in den idyllischen Weindörfern zwischen Bodensee und Ahr
sowie Elbe und Saar zum geselligen Genuss einladen. Insgesamt sind über
tausend Wein- und Winzerfeste in der kleinen Lektüre "Deutsche
Winzerfeste" im praktischen DIN-lang-Format auf mehr als 60 Seiten
zusammengefasst. Kein Wunder also, dass die informativen Broschüren bei
Touristeninformationen ebenso beliebt sind wie bei den Weinfreunden im
In- und Ausland. Insbesondere im Fußball-WM-Jahr 2006, wenn die "Welt
zu Gast bei Freunden" in Deutschland ist, wird die Winzerfestbroschüre
zum nützlichen Aktivitätenplaner für Reisen in deutsche Weinregionen.
Wer deutsche Weine nicht nur probieren sondern auch intensiver
studieren möchte, findet in der Broschüre "Messen – Seminare –
Veranstaltungen 2006" auf etwa 100 Seiten vielfältige Anregungen zu
Weinsensorikseminaren, Jungweinproben bis hin zu Weingalas. Ein
Verzeichnis bedeutender überregionaler Ereignisse, wie die "Weinwelt
München 2006" im Olympiastadion oder die Wahl der Deutschen Weinkönigin
am 6. Oktober 2006, komplettieren die Info-Broschüre. Alle
Informationen aus den Broschüren können zudem auch im
Online-Veranstaltungskalender des DWI unter www.deutscheweine.de
abgerufen werden. Über eine komfortable Suchfunktion kann dort nach
Datum, Region und Veranstaltungsart getrennt recherchiert werden ist
dank der direkten Verlinkung näher über den gewünschten Termin
informiert. Aus der Vielzahl der bundesweiten Angebote stellt das DWI
im Internet monatlich eine herausragende Veranstaltung vor. Die DWI
Broschüren können kostenlos gegen Rückporto angefordert werden bei
Deutsches Weininstitut, Postfach 1764, 55007 Mainz. Rückporto für eine
Winzerfestbroschüre 1,00 Euro; Rückporto für eine Broschüre
Messen-Seminare-Veranstaltungen 1,44 EURO, Rückporto für zwei
bisBroschüren 1,44 Euro, Rückporto für sechs bis zwölf Broschüren
2,20Euro.
Klaus W. Grundstein
"Der Kleine Johnson 2006"
Die aktualisierte Neuausgabe des Weinführers "Der Kleine Johnson
2006",herausgegeben von USM in München, informiert über Anbaugebiete,
Jahrgänge,Rebsorte, Trinkreife und Temperatur. Nach diesen Kriterien
lassen sich aus 15 000 Weinen die passenden zum jeweiligen Anlass
aussuchen. "Der kleine Johnson 2006" enthält zudem eine Analyse des
Jahrgangs 2003 und der Weinernte 2004 sowie eine "Kleine Weinkunde".
Der Weinführer kostet 19,90 Euro (ISBN: 3-8032-1682-6). Die CD-ROM
läuft auf Windows-PCs und Apple-Rechnern. Versionen für PDA (Palm und
Pocket PC) sind ebenfalls auf der CD enthalten. Klicktipp:
Informationen zum Handy-Download gibt es unter www.usm.de/mobile.
Klaus W. Grundstein
Wien, wie es is(s)t ...
Wiens umfangreichster Lokalführer sorgt mit über 4000
Lokaladressen dafür, dass Esser und Ausgeher, Wiener und Wien-Besucher
den Überblick über die Lokalszene behalten - vom Würstelstand bis zum
Gourmetrestaurant. Die Adresse des neuen Restaurants – von dem jetzt
alle reden oder die Telefonnummer des Lieblingsgasthauses für die
Tischreservierung oder die Preise des Gourmetrestaurants - tatsächlich
so astronomisch hoch oder doch bezahlbar? Passende Antworten und viele
Informationen über Lokale in und um Wien hat der Lokalführer "Wien, wie
es isst..." parat. In diesem kleinen, schlauen Servicebuch sind sowohl
von zahlreichen Neueröffnungen als auch von Lokalklassikern Adressen,
Telefonnummern, Öffnungszeiten, Preise und Kurzbeschreibungen
verzeichnet. Es ist benutzerfreundlich nach Bezirken, Kategorien und
Alphabet geordnet; mehr als 4000 Lokale sind zu finden. Profilierte
Esser und Trinker schreiben ausführlich über ihre Lieblingslokale und
jene Stätten, an denen sie gerne essen: Konrad Holzer über Restaurants
und Bücher, Christoph Winder über den Umgang mit Hamburgern, Alexander
Rabl über die französische Küche in Wien, Christoph Wagner über Sushi,
Dim Sum und Co, Rainer Nowak über die Italiener im Keller, Manfred
Klimek über verschiedene Landesküchen in Wien (von Afrikanisch bis
Tibetisch). In verlässlichen Einkaufstipps ist nachzulesen, wo es
Lebens- und Genussmittel (Wein, Kaffee, Tee, Obst, Gemüse, Fisch, Brot,
Käse, Konfekt und Schokolade) in erstklassiger Qualität zu kaufen gibt.
Das Servicebüchlein "Wien, wie es isst ...", ISBN 385439355, ist ab
sofort im Buchhandel oder direkt beim Falter Verlag zu 16,50 EURO
erhältlich. E-Mail: service@falter.at, Bookshop: www.falter.at.
Klaus W. Grundstein
Jeunes Restaurateurs
"Spitzenköche in Aktion – Kochen mit Induktion"
Gemeinsam mit dem Kooperationspartner Siemens haben die Jeunes
Restaurateurs das Kochbuch "Spitzenköche in Aktion – Kochen mit
Induktion" erstellt. Zwölf Mitglieder der Vereinigung junger deutscher
Spitzenköche entwickelten für dieses Buch Rezepte zur Zubereitung auf
Induktionsherden. Als eines der wenigen Induktions-Kochbücher ist es
somit ideal für alle Induktions-Einsteiger ebenso wie für
Fortgeschrittene. Die Kreationen der Jeunes Restaurateurs reichen vom
"Hamburger vom Rind und Hummer auf gebratenem Chicoree in
Trüffelmayonnaise" über "Gefülltes Wachtelkotelett mit Gänsestopfleber
im Kartoffelmantel gebraten mit Pfifferlingsalat" bis zu "Gebackenem
Schokoladen-Quarkknödel mit geeisten Limonencremeröllchen und
karamelliertem Zwetschgenragout". Mit dem Buch "Spitzenköche in Aktion
– Kochen mit Induktion" können Hobbyköche auf den Spuren der Jeunes
Restaurateurs wandern und deren Rezepteam heimischen Herd zuzubereiten.
Ist es ein Induktionsherd - umso besser, die Gerichte lassen sich aber
auch auf jeder anderen Herdart nachkochen. Das interessante und
lesenswerte Büchlein "Spitzenköche in Aktion – Kochen mit Induktion"
mit 52 Seiten und zahlreichen farbigen, großformatigen Abbildungen im
Format 23 x 23 cm animiert zum Kochen zu einem Preis von nur 12,95
Euro. ISBN 3-9809637-1-3; Verlag: Die Planung Verlagsgesellschaft mbH,
Darmstadt, Kooperationspartner: Siemens Elektrogeräte GmbH und
Jeunes Restaurateurs d´Europe Deutschland.
Klaus W. Grundstein
Kaffeehäuser in Wien
"Kaffeehäuser in Wien" ist der kulinarische und
kulturhistorische Wegweiser zu über hundert der besten Wiener
Kaffeehäuser mit ausführlichen Beschreibungen von Ambiente und Angebot,
Adressen, Öffnungszeiten und Farbfotos. Glücklicherweise ist das
"Kaffeehaus" in Wien noch in großer Anzahl zu finden, ist es doch immer
noch der Inbegriff der Wiener Alltagskultur. Das Büchlein "Kaffeehäuser
in Wien" ist ein patenter Wegweiser durch die verwirrende Vielfalt des
Angebots. Ob Tagescafé oder verlängertes Wohnzimmer für Nachtschwärmer,
traditionell oder modern – der Kaffeehausführer beschreibt sie alle und
gibt Auskünfte über Einrichtung und Atmosphäre, kulinarisches
Angebot, aufliegende Zeitungen, Spielmöglichkeiten, Preise und
Klientel. Den Einstieg in das Wiener Kaffeehausleben liefert ein
kleines Kaffeehaus-ABC mit Stichworten zum Thema "Was das
Kaffeehaus zum Kaffeehaus macht" von A wie Arbeitszimmer bis Z wie
Zeit. Dazu kommen zwei Essays von Wolfgang Paterno – über den Wiener
Traditionscafetier Engelbert Drechsler und über eine ganz spezielle,
nicht mehr oft zu findende Spezies: die Kaffeehaus-Kartenspieler im
legendären Café Ritter in Ottakring. Der Autor ist Christopher
Wurmdobler. Als Redakteur bei der Wiener Stadtzeitung Falter befasst er
sich vor allem mit dem Stadtleben, aber auch mit Kultur, Medien und
politischen Themen. "Kaffeehäuser in Wien" ist ab sofort im Buchhandel
oder direkt beim Falter Verlag erhältlich. Es besteht aus 248 Seiten.
