Auszeichnung für die Württembergische Weingärtner-Zentralgenossenschaft (WZG)
Die diesjährige ProWein in Düsseldorf war Plattform einer ganz
besonderen Auszeichnung für die Württembergische
Weingärtner-Zentralgenossenschaft (WZG): das Corporate Design der
beiden Weinlinien „Eiserne Hand“ und „Edition Gourmet“ wurde anlässlich
des 9. Design-Wettbewerbs des Deutschen Weininstituts (DWI) mit einem
Preis bedacht. Sowohl die besonders wertige und markenspezifische
Produktausstattung der Weinserie „Eiserne Hand“ wie auch das
Gesamtkonzept der „Edition Gourmet“ – von der Marketingstrategie über
die Etikettierung, die Druckschriften bis hin zur Werbung mit sechs
Anzeigenmotiven – überzeugte die Jury um Professor Osterspey. Als
besonders sympathische Innovation und weitere konzeptionelle Klammer
bewertete die Jury die enge Verbindung von Küche und Wein, die im Namen
der Wein-Range und im Logo am Flaschenhals zum Ausdruck kommt. Mit
diesem unverwechselbaren Auftritt heben sich die WZG-Weine aus dem
allgemeinen Weinangebot positiv heraus. Signalisiert wird dabei nicht
nur Qualitätsanspruch und Weinstil – auch Trends wie Convenience,
Kochen & Genießen als Gesamterlebnis und ein wachsender
Zuhause-Konsum sind die Zutaten dieses Erfolgskonzeptes. Bei der
„Edition Gourmet“ ist das Zusammenspiel von Wertigkeit, Identifikation
und Durchgängigkeit bei allen sechs Rebsorten beispielhaft. Doch erst
mit der Positionierung als gehobener Konsumwein für jede Gelegenheit –
nach der Devise „Edition Gourmet“ rundet jedes Gericht ab – in
Verbindung mit dem Gütesiegel für eine unkomplizierte Weinwahl wird dem
Konsumenten ein Zusatznutzen vermittelt, der zu Kaufpräferenzen führt.
Die gute Absatzentwicklung der „Edition Gourmet“, die erst im Herbst
2005 am Markt eingeführt wurde, bestätigt die DWI-Preisverleihung für
eine Erfolgsstory in Sachen Corporate Design. – ubö –
Weingärtner Cleebronn-Güglingen eG
Pinot Meunier – ein vorzüglicher Begleiter für kulinarische Genüsse
Zartgelb im Glas, mit dezenter, unaufdringlicher Frucht, ungewöhnlich
mild mit fein-buttrigem Bukett – so präsentiert sich die Neuheit der
Weingärtner Cleebronn-Güglingen: Der 2005er Pinot Meunier Blanc de
Noirs aus der Sonderedition „St.Michael“.
Dieser Schwarzriesling wurde nicht gepresst, die Beerenhäute blieben
somit größtenteils unverletzt, und so konnte auch keine Farbe aus den
Beerenhäuten in den Most gelangen. Nach dem Entfernen des Stielgerüstes
(Entrappen) lief die Maische über ein Sieb. Der dadurch gewonnene Most
blieb beinahe weiß. Die Rebsorte Schwarzriesling präsentiert sich in
völlig neuem und ungewöhnlichem Gewand. Hell gekeltert, werden die
feine Frucht und der zarte Schmelz der edlen Burgunderrebe besonders
unterstrichen. Der Wein bekommt dadurch die zart-rosa Farbe. Vergoren
wird er mit einer speziellen Hefe, die auch bei den französischen
Nachbarn in der Champagnerherstellung Verwendung findet. Eben dort, in
der Champagne, ist der Pinot Meunier (Schwarzriesling) ein wesentlicher
Bestandteil des originalen Champagners. Was dort schon jahrhundertealte
Tradition ist, wurde hier neu entdeckt. Tipp: Der 2005er „St.Michael“
Pinot Meunier Blanc de Noirs QbA trocken ist ein ganz hervorragender
Begleiter zu feinen Spargelgerichten oder dezent gebratenem oder
gegrilltem Fisch. – ubö –
Remstalkellerei eG
Trollinger und Zweigelt: Zwei, die zusammengehören
„TZ“, dieses Kürzel steht für eine ganz besondere Liaison: Trollinger
mit Zweigelt, das ist der neue Wein aus der Remstalkellerei. Und dass
er jetzt schon die Weinherzen im Sturm erobert, zeigt die
außergewöhnlich hohe Nachfrage seit Beginn der Auslieferung im Frühjahr
2006. Über die Zusammensetzung der Cuvée durften die Weinzähne im
Württemberger Remstal bei verschiedenen Weinproben selbst entscheiden.
Dabei ist ein Wein mit einem höheren Zweigelt-Anteil entstanden als
ursprünglich gedacht. Frische, Eleganz und Leichtigkeit gibt der
Trollinger, der Blaue Zweigelt sorgt für Rückgrat, Ausgewogenheit und
Nachhaltigkeit. Beide Weine ergänzen sich etwa im Verhältnis drei zu
zwei. Geradezu eine Trollingerhochburg ist das Remstal. Links und
rechts der Rems reifen schon seit Dekaden hervorragende
Trollingerweine. Übrigens eine eingewanderte Rebsorte: Vor mehr als 200
Jahren kam der Trollinger aus Süd-Tirol nach Schwaben. Und auch der
Zweigelt ist ein „Reingeschmeckter“. In Österreich ist die vom
Klosterneuburg 1922 eingeführte Rebe (St. Laurent x Lemberger) die
wichtigste Rotweinsorte. Seit 1997 ist der Zweigelt auch in Deutschland
klassifiziert – und hauptsächlich im Remstal zu Hause. Ein starkes
Zugpferd der Remstalkellerei: Mit jetzt 20 Hektar vermarktet die
Remstalkellerei ein Viertel der nationalen Anbaufläche. – ubö –
Lauffener Weingärtnergenossenschaft eG
RotSüß – Eine echte Lauffener Innovation
„RotSüß“, die neue Lauffener Rotwein-Cuvée, ist eine weitere Kreation
Lauffener Kellerkunst in der Reihe der neuen Konzepte. „RotSüß“ – der
Name ist Programm. Aus den Rebsorten Acolon, Regent und Cabernet Dorsa
wurde eine farbintensive Rotwein-Cuvée komponiert, kräftig und dicht im
Charakter, als Basis für die opulente Restsüße. Dichte, Körper, Fülle
und Gerbstoff stehen der Süße als ausgleichender Gegenpart in optimaler
Art und Weise zur Seite und ergänzen sich zusammen mit einem
ausgewogenen Alkoholgehalt zu vollendeter Harmonie. Ein besonderes
Trinkerlebnis für die Freunde restsüßer Rotweine. Und etwas kühler
serviert (14–16° C) ist diese ausgewogene Cuvée ein Begleiter für viele
Gelegenheiten. – übö –
Weingut Dobler
Neue Weinstube und Gästezimmer
Das Weingut Dobler in Weinstadt-Beutelsbach im württembergischen
Remstal hat jüngst eine Weinstube eröffnet. Über 25 Weine stehen nun
dort im Ausschank. Zwei Doppelzimmer und zwei Ferienwohnungen bietet
das Weingut für Urlauber und Übernachtungsgäste. Das noch junge
Weingut vermarktet im zehnten Jahr seine Weine. 70 Prozent der
Rebfläche sind mit Rotweintrauben bepflanzt, wie Trollinger, Lemberger,
Zweigelt, Acolon, Spätburgunder und Frühburgunder. Beim Weißwein
dominiert der Riesling, gefolgt von Kerner, Müller-Thurgau, Chardonnay
und Sauvignon Blanc. 2005 konnte das Weingut Dobler den zweiten Platz
bei der Regionalprobe zum Deutschen Riesling Preis belegen. – ubö
–
Fellbacher Weingärtner eG
Frutto – der prickelnde Genuss zur Sommerzeit
Frisch. Fruchtig. Frutto! So stellt sich die neue prickelnde
Komposition der Fellbacher Weingärtner vor. Ein unbeschwerter Genuss
und genau richtig für Sommertage. Frutto ist das Zusammenspiel aus Wein
und Saft von Sauerkirschen und Pfirsichen mit garantiertem
spritzig-frischem Geschmackserlebnis. Der prickelnde Cocktail mit den
belebenden Fruchtaromen und leichter Süße macht Lust auf mehr. Gekühlt
getrunken ist er mit 6,5 % vol. Alkohol der ideale Aperitif und ein
anregender Begleiter zum Feiern. Für alle Freunde des Sommers, der
guten Laune und des leichten, unbeschwerten Genusses. Empfohlene
Trinktemperatur: 8–10° C. Frutto ergänzt damit die „Kibitz“-Serie der
jungen, frischen Cuvée-Weine aus Fellbach – ubö –
Traditionsweingut Ökonomierat Adolf Schmitt:
Generationenwechsel an der Saar
Ökonomierat Adolf Schmitt gibt seinen Weinbaubetrieb in jüngere Hände.