ISBN 3854393326, EUR 25,50. Bookshop: www.falter.at, E-Mail:
service@falter.at
Klaus W. Grundstein
Wine – just a drink
DER Popstar in der neuen, weiten Kochwelt ist ohne Zweifel der
Medienliebling Jamie Oliver und sein Londoner Restaurant „Fifteen“. Und
der Sommelier von Jamie Oliver heißt Matt Skinner. Dieser junge, eher
wie ein Chartstürmer wirkende Australier hat nun ein Buch über
Wein, genauer für Weineinsteiger geschrieben: „Wine – just a
drink“. Auf 176 Seiten geht es hier im gleichen locker-flockigen
Präsentationsstil zu, den auch die Kochsendungen von Chef Oliver
verströmen. Sehr ansprechend ist die klare Gliederung des Bandes, die
von vielen, grafisch recht gelungenen Fotos von Chris Terry gestützt
wird. So erzählt Matt Skinner erst einmal, wie er zum Wein kam und was
ihm dabei so durch den Kopf ging. Danach widmet er sich der
Weingeschichte und führt in die Grundlagen von Sensorik und Weinsprache
ein. Ausführlich geht er auf die verschiedenen Rebsorten und die
Weinbereitung ein, immer mit einfachen, leicht verständlichen und
unprätentiösen Worten, sehr treffend übersetzt von Martin Waller. Er
spricht die Sprache der Jugend und bewegt sich ohne erhobenen
Zeigefinger in diesem Duktus, was gerade auf Wein-Novizen sehr
vertrauenerweckend wirkt. Dazu flicht Skinner immer wieder Erlebnisse
und Empfindungen seiner eigenen Weinerfahrung mit ein, die schon mal
schmunzeln lassen. Auch seine Fähigkeit zu unerwarteten, jedoch
einprägsamen Vergleichen macht sein Buch sympathisch. Allerdings pflegt
Matt Skinner einen von den Geschmäckern der neuen Welt geprägten Blick
auf die Weinwelt, wie im großen Kapitel über die weinbautreibenden
Länder klar wird. Von Deutschland hat er nur mäßig Ahnung, so hält er
z. B. das Anbaugebiet Pfalz von Müller-Thurgau geprägt und für ihn ein
Grund, gleich weiterzufahren. Sonst kommen nur noch kurz Mosel und
Rheingau vor. Die Etikettenbezeichnungen verwirren ihn zudem völlig.
Anderen, eher unbedeutenderen Weinländern wird mehr Platz eingeräumt.
Das ist für solch ein Buch einfach zu dünn. Auch könnte man sicher
darüber streiten, ob Chardonnay die beste Rebsorte der Welt ist oder
etwa jeder Riesling fast unbegrenzt haltbar ist, wie er behauptet. Hier
besteht noch Lernbedarf, aber Matt Skinner ist ja noch jung. Im Kern
hat er dann wiederum recht, wenn er mehrfach betont, dass nur der Name
des Erzeugers für Qualität bürgt. Sehr amüsant sind seine
Weinempfehlungen zum Essen, das ist ja sein Metier, da kennt er sich
aus, und hat so manchen überraschenden Vorschlag parat. Im Großen
und Ganzen ein gelungenes Werk, das es gut versteht, Anfängern die
Scheu vor dem ach so seriösen Gebaren der wichtigtuerischen Weinkenner
zu nehmen und den Weingenuss hauptsächlich mit „Spaß haben“ zu
verknüpfen. So soll es ja eigentlich auch sein.
Matt Skinner, Wine – just a drink, 176 Seiten, Hardcover, 19,90 Euro, Verlag Gräfe + Unzer. ISBN 3-7742-7395-2.
Peter Schneider
"Wo´s Sträußche hängt, werd ausgeschenkt"
Praktischer Wegweiser zum Weingenuss im Rheingau
Wiesbaden. Auch in der elften Auflage ist das Büchlein "Wo´s Sträußche
hängt, werd ausgeschenkt" wieder ein unverzichtbarer Begleiter zum
genussvollen Weintrinken in gemütlichen Straußwirtschaften und
Gutsschänken zwischen Wicker und Lorchhausen im Weinanbaugebiet
Rheingau. Die Autoren Hans Ambrosi, Wolfgang Blum, Ursula Holschier und
Gerhard Becker haben nach zwei Jahren alle Informationen völlig
überarbeitet und neu geordnet, denn das war wegen vieler Änderungen in
diesem Zeitraum dringend notwendig. Dieser Führer im handlichen
Taschenbuchformat lässt jederfrau und jedermann, da nach Weinorten
geordnet, nach eigenem Gusto die passende Rheingauer Straußwirtschaft
oder Gutsausschank leicht finden. Zu jedem betrieb gibt es eine
Kurzbeschreibung mit Angabe von Telefonnummer, E-Mail- und
Internetadresse und auch Hinweise auf besondere Angebote. Zu jedem
Weinort findet sich viel Wissenswertes. Beispielhaft seien hier
genannt: Woher hat in Hochheim die Lage Königin Victoria-Berg ihren
Namen, was hat es mit Eltville und Johannes Gutenberg auf sich und was
hat Eibingen mit Hildegard von Bingen zu tun? Diese Informationen
werden gut ergänzt durch Daten über Weinfeste und Probierstände.
Erstmals haben die Autoren auch alle Vinotheken aufgeführt, selbst wenn
hier nur Weine eines einzelnen Betriebes probiert werden können. Zu
vielen Fragen, die oft von Weinfreundinnen und Weinfreunden gestellt
werden, hält das Büchlein Antworten parat. Eine Faltkarte, in der
Höhenzüge, Bachläufe, besondere Sehenswürdigkeiten, die Rheingauer
Riesling-Route, der Riesling-Pfad und der Riesling-Radwanderweg
verzeichnet sind, gehört selbstverständlich zur Taschenbuchausstattung.
"Wo´s Sträußche hängt, werd ausgeschenkt", 11. Auflage, ist erschienen
bei der Verlagsgruppe Rhein-Main und im Wiesbadener Pressehaus in der
Langgasse 21, ISBN 3-920615-43-0, zu 12.- Euro erhältlich.
Klaus W. Grundstein
Gault Millau WeinGuide 2006 - viel Lob für wachsende Weinqualität
Im neuen Gault Millau WeinGuide stellen Armin Diel und Joel
Payne die 778 besten Weinerzeuger vor. Insgesamt wurden 6.839 Weine
verkostet und bewertet. Dieses Buch ist sozusagen ein Jahrgangsführer,
in dem die Weißweine des Vorjahres und die Rotweine des vorletzten
Jahres "bewertet" vorgestellt werden. Festzuhalten ist: Noch nie waren
trockener Riesling und Rotwein in Deutschland qualitativ so hochwertig.
Werner Schönleber vom Weingut Emrich-Schönleber in Monzingen wurde
"Winzer des Jahres". Die Herausgeber würdigen damit sein permanentes
Streben nach Perfektion. Der Ehrentitel "Kollektion des Jahres" geht an
das Weingut Keller nach Flörsheim-Dalsheim in Rheinhessen. Die Familie
Keller krönte ihre Leistungen der letzten Jahre mit einem grandiosen
Sortiment - von den trockenen Rot- und Weißweinen bis hin zu den
Edelsüßen sind alle Weine erste Wahl. Siegfried Röll vom Weingut Fürst
zu Hohenlohe-Öhringen zeichneten die Herausgeber des Gault Millau als
"Gutsverwalter des Jahres" aus, während Stefan Weise vom Restaurant
Vendôme im Grandhotel Schloss Bensberg zum "Sommelier des Jahres"
gekürt wurde, denn was immer er empfiehlt, offenbart stets eine innige
Beziehung von Speisen und Wein. Über den Titel "Weinkarte des Jahres"
kann sich Peter Hesseler vom Gut Lärchenhof in Pulheim freuen, wo er
mit einer grandiosen Weinsammlung aufspielt. Christina Fischer wurde
mit dem erstmals vergebenen Titel "Weinschule des Jahres" für ihr
"Fischers Weingenuss und Tafelfreuden in Köln" geehrt. Mit Weingut
Pawis in Freyburg aus der Region Saale-Unstrut hat dort erstmals ein
Gut drei Trauben verliehen bekommen. Weine, die zu den besten des
Weinanbaugebietes Sachsen gehören kamen von Schloss Proschwitz - Grund
genug, ihm die dritte Traube zu verleihen. Der Gault Millau WeinGuide
Deutschland von Armin Diel und Joel Payne, ISBN 3-88472-685-4, ist
erscheinen im Christian Verlag GmbH, Amalienstraße 62, D-80799 München.
Tel. + 49 (0) 89/38180317, Fax + 49 (0) 89/38180381, E-Mail
info@christian-verlag.de, www.christian-verlag.de. Dieser sehr
informative WeinGuide ist im Buchhandel zu 29.- Euro erhältlich;
Klicktipp: www.gaultmillau.de.