Tochter Andrea Schmitt und Ehemann Michael Schnur werden das
Traditionsweingut in Konz-Filzen an der Saar fortführen. Sie haben das
Ziel, die beiden Komponenten „Innovation“ und „Tradition“
zusammenzuführen. Die gesamte Familie wird sich weiterhin dem
umweltbewussten und qualitätsorientierten Weinanbau und schonenden
Weinausbau im traditionellen, handwerklichen Verfahren widmen. Andrea
Schmitt und Michael Schnur wollen die Vision der Eltern, vor allem des
amtierenden Weinbaupräsidenten und Vorsitzenden der Weinwerbung
Mosel-Saar-Ruwer, Ökonomierat Adolf Schmitt, im Blick behalten: den
Rieslinganbau in Schiefersteillagen zur Erhaltung und Bewahrung einer
einzigartigen Weinkultur- und Naturlandschaft. Adolf Schmitt ist in
seiner über 20-jährigen Amtszeit als Präsident mit leidenschaftlicher
Begeisterung, oft gegen den Trend zur einfacheren Bewirtschaftung in
flachen Weinlagen, immer für den Steillagenweinbau eingetreten.
Rieslingweine aus den Schiefersteillagen der Saar sind seine
Passion. Die nachfolgende Generation im Traditionsweingut
Ökonomierat Schmitt will es nicht nur bei Lippenbekenntnissen belassen.
Sie hat begonnen, eine brachliegende Steillagenweinbergsfläche von 6,5
Hektar an der Saar zu rekultivieren. Es handelt sich hierbei um den
traditionsreichen „König Johann Berg“ in Serrig. Diese überwiegende
Südlage ist zu 100 Prozent steil, liegt 150 bis 250 Meter über N.N. und
besteht aus lehmigem Schieferverwitterungsboden. Dieser Steilhang ist
ideal geeignet für die Anlage von befahrbaren Querterrassen. Auch damit
will das Weingut Schmitt ein Zeichen setzen. Querterrassen ermöglichen
durch den Einsatz moderner Technik eine Arbeitszeit sparende
Bewirtschaftung. Gleichzeitig kommt es zu einer Qualitätssteigerung
durch das günstigere Blatt-Frucht-Verhältnis in der Spaliererziehung am
Drahtrahmen. Weinpräsident Schmitt sieht in dieser Art
Querterrassenweinbau eine ideale Perspektive zur Rekultivierung vieler
Brachflächen an der Mosel, der Ruwer und der Saar. Selbstverständlich
wird die Lage mit dem Namen „König Johann Berg“, die im Alleinbesitz
des Weinguts Schmitt ist, zu 100 Prozent mit Riesling bepflanzt.
Einblicke – Die neue Weinwelt Brackenheim
Der Name Weingärtner Brackenheim steht für Qualität. Die Weiß- und
Rotweine aus der Brackenheimer Weingärtnergenossenschaft zählen häufig
mit zur Spitze bei regionalen, nationalen und internationalen
Weinwettbewerben. Um auch dem Weinausbau und der
Produktpräsentation einen hochwertigen Rahmen zu geben und den immer
anspruchsvolleren Konsumenten zum Kennenlernen der Weine vor Ort einen
entsprechenden Rahmen zu bieten, entschloss sich Brackenheim, einen
Erweiterungsbau mit beeindruckendem Holzfasskeller und moderne
Präsentations- und Veranstaltungsräumen zu errichten. Am 26. April war
es endlich so weit: In Anwesenheit der Mitglieder und zahlreicher Gäste
wurden die neu erbauten Räumlichkeiten ihrer Aufgabe übergeben. Die
neue Architektur verbindet Tradition und Moderne. Die innovative
Raumgestaltung schafft eine angenehme Einkaufsatmosphäre, die zum
Verweilen einlädt. Ein moderner, hell gehaltener Veranstaltungsraum im
Obergeschoss bietet mit seiner großen Glaswand einen einmaligen
Ausblick auf die Rebanlagen von Brackenheim. Schon der moderne
und großzügige Eingangsbereich beeindruckt die Gäste. Von hier aus
gelangt man in den Verkaufsraum mit Probiertheke, der über eine
Glasfront einen Einblick in den zentral gelegenen, 100 Barriquefässer
Platz bietenden Barriquekeller erlaubt. Anschließend gelangt man in den
neuen Holzfassgewölbekeller, der das bisherige Holzfasslager um
beachtliche 180.000 Liter erweitert. Während die Rotweine im Holzfass
reifen, werden die Weißweine in modernen Edelstahlbehältern ausgebaut.
Direkt neben dem Barriquekeller liegt der Seminar- und Probierraum mit
Blick auf die Barriques. Der Gesamtkomplex bietet verschiedene
Veranstaltungsräume, die auch für öffentliche Veranstaltungen zur
Verfügung gestellt werden sollen. Dem scheidenden Geschäftsführer
Hermann Alt, seinem Nachfolger Thilo Heuft-Röser und dem Vorstand
Rainer Lang ist hier ein weit in die Zukunft hinein wirkendes Projekt
gelungen. – pc –
Präsentation Asti Spumante bei Fischers
Der in Deutschland wohl bekannteste italienische fruchtig-süße
Naturschaumwein, der Asti Spumante, soll durch eine groß angelegte
Kampagne in Deutschland wieder neu positioniert werden. Auch wenn die
Zahlen rückläufig sind, so ist Deutschland mit 14 Millionen verkauften
Flaschen ein wichtiger Exportmarkt. Um mit seinem Sekt aus dem Piemont
insbesondere die jungen Menschen anzusprechen, hat sich das Consorzio
Tutela dell’Asti , dem 47 Industrie- oder Vertriebsunternehmen, 22
Winzerverbände, 19 Kooperationen, drei Genossenschaftskeller und 68
Weinhersteller angehören, den deutschen Markt zu umwerben:
Deshalb stellte man einem ausgewählten Publikum bei Fischers in
Köln, ausgewählte Asti Spumante vor. Bereits als Aperitif
kredenzt, konnten sich die Gäste auf den frischen und leichten Asti
einstellen. Bevor dann das Buffet eröffnet wurde, informierte der
Sommelier Kai Schattner über Qualität und Herstellung des Tropfens aus
dem nördlichen Italien, der „ein großes Stück italienischer
Weinbautradition“ ist. „Sie sollten sich von der Qualität und der
Herstellung des Asti überzeugen, bevor Sie die Nase rümpfen und einen
Prosecco bestellen“, meinte er überzeugend. Die vielseitige Aromatik
der Moscato-Traube und die natürliche Süße spiegeln die Sonne Italiens
wider. Und nach seiner Auffassung eignet sich der Asti nicht nur als
angenehmer Aperitif, sondern er passt insbesondere auch zu pikanten und
scharfen Speisen. -Peter Frank-
Spätburgunder aus Wasenweiler repräsentiert Baden in Berlin
Wenn in der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin die Gläser
klingen, dann wird neuerdings mit einem Tropfen aus der
Winzergenossenschaft Wasenweiler angestoßen. Es ist ein 2003
Spätburgunder Rotwein, den sich Küchenchef Klappenecker als klassischen
Vertreter des Badischen Weines ausgewählt hat.