Klaus W. Grundstein
In neuer Auflage für 2006:
"Gault Millau Südtirol" und "Espresso Alto AdigeˆSüdtirol"
In diesem Jahr wurden die beiden Südtiroler Gourmetführer des Jahres
2006 "Gault Millau" und "Espresso" unter dem Motto "Kulinarium &
Theater" im Bozner Waltherhaus präsentiert. "Gault Millau", der zum
vierten Mal herausgegeben wird, hat sechs Gastbetriebe neu in die
Wertung aufgenommen. Insgesamt wurden 82 Gastbetriebe bewertet.
"Espresso" hat bei insgesamt 62 bewerteten Betrieben acht neu in die
Wertung aufgenommen. Die beiden Restaurants mit der höchsten Punktezahl
im "Gault Millau Südtirol 2006" sind das Restaurant "Trenkerstube -
Hotel Castel" in Dorf Tirol und das Restaurant "St. Hubertus ˆ Hotel
Rosa Alpina" in St. Kassian mit drei Hauben, also 17 von 20 möglichen
Punkten bzw. der Bewertung "Höchste Kreativität und Qualität,
bestmögliche Zubereitung". Fünfzehn weitere Betriebe wurden mit zwei
Hauben und 49 mit einer Haube bewertet. "Espresso" bewertet das
Restaurant "St. Hubertus ˆ Hotel Rosa Alpina" mit drei Hauben als
bestes Restaurant. In den vergangenen drei Jahren durfte Gault Millau
auf die Recherchen der Kollegen vom "Espresso" zurückgreifen. Für die
neue Ausgabe besuchte das Gault Millau-Redaktionsteam die Restaurants
und Gaststätten eigenständig. Der Weinteil wurde vom "Espresso"
übernommen. Der am besten bewertete Wein ist mit 18,5 Punkten der
"Goldmuskateller Vinalia 2003" der Kellerei Bozen. Die sieben Weine mit
18 Punkten sind der "Gewürztraminer Salvadori 2004" von der Kellerei
Nals & Margreid-Entiklar, die "Spätlese Termium 2003" von der
Kellerei Tramin, der "Chardonnay 1993", der "Sauvignon Quarz 2003"
sowie der "Nova Domus 2001" alle drei von der Terlaner Kellerei, der
Eisacktaler "Kaiton 2004" vom Kuen Hof und der "Sauvignon 2004" von
Pratzner Franz ˆ Falkenstein. Weitere 24 Weine wurden mit 17 bis 17,5
Punkten ebenso als "große Weine" eingestuft. "Südtirol hat sich im
Weinanbau zu einer ernstzunehmenden Größe entwickelt: 6000 Weinbauern
pflegen 20 Millionen Rebstöcke - darunter die begehrten autochthonen
Sorten wie Vernatsch, Gewürztraminer und Lagrein - mit größter Sorgfalt
und unumstrittenem Erfolg", so Luigi Costa, der Herausgeber des
Espresso. Der Gourmetführer "Espresso Alto AdigeˆSüdtirol" wird
italienweit über den Verlag "Le guide dell‚Espresso", "Gault Millau
Südtirol" über die Verlagsanstalt Athesia vertrieben.
Klaus W. Grundstein
Die 50 größten Wein-Lügen
Seit Jahren werden zum Thema "Wein" viele Halbwahrheiten und Mythen
verbreitet. Die größten Lügen um den edlen Tropfen enthüllt ein
fachkundiges Journalisten-Trio im soeben neu erschienenen
Aufdecker-Sachbuch "Die 50 größten Wein-Lügen". Da im Wein Wahrheit
liegt, werden sicherlich viele seiner Anhänger und Genießer, die auf
die Versprechen von Starwinzern, Gesundheitsaposteln und
Marketingstrategen keinen Wert mehr legen, den aufgelisteten Lügen
dieses Buches ihre ganze Aufmerksamkeit widmen. Wer sich zum Beispiel
ein längeres Leben durch Rotweinkonsum erhofft, wird nach Lektüre von
Lüge 42 erkennen: Das "French Paradox", der simple Zusammenhang
zwischen dem Rotweinkonsum und der Lebenserwartung in Frankreich, ist
nicht viel mehr als ein statistischer Trugschluss. Was die
Volksgesundheit anbetrifft, überwiegen die sicheren, gesundheitlichen
Nachteile von Alkohol die "vagen" Vorteile der viel gerühmten
Weininhaltsstoffe. Andererseits wird der Irrtum widerlegt, Wein sei
nichts für Diabetiker. Auch mit zahlreichen Mythen rund um Wein und
Essen räumen die Autoren endlich auf. Studien zeigen, wie massiv etwa
Profi-Verkoster durch ihre eigene Wahrnehmung irregeführt werden.
Außerdem muss zu Fisch nicht automatisch Weißwein serviert werden und
Prosecco ist nicht der italienische Ausdruck für Sekt. Partygänger
dürfte wiederum interessieren, dass es leider kein wirklich hilfreiches
Mittel gegen einen Kater gibt und was es tatsächlich mit Sex und
Weinkonsum auf sich hat. Darüber hinaus nehmen die Autoren Groll,
Holzer und Schrampf die Praktiken in Weinkeller, Weingärten und
Weinhandel in der zunehmenden Globalisierung der Weinwirtschaft
wissenschaftlich fundiert unter die Lupe: Egal ob es um den mysteriösen
Begriff "Terroir" geht, geheimnisvolles "Weindesign", das angeblich
"strengste Weingesetz der Welt" in Österreich oder Qualitätsweine in
Supermärkten. Das Buch der Autoren Groll, Holzer, Schrampf "Die 50
größten Wein-Lügen" - Die gängigsten Irrtümer rund um Winzer,
Weinkarten und Vinotheken - ist erschienen bei der Hubert Krenn
VerlagsgesmbH, Wiedner Hauptstraße 64/9, 1040 Wien, Tel.: 0043/
1-5853472, Fax: 0043/1-5850483; ISBN 3-902351-84-5, 144 Seiten,
broschiert, zahlreiche Farbabbildungen, Euro 16,90;
Klicktipp:www.hubertkrenn.at
Anmerkung der Redaktion:
Lassen Sie sich als mündige Leserin bzw. als mündiger Leser keinesfalls
den Weingenuss vermiesen. Glauben und genießen Sie das positiv, was
Ihnen gut tut und schmeckt. Wenn das Buch jedoch dazu beiträgt, dass
viel Wein-Hokuspokus, neue Weinbereitungsmethoden und der Run nach
Billig- und Designer-Weinen sehr kritisch betrachtet und hinterfragt
werden, dann hat es damit schon seinen Zweck erreicht. In diesem Sinne
ein "herzliches Prosit!"
Klaus W. Grundstein
Fernsehkoch Tim Mälzer - Neue Rezepte braucht das Land
Weg mit den gestärkten Kitteln, Schluss mit elitärem
Kochen, Töpfe frei für alle! Tut weiter Butter bei die Fische - es lebe
die lustvolle Anarchie! Locker und spielerisch nimmt Tim Mälzer
Hobbyköchen die Angst vorm ersten und zweiten Schritt. Mit seinem
fulminanten Erfolg als Fernsehkoch bringt er frischen Wind in die
Küche. Jeden Werktag begeistert er auf VOX zur besten Sendezeit mit
seinen leckeren Rezepten und der schnörkellosen Art zu kochen Millionen
Jung und Alt in seiner Sendung "Schmeckt nicht gibt's nicht". Seiner
stetig wachsenden Fan-Gemeinde legt er nun ein Basic-Kochbuch vor. Frei
von theoretischem Ballast erklärt er, worauf es wirklich ankommt und
worauf man getrost verzichten kann. "Born to Cook" Band 2 "Schmeckt
nicht, gibt's nicht. Cool kochen mit Tim Mälzer" - zur
Vox-Fernsehsendung. Mosaik bei Goldmann, 173 Seiten mit zahlreichen
Farbfotos. 27,5 cm, gebunden, ISBN 3-442-39087-7, 19.90 EURO
Klaus W. Grundstein
Riesling - Die ganze Vielfalt der edelsten Rebe der Welt"
Der Riesling erlebt ein faszinierendes, triumphfahles
"Comeback" nicht nur in Deutschland sondern in der gesamten Weinwelt.
Da kommt ein aktuelles Buch über den Riesling wie das von Christina
Fischer und Ingo Swoboda gerade recht. In dieser gelungenen Hommage an
den Riesling wird dessen Vielfältigkeit ausführlich dargestellt und
erläutert. Riesling überspannt in weitem Aromabogen die
unterschiedlichsten Riesling-Typen: solide Basisweine, zarte und
fruchtige, elegante und komplexe, barocke und edelsüße. Zu einem solch
spannenden Rieslingerlebnis liefern die Autoren dem suchenden Genießer
einen ganz hervorragenden Leitfaden. Sie berichten über Geschichte und
weltweiten Anbau des Rieslings, geben einen Überblick über Rebe,
Qualität, Klassifizierung der Aromen und die verschiedenen
Rieslingtypen. Mit ausführlichen Porträts und Zitaten weltweit bester
Riesling-Produzenten als Persönlichkeiten mit "eigener"
Riesling-Philosophie werden die umfassenden Informationen weiter
vertieft. Zudem dienen sie auch als Orientierungshilfen für den Kauf
und Genuss von Rieslingweinen. Praktische Tipps gibt es zum Verkosten
von Wein und zur Glasauswahl. Zahlreiche Adressen bester
Riesling-Weingüter und ein Glossar zur Sprache des Weins runden die
neue Publikation gelungen ab. Sie ist zwar kein einfacher Führer für
Gelegenheitsweintrinker und auch nicht ein Werk allein für Fachleute,
für alle aber sehr empfehlenswert, denn ein solch umfassendes
"Riesling-Buch" gab es bisher (noch) nicht. Neu ist auch der Ansatz der
Autoren, denn dem Leser wird der Zugang zum Riesling nicht wie meist
üblich über dessen Herkunft sondern über die Eigenschaften ermöglicht.
"Riesling - Die ganze Vielfalt der edelsten Rebe der Welt" ist im
Hallwag Verlag zu München erschienen und im Buchhandel erhältlich. Das
Buch im Format 18,5 x 24,2 cm, Hardcover mit Schutzumschlag, hat 192
Seiten und rund 200 Fotos. Es kostet 24,90 Euro. ISBN 3-7742-6994-7.
Klaus W. Grundstein
100 hervorragende Weinguts-Rezepte machen Lust machen Lust auf die Pfalz
Basis dazu sind "erprobte Rezepte mit frischen Zutaten der Region", von
denen Ingeborg Wagner-Eymann "die besten" im vergangenen Jahr von
Pfälzer Weingütern erbat. Aus der Vielzahl der eingesandten Rezepte hat
sie zusammen mit Angelika Schulz-Parthu vom Leinpfad Verlag die 100
allerbesten ausgewählt. Diese Gerichte zeichnen sich durch große
Vielfalt aus. Traditionelle Rezepte wie Schüsselfleisch, Keschtesupp
oder Gefüllte Kalbsbrust finden sich ebenso wie neue: Zander im
Speckmantel, Zimtparfait mit Zwetschgenröster oder
Trauben-Mozzarella-Muffins. Bei der Rezeptauswahl wurden auch die vier
Jahreszeiten berücksichtigt. Neben aufwändigen Rezepten für festliche
Anlässe gibt es Ruck-Zuck-Blitzrezepte. Und wie in der Pfalz nicht
anders zu erwarten, gehört immer ein Schuss Wein dazu. Überraschend ist
die große Anzahl von Rezepten zum Wein oder Aperitif, dem das
Extrakapitel gewidmet wird: Rezepte zur Weinprobe. Und um noch mehr
"Lust auf die Pfalz" zu machen gibt die Autorin zu jedem Rezept
Empfehlungen für den bzw. die passenden Weine. Zusammengekommen sind 22
Suppen und Vorspeisen, 44 Hauptgerichte und Beilagen, 13 Nachtische, 14
Snacks zur Weinprobe und neun Rezepte für Kuchen und Torten. Ingeborg
Wagner-Eymann betreibt zusammen mit ihrem Mann Rainer Eymann das
Weingut und die Weinstube Eymann in Gönnheim.
"Lust auf die Pfalz. Die 100 besten Rezepte der Weingüter", mit Fotos
von David Hall und Robert Dieth, herausgegeben von Ingeborg
Wagner-Eymann mit 136 S., 20 Farbfotos, Hardcover, kostet 12,90 Euro,
ISBN 3-937782-33-8. Das Buch kann über den Pfalzshop www.pfalzshop.com
bestellt werden. Dort kostet es einschließlich Versandgebühren 15,90
Euro. Interessante Infos über die Pfalz gibt es unter
www.zum-wohl-die-pfalz.de
Klaus W. Grundstein
Rheinhessen: "horch emol hin, guck emol her"
Die Rheinhessen machen immer mehr Furore - sei es mit
hochkarätigen Weinen, hervorragenden Produkten des Landes oder mit
ihrer Landschaft selbst! So manches bleibt jedoch dem interessierten
Besucher und Weingenießer so ein bisschen verborgen, denn der
"rheinhessische Volksmund" befleißigt sich oft zwar sehr treffender,
nuancenreicher Redensarten, die aber nicht immer so ganz transparent
und verständlich sind. Dem kann abgeholfen werden! Dr. Hans-Jörg Koch,
der ehemalige Direktor des Alzeyer Amtsgerichtes und inzwischen
Professor für Weinrecht und Autor zahlreicher Bücher über das herrliche
Rheinhessen, lebt mitten in seiner geliebten rheinhessischen Heimat und
hat sich quasi ein Leben lang sehr intensiv mit dem "rheinhessischen
Dialekt" befasst. Zum 1. November erscheinen im Buchhandel seine beiden
Bücher "Horch emol" und "Guck emol" in neuer, ergänzter und
überarbeiteter Auflage. "Horch emol" - Originalton rheinhessisch -
erschien erstmals im Jahre 1993 und wurde seitdem fünf Mal neu
aufgelegt. Illustriert ist es mit Zeichnungen des inzwischen
verstorbenen Jupp Jost. In diesem lesenswerten Buch stehen viele
rheinhessische Redensarten, eine Anleitung zum Konjugieren gibt es
ebenso wie und einen Schnellkurs zum Gassen-Small Talk, der auf
"Rheinhessisch" übersetzt "doll Gebabbel" hieße. Der Autor, der auch
die Weinbruderschaft Rheinhessen zu Sankt Katharinen gründete, spitzt
nicht nur die Ohren, sondern hat auch ein offenes Auge auf und für
seine Heimat Rheinhessen. Und wer so spricht wie die "Rhoihesse", der
bringt auch allerhand Merkwürdiges und Absonderliches hervor. Dem
widmet er sich in seinem Buch "Guck emol", das er neu bearbeitet hat.
Insgesamt 18 neue Objekte sind mit zahlreichen Fotos aufgenommen
worden. Auf 165 Seiten findet sich alles über "Türme", "Engel und
Narren", "Sagen, Fabeln und Legenden", "Fassböden, Korkenzieher und
Kneipen" oder rheinhessische Originale und Denkmäler. Beide Bücher,
"Horch emol" - Originalton rheinhessisch, ISBN 3-87854-166-X und "Guck
emol" - Merkwürdigkeiten in Rheinhessen, ISBN 3-87854-192-X, erscheinen
im Verlag der Rheinhessischen Druckwerkstatt Alzey.
Klaus W. Grundstein
"SENF - EINE KULINARISCHE VERFÜHRUNG"
Ob brennend scharf, mild oder süß, mit Kräutern, Gewürzen
oder Früchten verfeinert - Senf ist nicht gleich Senf. In Deutschland
wird er oft zu "Deftigem" gereicht. Er passt jedoch nicht nur zu
deftigen Speisen - er ist nicht nur ein Gewürz sondern auch Heilmittel
und Aphrodisiakum. Zahlreiche Senfspezialitäten bereichern mittlerweile
das kulinarische Angebot. Eine Eifler Senfsuppe z. B. ist ebenso
schmackhaft wie ein Schokoladen-Senf-Parfait. Senf gilt Feinschmeckern
als universelle Delikatesse, wenn er mit Fingerspitzengefühl verwendet
wird. Als "würzige Paste" ist er bei vielen Gerichten das Tüpfelchen auf dem "i". Renate
Kissel präsentiert die Vielfalt der modernen Senfküche im reich
bebilderten Buch "SENF - EINE KULINARISCHE VERFÜHRUNG", dessen
Herzstück über 70 Rezepte ungeahnter Köstlichkeiten rund um das
Senfkorn sind. Zur Abrundung bietet die Autorin einen historischen
Überblick, eine Warenkunde und eine Zusammenstellung von Bezugsquellen
im In- und Ausland. Renate Kissel konstatiert: "Ein qualitativ guter
Senf ist frei von Konservierungsstoffen und wird schonend hergestellt.
Und so sollte er auch in der Küche behandelt werden.". Sie rät
außerdem, den Senf nicht mitzukochen, sondern möglichst erst zum
Schluss hinzugeben, um das flüchtige ätherische Öl zu erhalten.
Allerdings ist Senf nicht ewig haltbar. Mit der Zeit baut sich seine
Schärfe ab. Licht und Wärme schaden ihm.
"SENF - EINE KULINARISCHE VERFÜHRUNG" von Renate Kissel, erschienen bei
"Neuer Umschau Buchverlag GmbH", Neustadt an der Weinstraße, 128 Seiten,
ISBN 3-8295-6430-9, Preis: 24,90 Euro
Klaus W. Grundstein
Herbstzeit ist Wildzeit - die österreichische Wildküche
Die Tage werden kürzer und die Abende länger und kühler – jetzt haben
Hirsch, Reh, Wildschwein und Fasan Hochsaison! Es ist die beste Zeit
für delikate Wildgerichte, auf die viele Feinschmecker alljährlich
sehnsüchtig warten. Das Fleisch von Wild ist dunkel und aromatisch, es
weist zudem einen äußerst geringen Fettanteil auf, wodurch für einen
ungetrübten Genuss ohne Reue gesorgt ist. Dass Wildgerichte nicht
zwangsläufig wie früher mit schweren Saucen zubereitet werden müssen,
beweisen die vorliegenden Rezepte. Die Autoren Christian Schuster und
Ruben Brunhart als Küchenchefs begeistern in ihrem Buch "Die
österreichische Wildküche" mit unvergleichbaren Kreationen. Es ist
erschienen bei Hubert Krenn VerlagsgesmbH, Wiedner Hauptstr. 64, 1040
Wien, Umfang ca. 128 Seiten, 16,5 x 23 cm gebunden, zahlreiche
Speisenbilder; ISBN 3-902351-74-8, Preis • 14,90 (A) / SFR 28,20.