Auch im Ausland werden die Weine der WG Wasenweiler anerkannt. So
erhielten gleich zwei Weine den Ehrenpreis Gran Menzione beim großen
VinItaly-Wettbewerb in Verona: 2005 Vulkanfelsen Muskateller QbA
trocken und der hochkarätige Sekt 2004 Pinot Blanc de Noirs Brut.
Just Rivaner aus Oberrotweil mit Schraubverschluss
Mit dem Jahrgang 2005 seines Top-Frühlings- und Sommerweins „Just
Rivaner“ stellt der Winzerverein Oberrotweil von Korken auf
Drehverschluss um. Kundenbefragungen und interne Tests hätten gezeigt,
so die Begründung, dass die natürliche Kohlensäure, mit der dieser Wein
gefüllt wird, mit dieser alternativen Verschlussart wesentlich länger
frisch und spritzig bleibe.
Viele Top-Gewächse vom Kaiserstuhl bei den Sommerweinen aus Baden
Frisch, lebendig, jung, fruchtig, mit typischem Sortenprofil – das sind
die Merkmale badischer Frühlings- und Sommerweine. Die Besten des
Jahrgangs 2005 hat der Badische Weinbauverband in einem
Degustationswettbewerb ermittelt. Aus 179 angestellten Weinen, die
bereits bei der Gebietsweinprämierung eine Goldmedaille geholt hatten,
wurden 74 zur Elite gekürt. 17 dieser Spitzenweine der Saison stellen
die Kaiserstühler Winzergenossenschaften: Achkarrer Schlossberg
Silvaner QbA trocken; Bickensohler Müller-Thurgau QbA trocken; MT fresh
und „Avanti“; Grauer Burgunder QbA trocken; Bischoffinger Grauer
Burgunder QbA trocken; Burkheimer Rivaner QbA Classic und Burkheimer
Schlossgarten Weißer Burgunder Kabinett halbtrocken und trocken;
Jechtinger Grüner Silvaner Kabinett trocken und Jechtinger Hochberg
Muskateller Kabinett; Oberbergener Bassgeige Muskateller Kabinett
trocken und „Frühlingsbote“ Müller-Thurgau Kabinett; Oberrotweiler
„Sommerflair“ Müller-Thurgau + Riesling Kabinett trocken; Oberrotweiler
„Frühlingsaquarell“ Weißer Burgunder QbA trocken und Just Rivaner QbA
trocken; Sasbacher Limburg Silvaner QbA trocken, Sasbacher Limburg
Müller-Thurgau Kabinett halbtrocken und Sasbacher Limburg Riesling
Kabinett trocken.
Badischer Winzerkeller mit neuen Sortimentsprofilen
Einen neuen Akzent in puncto Markenweine setzt der Badische
Winzerkeller mit der Erfolgslinie Oberon. Nach nunmehr zehn Jahren
solider Präsenz im Handel sei die Zeit reif gewesen für eine Anpassung
dieser Weinserie an aktuelle Trends und Präferenzen am Markt. „In der
optischen Ansprache ist ein Meisterwerk des Produktauftritts
entstanden, das die Eleganz und Persönlichkeit des neuen Oberon
hervorhebt“, so Marketingchef Henning Johanßen. Der bisherige
Rebsortenspiegel des Oberon mit den Sorten Spätburgunder Rotwein,
Spätburgunder Rosé und Rivaner wurde geschmacklich angepasst und durch
ein viertes Produkt, eine Oberon Cuvée Noir in deutlich romanischer
Prägung, erweitert. Der Badischer Winzerkeller vertreibt
zukünftig auch die Sektmarke „Schloss Munzingen“. Im Zuge der
Neuordnung seiner Sortimente ist der Badische Winzerkeller den
Erwartungen des Handels gefolgt, der sich eine klarere und
nachvollziehbarere Abgrenzung der Lebensmittelhandel- und
Fachhandels-Sortimente wünscht. Dabei wird sich künftig die Gräflich
von Kageneck'sche Wein- und Sektkellerei GmbH ausschließlich und
exklusiv auf den Vertrieb der Fachhandelssortimente konzentrieren. Im
Gegenzug übernimmt der Badische Winzerkeller den Vertrieb der Marke
„Schloss Munzingen“. Unter dem Dach der Gräflich von Kageneck'schen
Wein- und Sektkellerei GmbH sind jetzt die bisherigen
Fachhandelssortimente von GvK und BWK gebündelt und in drei
Markenbereiche untergliedert: Graf von Kageneck (Vollsortiment badische
Weine und Sekte), Freiherr von Neveu (Ortenauer Weinspezialitäten),
Antiqua (Premium-Weine).