Weitere Infos sind erhältlich per e-Mail: office@buchagentur.at oder
unter http://www.hubertkrenn.at/
Klaus W. Grundstein
Süße Kunstwerkstatt
Schokolade verheißt GENUSS! Sie offenbart eine süße und sinnliche Welt
intensiver Düfte; ihre vielfältigen Verbindungen eröffnen ungeahnte
Kreations-Möglichkeiten. Das Buch "Süße Kunstwerkstatt" bietet dazu
beste Informationen mit einer Vielzahl von Ideen, führt in die
Grundtechniken des süßen Dekorierens ein und enthält zahlreiche Rezepte
zum Dahinschmelzen und für zauberhafte Kreationen. Autorin Eva Reimer
betreibt in der Wollzeile in Wien ein renommiertes Fachgeschäft für
Tortendekorationen, in dem auch Dekorationen nach persönlichen
Wunschvorstellungen angefertigt werden. Die mehrfache Buchautorin führt
regelmäßig Kurse zum Thema "Süße Kunstwerkstatt durch. Das
interessante, informative Buch "Süße Kunstwerkstatt" von Eva Reimer und
Andreas Riedmann ist erschienen bei Hubert Krenn VerlagsgesmbH, Wiedner
Hauptstr. 64, 1040 Wien; Umfang 128 Seiten, 19 x 23 cm, gebunden, ISBN
3-902351-91-8; Preis Euro 19,90 (A) / SFR 36,70. Weitere Infos sind
erhältlich per e-Mail: office@buchagentur.at oder unter
http://www.hubertkrenn.at/
Klaus W. Grundstein
600 traditionsreiche, zeitgemäße Rezepte der "steirischen Küche"
Deftig, würzig, steirisch. Die Grüne Mark hat unter
Österreichs Bundesländern den Ruf, das Schlaraffenland schlechthin zu
sein, ja, sie wird oft sogar als "Bauch von Österreich" bezeichnet -
sicherlich zu Recht, denn vom "Hoadnsterz" bis zur "Klachelsupp‚n", vom
"Verhackerten" bis zum "Kürbisgröstl" reiht sich eine herzhafte
Köstlichkeit an die andere, ganz zu schweigen von kulinarischen
Leitprodukten wie Styria-Beef und Kürbiskernöl, Steirerkas und
Sulmtaler Hühner. Auf diesem kulinarisch einzigartigen Fundament
entfachen Willi Haider und Christoph Wagner ein wahres Feuerwerk der
Kochkunst. Sie verbinden die schlichte Bauernküche von anno dazumal mit
zeitgemäß-leichten Variationen und schaffen so ein Handbuch steirischen
Essvergnügens, das es in sich hat: 600 traditionelle Rezepte,
zahlreiche Anekdoten und Leckerbissen zur Kulturgeschichte des Essens
und Trinkens mit allem Wissenswerten über steirische Grundprodukte und
Grundrezepte. Es ist sozusagen das neue Standardwerk der steirischen
Küche mit leicht verständlichen, zeitgemäß aufbereiteten
Kochanleitungen klassischer, steirischer Rezepte. Willi Haider und
Christoph Wagner: "Die Steirische Küche" mit 600 traditionsreichen,
zeitgemäßen Rezepten; ISBN: 3222131791, 464 Seiten, 17 x 24 cm,
durchgehend farbig, Hardcover mit Schutzumschlag. Preis: EUR 34,90 -
sFR 60,40. Erschienen bei Pichler Medienvertrieb GmbH & Co KG,
Wien; www.pichlerbuch.at .
Klaus W. Grundstein
Köstliches Urlaubsland Südtirol
Südtirol - Berge, Natur, Seen, Urlaubsidyll - ist auch aus
kulinarischer Sicht eine Reise wert. Schinken, Obst, Backwaren und
Honig haben ihren festen Liebhaberkreis gefunden. Was die Südtiroler
abseits von Knödeln und Speck in ihren Küchen so zaubern, haben
Cornelia Adam und Angela Francisca Endress in "Köstliches Südtirol"
zusammengetragen. Die sehr erfindungsreiche und progressive Küche
Südtirols ist im Charakter bodenständig und verbindet alte Südtiroler
Tradition mit mediterraner Leichtigkeit. Erst die Vielzahl an
hochwertigen Nahrungsmitteln, die in Südtirol nach traditioneller Art
erzeugt werden, wie Wein, Speck, Äpfel, Honig oder Schüttelbrot,
verleiht diesen Gerichten ihre ganz besondere Note. Die Rezepte dieses
Buches wahren die Traditionen der im Charakter bodenständigen
Südtiroler Küche und den Bezug zu den Wurzeln des Landes, weisen aber
auch mediterrane Einflüsse auf und erfüllen gleichzeitig die Kriterien
der modernen Küche. Die Rezepte dieses Buches offenbaren den Charme der
Südtiroler Küche mit dem intensiven Aroma der Produkte, die in dieser
sonnenverwöhnten Alpenregion Region entstehen. Marinierte Forelle auf
Apfelbett, Hirschmedaillons auf Walnuss-Kräutern oder
Honig-Kräuter-Poularde sorgen für Wasser im Mund und Fernweh. Natürlich
darf der traditionelle Speck nicht ganz fehlen: Zur Gemüse-Lasagne, als
Mousse zum Feldsalat oder zu Rucola und Parmesan. Eine willkommene
Ergänzung für den Genießer sind die Weinempfehlungen zu den einzelnen
Gerichten. Cornelia Adam, Angela Francisca Endress: "Köstliches
Südtirol", erschienen bei Neuer Umschau Buchverlag, 96 Seiten, 17,8 x
20,8 cm, zahlreiche Farbfotos, Hardcover, Halbleinen mit Lesebändchen,
ISBN: 3-86528-227-X, EUR 12,90
Klaus W. Grundstein
"Sagenhafte" Entdeckungsreise im Rheintal mit Begleitbuch:
"Rheinische Sagen & Geschichten"
Der mächtige Strom "Vater Rhein" ist untrennbar mit der Landschaft
verbunden, durch die er fließt: Schiefergebirge und Wälder, vorbei an
Weinbergen und steilen Hängen, romantischen Schlössern, Ritterburgen;
zum Teil bahnt er sich seinen Weg durchs Unesco-Weltkulturerbe. Eine
"sagenhafte" Entdeckungsreise im Rheintal zwischen Düsseldorf und Mainz
zu unternehmen steht nichts im Wege! Auf der neuen Ferienstraße
"Rheinischer Sagenweg" - einem Ziel mit enormer Anziehungskraft für
Touristen aus dem In- und Ausland - können auf 586 Kilometern
entlang des Rheins, der Mosel, der Lahn und der Nahe die Spuren der
bekanntesten und schönsten Geschichten im Rheinland entdeckt werden.
Interessierte können die Mythen, Sagen und Legenden im offiziellen
Begleitbuch "Rheinische Sagen und Geschichten" nachlesen. Durch
das Rheintal von Düsseldorf bis Mainz, vorbei an 48 Städten an Rhein,
aber auch an Mosel, Lahn und Nahe, zu gut 100 Schauplätzen der
schönsten und bekanntesten Sagen und Geschichten führt die Reise. Der
Leser erfährt von romantischen und tragischen Sagen, wundersamen
Legenden und historischen Ereignissen, die Teil der Geschichte und
Kultur des Rheinlandes sind. Es gibt Antworten auf die fragen: Wie das
war mit den Heinzelmännchen in Köln, der Loreley bei St. Goar, der
Mäuseturm bei Bingen und der Deutsche Michel aus Stromberg? Was es mit
dem "Gymnicher Ritt"? Was hat es mit der Entstehung des Siebengebirges
auf sich? Das alles ist herrlich illustriert von der Kölner Künstlerin
Gerda Laufenberg. Nach der typischen Sage folgt ein Geschichtsexkurs,
Informationen zu Sehenswertem und Empfehlungen zu Hotels, Restaurants und Museen. Die Verbindung von Sage und
touristischer Information soll die Leute anregen, sich auf den Weg zu
machen und das alte Kulturgut auf neue Weise wieder wahrzunehmen. Wer
die Ferienstraße zu Fuß, per Schiff, mit dem Fahrrad oder auch mit dem
Auto erkunden möchte, kann auch auf das Internetportal
www.rheinischersagenweg.de zurückgreifen. Dort werden zahlreiche
weiterführende Infos und kostenlose Serviceleistungen rund um den Weg
angeboten; z. B. ein Veranstaltungskalender, in dem zum Beispiel auf
literarische Weinproben, geführte Wanderungen und Events für Kinder
hingewiesen wird, auch Tourenvorschläge und Reiseangebote werden
unterbreitet. Die Wanderwege "Rheinsteig" und "Rheinische
Sagenweg" profitieren voneinander, denn beide Wege ergänzen sich
auf der gemeinsamen Teilstrecke hervorragend. Info per E-Mail:
kontakt@rheinischersagenweg.de
Zum Begleitbuch: Klaus-Peter Hausberg: Rheinische Sagen &
Geschichten, erschienen im J. P. Bachem Verlag mit 416 Seiten und über
300 Fotos, 48 farbigen Illustrationen von Gerda Laufenberg, 12.5 x 21.5
cm. Die hochwertige gebundene Ausgabe ISBN 3-7616-1986-3 ist für 19,95
Euro im Buchhandel erhältlich.
Klaus W. Grundstein
Der Duft des Kaffees - Die Geschichte einer Verschwörung"
Ein vielschichtiger Roman bis zum originellen Finale
Der Roman "DER DUFT DES KAFFEES - Die Geschichte einer
Verschwörung" istvielschichtig bis zum originellen Finale. Es geht um
Kaffee als das Getränk, das fast jeden von uns täglich tröstet, erwärmt
und anregt. Geschichte und Wirkung dieses Elixiers werden beleuchtet.
Die historische Bedeutung des Kaffees, dessen Duft Orient und Okzident
verbindet, ist seit der Französischen Revolution von Gewicht.
Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg, Französische Revolution oder das
Aufbegehren gegen Metternich immer boomten kurz zuvor Kaffee und
Kaffeehaus. Ein Zufall? Auch heute ist Kaffee der meistgetrunkene
Schmierstoff des Geistes in der westlichen Hemisphäre. Im ersten
Kaffeehaus in Konstantinopel saßen Juden, Christen und Muslime dicht
gedrängt nebeneinander, um den Duft des Kaffees zu genießen. Das
Kaffeehaus trug später maßgeblich zur Auflösung des Ständestaates bei -
und zwar so intensiv, dass viele Konservative den Tempel der geistigen
Erbauung verbieten lassen wollten - doch es war bereits zu spät. Das
auch heute noch meistgehandelte Gut nach Erdöl trat seinen Siegeszug
an, erst in Europa, dann in der ganzen Welt. Erzählt wird die Geschichte eines exzessiven Kaffeeliebhabers, der in
einen Anschlag auf das Lieblingsgetränk der Europäer verwickelt wird.
Im Duft des Kaffees geht es auch um Fragen wie: Was löst Kaffee in uns
aus? Wie beeinflussen Duft, Geschmack und Koffein unsere Sinne, unsere
Beziehungen, unser Denken? Gestern und heute, privat und politisch. Im
Zentrum des Romans steht die historische Rolle des Kaffees. Dieser
Trank hat ein dunkles Geheimnis: er ist ein Aufwiegler, eine Droge der
Revolution!
"DER DUFT DES KAFFEES - Die Geschichte einer Verschwörung" von Gerhard J.
Rekel; DTV-Premium Großformat; 260 Seiten; 14 Euro. Infos unter
www.DerDuftdesKaffees.de und www.dtv.de. Der Roman ist in Österreich
lieferbar ab Ende September, in Deutschland ab November 2005.
Klaus W. Grundstein
"Amadeus à la carte - eine kulinarische Reise durch die Mozartzeit."
Mozart führte ein unstetes Leben: Immerhin verbrachte er zehn Jahre
seines kurzen Lebens auf Reisen. Dadurch erweiterte er seinen Horizont
nicht nur in musikalischer und gesellschaftlicher, sondern auch in
kulinarischer Hinsicht. Er genoss die opulenten höfischen Küchen,
delektierte sich an den wohl gedeckten Tafeln des Großbürgertums in
Salzburg, Wien oder Prag und stärkte sich in den Bauernküchen der
einfachen Einkehrgasthöfe. Mozart war trotz seiner Kränklichkeit von
Kind an alles andere als ein Asket. Seine Zeitgenossen kannten ihn als
einen zutiefst sinnenfrohen Menschen, der Geselligkeit, Spiel und
Unterhaltung liebte. Mit geradezu detektivischem Spürsinn hat sich
Autor Christoph Wagner auf die Spur Mozarts gesetzt und begleitet ihn
auf den Reisen in die Metropolen des alten Europa. Amüsante Anekdoten
werden zum Besten gegeben, die köstlichsten Rezepte animieren zum
Nachkochen. So wie zu Mozarts Zeiten speisen, verheißt exquisite
Gaumenfreuden. Dazu Mozarts Musik zu hören und seine Briefe zu lesen,
macht das Buch "Amadeus à la carte" möglich. Die Speisen entstammen
historischen Vorlagen, wurden aber den heutigen Essgewohnheiten und
Küchenverhältnissen angepasst. Schmankerln enthält auch die CD. Die
musikalischen Appetithappen stammen aus der "Hochzeit des Figaro", dem
"Don Giovanni" (Champagnerarie), dem Hornkonzert oder der Kleinen
Nachtmusik. Das Buch ist aufwändig und liebevoll mit vielen
historischen Gemälden gestaltet, die in die Bilder mit den Speisen
eingebettet sind. Das Buch begleitet Mozart von Salzburg über Linz nach
Deutschland, Paris und London; macht mit ihm Station in Italien, Prag
und endet schließlich in Wien. Einem kulinarischen Abend mit kräftigem
"Vivat Bacchus!" und vielen leicht nachkochbaren Rezepten im Geiste des
Musikgenies Mozart steht also nichts entgegen.
Christoph Wagner: "Amadeus à la carte. Eine kulinarische Reise durch
die Mozartzeit." Pichler Verlag, 96 Seiten mit zahlreichen farbigen
Abbildungen und Audio-CD. ISBN 3-85431-370-5, 24,90 Euro.
Klaus W. Grundstein
Jetzt gibt es einen Straußwirtschaftsführer voller Geheimtipps!
40 ausgewählte rheinhessische Adressen
In Rheinhessen gibt es über 180 Straußwirtschaften. Aber nirgendwo
lässt sich rheinhessische Lebensart besser entdecken als in einer
Straußwirtschaft. Nur, welche Straußwirtschaften sind die schönsten, im
Winter am gemütlichsten, wo sitzt man im Sommer draußen, wo gibt es die
tollste Aussicht und wo wird "Kinderfreundlichkeit nicht nur groß
schrieben sondern auch praktiziert? Und letztlich nicht am
Unwichtigsten: Wie steht es mit gutem Wein? Was offeriert die
Speisekarte? Dies alles hat Stefanie Jung gestestet und daraus die 40
besten Straußwirtschaften in Rheinhessen ausgewählt. Wein, Essen,
Ambiente und Kinderfreundlichkeit wurden mit Träubchen bewertet. Exakte
Beschreibungen, viele Fotos und ein ausführlicher Serviceteil machen
diesen Straußwirtschaftsführer zu einem unverzichtbaren Begleiter fürs
Handschuhfach, den Rucksack oder die Fahrradtasche. Und was diesen
Straußwirtschaftsführer besonders wertvoll macht, sind die
Preisvergleiche! Zu fast jeder Straußwirtschaft gibt es einen
Freizeit-Tipp. Also, zuerst einen kleinen Ausflug oder auch eine reise
durchs Rebenland machen und sich dann in einer Straußwirtschaft
gemütlich stärken und erholen.
Stefanie Jung: Straußwirtschaften in Rheinhessen. 40 ausgewählte Adressen
Erschienen im Leinpfad-Verlag, Ingelheim
136 Seiten, Broschüre, farbige Abbildungen, 12,90 Euro; ISBN 3-937782-32-X
Klaus W. Grundstein
"Ein schöner Tag: Rheinsteig"
Routenbeschreibungen für Tagesmärsche mit modernster Technik
Sagen, Schluchten und Satellitensignale begleiten Wanderer auf dem
neuen Rheinsteig. 320 Kilometer windet sich der ausgezeichnete
Premiumwanderweg entlang von Schieferfelsen, Weinbergen und mehr als 40
mittelalterlichen Burgen und Bauten von Bonn nach Wiesbaden. Viele
Wanderer werden auf dem Weg vom Siebengebirge durch das Welterbe Oberes
Mittelrheintal in den Rheingau erwartet. Damit niemand vom teils
felsigen Pfad abkommt, verbindet der erste Rheinsteig-Wanderführer "Ein
schöner Tag: Rheinsteig" gedruckte Routenbeschreibungen für 20
Tagesmärsche zwischen 10 und 22 Kilometern mit modernster Technik: Alle
Touren können Buchkäufer kostenlos via Internet auf
GPS-Taschen-Navigationsgeräte übertragen (www.rheinsteiger.de). Im
Zickzackkurs führt der Weg zu traumhaften Weitblicken und direkt über
Deutschlands bekanntesten Felsen, die Loreley. Realisiert wurde der
Rheinsteig in knapp drei Jahren als Gemeinschaftsprojekt der
Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen. Das Buch
"Ein schöner Tag: Rheinsteig-Set" (Buch, Karte und GPS-Daten), 180
Seiten mit mehr als 200 Fotos, Routendetails und
Höhenprofile, ist
erschienen bei ideemedia, ISBN 3934342-42-6, und kostet 20,95 EURO;
Buch einzeln 12,95 EURO, Karte einzeln 9,50 EURO. Weitere Infos unter
www.einschoenertag.com oder über ideemedia GmbH, Karbachstr. 22, 56567
Neuwied, Telefon 02631/99960 oder beim Projektbüro Rheinsteig, c/o
Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH, Löhrstraße 103 - 105, 56068 Koblenz, Telefon01805/648328.