„Les Vins du Sud-Ouest“: Verkostung in Berlin und Köln
Der Sopexa ist es gelungen, eine Verkostung von Weinen aus dem
Südwesten Frankreichs zusammenzustellen, die noch eine Weile nachhallen
wird. Denn was die Winzer in Berlin und Köln präsentierten, war von
unglaublicher Ursprünglichkeit und exzellenter Qualität. Das
liegt in erster Linie am Engagement der Weinbauern, die seit gut 15
Jahren ihrem Wein einen neuen Anstrich verleihen. Im Wissen um das
Potenzial ihrer Terroirs fanden sie den richtigen Weg: Umstrukturierung
und Reduzierung. Das voll ausgereifte Lesegut wurde zu anspruchsvollen
Cuvées in Holzfässern ausgebaut, die Weinbereitungsanlagen wurden
erneuert und eine geeignete Vermarktungsstruktur geschaffen. Ein ganz
entscheidender Faktor ist auch die Rückbesinnung auf die Wurzeln. Für
die Winzer aus dem Südwesten Frankreichs spielen die autochthonen Reben
eine ganz entscheidende Rolle. Und so entstanden hochwertige Weine aus
alten und einheimischen Sorten, wie etwa Rotweine aus Tannat, Négrette
und Fer Servadou oder Weißweine aus Mauzac, und Petit Manseng. Diese
Rebsorten verleihen den Weinen einen authentischen und einzigartigen
Charakter. -Peter Frank-
Diesel Farm
Zurück zum Ursprung, zu den Wurzeln, vorzugsweise Rebwurzeln, so
scheint das Motto bei vielen VIPs in dieser Zeit zu sein. Wie der
Schauspieler Gérard Dépardieu, die Sänger Sting und Mick Hucknall von
Simply Red und andere macht auch der – zwar aus einem anderen Bereich
kommende – Inhaber der bekannten Modemarke Diesel, Renzo Rosso, Wein.
Anlässlich der VinItaly Anfang April in Verona wurden im großen Stil in
einem beeindruckenden Palazzo im Zentrum der Stadt die drei neuen von
seiner Diesel-Farm hergestellten Weine vorgestellt, deren Namen mit dem
Nachnamen des Herstellers spielen: Rosso di Rosso (Merlot + Cabernet),
Nero di Rosso (reiner Pino Nero) und Bianco di Rosso (reiner
Chardonnay). Die Weine, alle unter Beratung des italienischen
Star-Önologen Roberto Cipresso entstanden, werden in limitierter
Auflage an ausgesuchte Restaurants zunächst nur in Großbritannien und
Japan verkauft (zu Preisen, die sich mit denen der sehr teuren
Diesel-Jeans vergleichen lassen ...) und richten sich an ein in jeder
Hinsicht modebewusstes Publikum. Ob sie – wie Rosso behauptet –
„genial“ sind, darüber lässt sich streiten. Der Önologe Cipresso, ein
erklärter „Terroirist“ und als Mitinhaber der Beraterfirma „Winemaking“
in der ganzen Welt tätig, meint selbst, dass bisher nur 30 Prozent von
der möglichen Ausdrucksfähigkeit erreicht wurden, er ist sich aber
sicher, dass man an die Spitze kommen wird. Wie Renzo Rosso sich,
sein Unternehmen und jetzt auch seine Weine vermarktet, ist aber auf
jeden Fall bemerkenswert. Wie einige Winzer auf der italienischen Messe
bemerkten (auch wenn etwas Neid darüber mitschwingt, dass man diesen
Wein aufgrund des „Labels“ sehr teuer verkaufen kann), kann der
italienische Wein solche Persönlichkeiten brauchen, um von sich reden
zu machen und Aufmerksamkeit zu erregen.