Klaus W. Grundstein
Radatlas Rheinhessen - hilfreich und praktisch für spannende Radtouren
Das kleine Buch "Radatlas Rheinhessen" wird zum hilfreichen
Wegbegleiter durch seine Kartenausschnitte im Maßstab 1:75.000, genauen
Wegbeschreibungen, Stadt- und Ortspläne und treffenden Hinweise auf
Sehenswürdigkeiten. Darin finden sich die schönsten Radtouren zwischen
Worms, Mainz und Bingen. Deren sieben Hauptstrecken sind von den
radelnden Autoren - so versichern sie - Meter für Meter
abgefahren worden. Die Karten zum genauen Routenverlauf informieren
sogar über die Wegebeschaffenheit - ob sie befestigt oder unbefestigt
sind. Dies gilt für die längste Wandertour am Rhein zwischen Worms und
Bingen mit ihren 94 Kilometern und der durchgehenden Beschilderung
(blau mit gelbem Euroradler) ebenso wie für den Rheinterrassen-Rundweg,
den Selztal-Radweg, die Obstroute, die bereits genannte "Amiche"-Route
sowie den Mühlen-Radweg und den Zillertal-/Pfrimm-Radweg. Der Text des
Büchleins wird durch Hinweise ergänzt, die Varianten und Ausflüge
schildern, Orte und Städte beschreiben und auf die Verbindungen
zwischen den einzelnen Hauptrouten und den Radwegen in der
Nachbarschaft - zur Pfalz und an die Nahe - verweisen. Der "Radatlas
Rheinhessen" kostet 10,90 Euro. Er ist im gut sortierten Buch- und
Fahrradhandel ab sofort erhältlich oder direkt bei der
Rheinhessen-Information GmbH, Ingelheim, Telefon (06132) 44170.
Bestellungen sind auch per im Internet möglich unter
www.rheinhessen.info. Das handliche Querformat passt in jede
Lenkertasche. Die geschützte Spiralbindung ermöglicht ein einfaches
Umklappen der Seiten. Ein Übernachtungsverzeichnis, ein Ortsindex und
Verweise auf Info-Adressen ergänzen den empfehlenswerten Ratgeber.
Klaus W. Grundstein
Kleine Paradiese in der Pfalz - Neuer Führer zu Pfälzer Weinstuben
"Wohl dem Landstrich, der eine solche Vielzahl und Vielfalt an
Weinstuben hat wie die Pfalz". Dies verlautbart das Vorwort im
neuen Buches "Kleine Paradiese in der Pfalz ˆ 60 Weinstuben links und
rechts der Deutschen Weinstraße". Autor Günter Werner, Journalist aus
Landau, hat alle Lokale zwischen Schweigen und Bockenheim besucht und
"beschmeckt". Er beschreibt charmant und gekonnt das Weinagebot der
einzelnen Weinstuben, was davon in der Gunst der Gäste am höchsten
stehen und verrät, welche Weine den Gästen von außerhalb zum Auftakt
empfohlen werden. In allen genannten Weinstuben finden sich kleine und
große Speisekarten. Diese werden oft vorwiegend pfälzischen, aber auch
internationalen Gerichten mit hohem Anspruch gerecht. Der Autor
konstatiert: "Jede der Weinstuben ist auf ihre Art originell, hat ihre
eigene Atmosphäre, ist gemütlich und bietet was für's Geld". Über jede
Weinstube wird auf zwei Seiten einschließlich Foto und einer
Informationsspalte mit den wichtigsten Angaben berichtet. Das Credo des
Autors: "Die Weinstube ist ein Ort der Begegnung und der Kommunikation,
hier herrscht Lebensfreude pur". Das interessante Büchlein ist im
höma-Verlag erschienen und kostet 9,80 Euro ohne Versandgebühren,
inklusive Versandkosten 12,80 Euro. Bestellungen sind möglich über den
Pfalzshop der Pfalz-Weinwerbung unter der Adresse www.pfalzshop.com.
Unter http://www.zum-wohl-die-pfalz.de gibt es wertvolle Infos über die
Pfalz.
Klaus W. Grundstein
Mosel, du schroffe Schöne
Malerische Flussschleifen, steile Weinberge und urwüchsige Dörfer. Von
Trier bis Koblenz geht die Reise durch das sonnenverwöhnte Moseltal,
eine der reizvollsten Kulturlandschaften Deutschlands, mit Abstechern
an Saar und Ruwer. Die Autorin lässt sich von der üppigen Landschaft
verzaubern, macht Halt bei Winzern in ihren Weindörfern, guckt in die
Töpfe von kreativen Sterneköchen und gibt zahlreiche
Übernachtungstipps. Ein facettenreiches, lyrisch-kulinarisches Bild
entsteht, das die Mosel in ihrer ganzen schroffen Schönheit erfasst.
Monika Keuthen: Mosel, du schroffe Schöne. Ein Reisebuch für
Weinliebhaber und Genießer feiner Speisen. 132 Seiten mit zahlreichen
Abbildungen und Rezepten, Pappband. Daedalus Verlag, Münster 2005, ISBN
3-89126-223-X. 22,– Euro
Weinführer Weinanbaugebiet Mittelrhein
Der Mittelrhein, mit knapp 500 Hektar Anbaufläche Deutschlands
drittkleinstes Anbaugebiet, ist nie so richtig über einen gewissen
Nischenstatus hinausgewachsen. Obwohl die Voraussetzungen für die
Erzeugung insbesondere von hochwertigen Rieslingweinen nahezu ideal
sind. Doch die Winzer haben es nie richtig verstanden, diese besondere
Qualität in größerem Maßstab zu kommunizieren. Allerdings müssen nun,
da das Mittelrheintal zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde, neue
Wege in Richtung eines zunehmend qualitativ orientierten, besser
vernetzten Fremdenverkehrs beschritten werden. Hier schließt der im
Kölner Emons-Verlag erschienene Mittelrhein-Weinführer jetzt eine
Lücke. Im kompakten Taschenformat vermittelt Carsten Henn,
Fachjournalist für Wein und Krimiautor, fundierte Informationen zu den
wichtigsten Weinorten, den besten Lagen und natürlich zu den
ambitioniertesten Winzern und ihren Weinen. Von der gründlichen
Recherche des jungen Autors, der in Hürth bei Köln sogar eigene Reben
pflegt, zeugt das kurzweilige, durchaus kritische Kapitel über die
sagendurchtränkte Geschichte des Tales. Die Erdgeschichte kommt
ebenfalls nicht zu kurz und die wichtigsten Rebsorten werden
beschrieben und eine Etikettenkunde hilft dem neugierigen Weinfreund.
Ferner finden sich Weinrezepte und Hinweise auf Veranstaltungen. Sicher
von subjektiver Einschätzung, jedoch auch von exzellenter Kenntnis des
Anbaugebiets zeugen die Seiten mit „Henns Lieblingsweinen“. Aktuelle
Restaurant- und Weintourentipps ergänzen die Informationen und (etwas
klein geratene) Karten sowie viele Fotos machen Lust auf einen Ausflug
in diese spektakuläre Landschaft.
Carsten Henn: Weinführer Weinanbaugebiet Mittelrhein. 160 Seiten. Emons-Verlag, Köln 2005. 12,80 Euro
Peter Schneider
Wodka – Kultur & Genuss
Wer an Wodka denkt, dem fallen zunächst einmal die Assoziationen Kälte,
Schnee, Norden und Einsamkeit ein, und dann ist es nicht mehr weit bis
Polen, Russland und Skandinavien, insbesondere Finnland und –
hemmungsloses Saufen bis zum Umfallen. Natürlich geht es in dieser
deutschen Erstausgabe nicht um diese Dinge, sondern – siehe Titel! – um
Kultur und Genuss. Um die Vielfältigkeit des Wodkas heute, um die
Cocktail-Kultur und um Wodka als Essensbegleiter. Dass Wodka heute der
beliebteste Branntwein der Welt ist, liegt nicht nur an bekannter
Trinkfreudigkeit der Bewohner oben genannter Regionen, sondern vor
allem auch an der vielfältigen Verwendbarkeit von Wodka als Basis für
Mixgetränke und Cocktails. Natürlich gibt es neben Cocktailrezepten
auch Produktinformationen und ein Kapitel „Wie man Wodka genießt“.
Also: Macht es euch gemütlich, der Jahreszeit angepasst, ein Drink auf Wodka-Basis zur Seite und spannende Lektüre dazu!
Ian Wisniewski: Wodka – Kultur & Genuss. 64 Seiten, 68 Farbfotos. Walter Hädecke Verlag, ISBN 3-7750-0426-2. 12,95 Euro
Lothar Christophel
Neuer Restaurant-Führer "Gusto Schwaben" erschienen
"Württemberg, Bayrisch-Schwaben, Allgäu & Bodensee"
Der neue kulinarische Führer "Gusto Schwaben 2005/2006" nimmt die
Gastronomie von Stuttgart bis ins Wittelsbacher Land und vom Bodensee
bis nach Hohenlohe unter die Lupe. Die Tester waren in rund 250
Restaurants unterwegs, darunter bei 32 Adressen im Allgäu und dem Raum
Lindau. Benotet Die Gasthäuser mit Punkten wurden von 5 (geschmacklich
bemerkenswert) bis 10 (herausragende Küchenleistung) benotet.
Zusätzlich zur Benotung stellt "Gusto" regionale Wein- und
Spezialitätengeschäfte vor. Der nützliche Restaurantführer "Gusto
Schwaben 2005/2006 - die besten Restaurants und Landgasthöfe der
Region" besteht aus 242 Seiten mit ausklappbarer Übersichtskarte und
kostet 6,90 Euro. Er ist in jedem gut sortierten Buchhandel oder unter
www.gusto-online.de zu bestellen (ISBN 3-938662-03-4).
Klaus W. Grundstein
Böden geben Wein Charakter - Weinbergböden im Fokus
Neues Büchlein"GUTE GRÜNDE FÜR RHEINHESSENWEIN. Steine. Böden. Terroir."
(Anmerkung der Redaktion:
siehe ergänzend hierzu im Heft der AUSGABE 2, Sommer 2005, Juni bis August, Seite 33:
"Hintergrund Terroir und Wein - Die verführerische Vielfalt der Weine").
Bereits den Römern war die Bedeutung von Boden und Klima bewusst. Im
Französischen bildete sich mit der Zeit der Begriff "Terroir" heraus,
der für eine abgegrenzte Lage hinsichtlich Rebsorte, Pflege,
Erntezeitpunkt, Vergärung und Lagerung einen deutlich beschreibbaren
Weintyp bezeichnet. Diese Philosophie besagt im ganzheitlichen Denken,
dass jeder Wein seine Besonderheiten hat und die ihn
charakterisierenden Eigenschaften je nach Jahrgang in sehr
verschiedener Ausprägung hervortreten, jedoch immer erkennbar und für
die jeweilige Lage und deren Boden kennzeichnend bleiben. Jetzt hat
sich die Gebietsweinwerbung "Rheinhessenwein e.V." intensiv mit diesem
Thema beschäftigt, da gerade die Berufung auf das Terroir, dem
Zusammenspiel von Winzerkönnen, Klima und Bodenbeschaffenheit, das
Profil des Rheinhessenweins stärkt. Um zu zeigen, wie wichtig der Stein
für den Wein ist, hat sie zusammen mit dem "Dienstleistungszentrum für
den ländlichen Raum" (DLR in Oppenheim), interessierten Winzern und dem
Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz (LGB) die typischen
rheinhessischen Weinbergsböden genauer unter die Lupe genommen. Daraus
entstand das soeben vorgestellte Büchlein "GUTE GRÜNDE FÜR
RHEINHESSENWEIN. Steine. Böden. Terroir.". Darin widmet sich Dr.
Ernst-Dieter Spies vom Landesamt für Geologie und Bergbau
Rheinland-Pfalz speziell den 17 typischen rheinhessischen
Bodenstrukturen. Deren Entstehung und Eigenschaften und die daraus
resultierende Charakteristik der Weine werden anschaulich dargestellt.
Gerade den Riesling prägen die Bodenunterschiede ganz besonders. Anhand
der in Kopie bei jeder Bodenart abgedruckten digitalen
Weinbergsbodenkarte kann auf sehr einfache Weise die geografische Lage
der jeweiligen Bodenstruktur festgestellt werden. Stephan Diemer,
ebenfalls vom Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz,
erklärt die Besonderheiten von Löß, Ton, Mergel, Rotliegendem,
Kalkstein und Rhyolith. Das Thema ermöglicht einen neuen Blick auf den
Weinberg mit seinen speziellen Eigenschaften und das Wirken des Winzers
und ist Ansporn zugleich die "Schätze" des Weinbergbodens im
Qualitätsmanagement des jeweiligen Weingutes zu verankern und in
interessante Weine umzusetzen. Die oft zitierte rheinhessische Vielfalt
drückt sich sowohl in unterschiedlichen Rebsorten, Geschmacksprofilen
und Weinstilen als auch in den spannenden und interessanten
Geschichten aus, die die Weinbergsböden Rheinhessens zu erzählen haben.
Zu diesem hervorragenden "Stoff" gibt es auch die passenden
rheinhessischen Weine. Das von Rheinhessenwein e. V. und dem Landesamt
für Geologie und BergbauRheinland-Pfalz gemeinsam herausgegebene sehr
informative, klar gegliederte und verständliche Büchlein will "Terroir"
begreifbar machen. Es ermöglicht einen Jahrmillionen weiten Blick in
die geologische Vergangenheit Rheinhessens und kann für 5,00 EURO zzgl.
Versandkosten bei www.rheinhessenwein.de/shop unter der Rubrik
"Informativ" bestellt werden.
Klaus W. Grundstein
"Weinland Rheinhessen"
Die schönsten Weingüter, Landgasthöfe und Ausflugsziele.
Monika Becht
Societäts-Verlag 2005, 256 Seiten, Pappband mit zahlreichen Farbabbildungen.
12,80 EUR (D), 13,30 EUR (A), sFr 23,50 (CH).
ISBN 3-7973-0936-8
Wenn eine Karriereberaterin in Rheinhessen auf Entdeckungstouren geht
und darüber ein Buch schreiben will .... was wird sie entdecken und was
wird sie raten, damit Rheinhessen (noch mehr?) Karriere macht?
Rheinhessen - ein Landstrich, der absolut neugierig macht - ist das
Land im Dreieck zwischen Mainz, Bingen und Worms; eines der schönsten
Weinanbaugebiete Deutschlands, das größte und dynamischste zugleich.
Die ländliche Idylle ist ein Paradies für Weinliebhaber, Naturgenießer
und Jene, die der Hektik des Alltags entfliehen möchten. Monika Becht
stellt in ihrem Buch "Weinland Rheinhessen" die besten
Straußwirtschaften und Gutsschänken vor und hat zahlreiche romantische
Ausflüge ins rheinhessische Weinland parat. Aufgeteilt in die Gebiete
Rheinterrasse, Wonnegau, Rheinhessische Schweiz und Raum
Bingen/Ingelheim regt sie zum Besuch von historischen Winzerhöfen und
dörflichen Weinfesten ebenso an wie zu Spaziergängen durch idyllische
Ortschaften oder die vielgestaltigen Weinberge. Über die sinnliche und genussvolle, traditionsreiche Verbindung dieser
besonderen Region mit dem Kulturgut Wein berichtet die in Frankfurt am
Main als Karriereberaterin tätige Autorin sehr unterhaltsam und
zeichnet dabei ein nachvollziehbares, ausdrucksvolles, buntes Bild
Rheinhessens mit seinen unterschiedlichen Landschaften, Ecken, Winkeln
und Besonderheiten. Sehr scharfsinnig und feinfühlig porträtiert sie
Menschen, die versuchen, etwas zu bewegen, wie sie denken und wie sie
es schaffen Tradition und Innovation aus Liebe zu ihrer Region sinnvoll
zu verbinden und große Weine zu machen. Sie stellt Winzer und
Gastronomen vor, bemerkt die Aufbruchstimmung der Jungen genauso wie
die Erfahrung der Alten und Renommierten. Entdeckungstouren mit dem Rad
oder zu Fuß anhand von Detailkarten verrät sie ebenso wie die
interessantesten Adressen, Termine und Veranstaltungen und schwärmt
dabei von ihren Ausflügen ins große Weinland Rheinhessen. Der Rat, den
sie parat hat, ist das, was sie mit ihrem Buch vermittelt: Weinkultur,
Lebensstil und Lebensgefühl mit Wein, kulinarischen Genüssen und
kulturellen Ereignissen zu verknüpfen - Klasse statt Masse - das ist
ihre Devise! Dieses informative und schön gestaltete Buch
"Weinland Rheinhessen", erschienen im Societäts-Verlag Frankfurt,
sollte in den Köpfen und Herzen der Menschen Platz finden und gehört
als Freizeitführer vor allem aber in jedes Auto.
Klaus W. Grundstein
Haeberlin/Elsass – Meine große Liebe
„Haeberlin/Elsass – Meine große Liebe“
280 Seiten, ca. 400 Abbildungen
ISBN 3-909909-08-6
67,50 €
Die Auberge de L’Ill der Gebrüder Haeberlin wird nicht nur seit 40
Jahren ununterbrochen vom Guide Michelin mit drei Sternen dekoriert,
sie ist auch genauso lange Reiseziel und Eldorado für Feinschmecker aus
der ganzen Welt. Wie über so lange Zeit eine solch herausragende
Küchenleistung Tag für Tag aufs Neue erbracht werden kann, das verrät
die Lektüre dieses von Marion Michels herausgegebenen Buches. „In
der Ruhe liegt die Kraft“, könnte auch der Titel lauten, den
insbesondere die stimmungsvollen Fotos von Dave Brüllmann vermitteln.
Dieses Gasthaus und die Menschen, die hier arbeiten, scheinen völlig
losgelöst von der uns allen umgebenden Hektik des Alltags. Vergeblich
sucht der Leser ein Inhaltsverzeichnis, es würde nur stören. Die
Struktur des Buches – und klischeehaft ist man verführt zu sagen: die
Struktur des Lebens – geben die vier Jahreszeiten vor. 35 Rezepte hat
Marc Haeberlin den Jahreszeiten entsprechend zusammengestellt. K |