Espiritu de Chile – Die neue Weinmarke aus Chile
Mit Espiritu de Chile bringt das Haus Racke eine neue internationale
Weinlinie auf den Markt, die mit ihrem prägnanten Markenprofil neue
Akzente im Segment der chilenischen Weine setzen wird. Die beiden
Joint-Venture-Partner Aresti und Racke sehen mit der neuen
Markenweinlinie Espiritu de Chile die große Chance, im weiter
wachsenden Markt der Weine aus der Neuen Welt eine internationale
Erfolgsmarke mit unverwechselbarer Identität zu schaffen. Die
neue Weinlinie startet mit vier Weinen der Rebsorten Merlot, Cabernet
Sauvignon und Sauvignon Blanc, die ein großes internationales
Verbraucherpotenzial ansprechen, mit Carmenère zeigt Espiritu de Chile
zusätzlich eigenes landestypisches Profil. Eine Premiumlinie, welche
drei Weine in Gran-Reserva-Qualität umfasst, bietet zusätzlich
interessante Weine für den Connaisseur. Als international konzipierte
Marke wird Espiritu de Chile wie schon Golden Kaan nahezu zeitgleich
zum Start in Deutschland auch in vielen anderen Ländern eingeführt.
Hola – Spanisches Temperament entdecken
Hola – das ist die typisch spanische Begrüßung, mit der sich Raimat an
die Genießer wendet. Raimat ist eines der renommiertesten Weingüter
Spaniens, dessen Geschichte bis in das Jahr 1627 zurückreicht. Ein
informativer Flaschenanhänger bietet Interessantes und Wissenswertes
rund um die Geschichte und Weine von Raimat, wodurch die Verbraucher
noch stärker an die Marke herangeführt werden. Für starke Kaufimpulse
sorgt ein damit verbundenes attraktives Gewinnspiel, in dem drei
Reisegutscheine nach Spanien im Wert von 1.000 Euro verlost werden.
Alle Weine der Raimat-Linie vereinen traditionell spanische und
internationale Rebsorten. Mit einem Tempranillo/Cabernet Sauvignon,
Tempranillo/Syrah und einem Albariño/Chardonnay spiegelt das Weingut
aus der Appellation Costers del Segre seine Philosophie wider,
spanische Tradition und internationale Ausrichtung konsequent zu
vereinen.
Viqua – Wein und Wasser harmonisch vereint
Der Trend zu gesundheitsbewusstem Genuss zeigt sich auch im
Getränkesegment. Der Wunsch nach einem erfrischenden Geschmackserlebnis
mit geringem Alkoholgehalt ist bei männlichen wie weiblichen
Konsumenten groß. Die Sturmfeder & Schütte GmbH aus München greift
diese Entwicklung auf und präsentiert ein neues Getränk: Viqua. Die
Verbindung von Tafelwasser aus den spanischen Pyrenäen und elegantem
deutschem Riesling erzeugt einen aromatischen, leichten
Wein&Water-Mix mit spritziger Note. Viqua ist das Getränk für alle,
die den leichten und unkomplizierten Genuss schätzen. Die harmonische
Abstimmung von Wasser und Weißwein sowie das ausgewogene Verhältnis
machen den Geschmack von Viqua so einzigartig. Mit dem
Mischungsverhältnis von 51 Prozent Riesling und 49 Prozent Wasser hat
die Sturmfeder & Schütte GmbH eine gelungene Verbindung für den
charakteristisch aromatischen Genuss von Viqua gefunden. Durch den
geringen Alkoholgehalt von 5,4 Volumenprozent und gerade einmal 35 kcal
pro 100 ml ist Viqua der passende Begleiter für ein leichtes Essen oder
für den erfrischenden Genuss in der Sommerzeit. Auf 6 bis 12 Grad
gekühlt, direkt aus der 0,275-l-Longneck-Flasche oder mit einem
Strohhalm getrunken, ist Viqua das neue Ready-to-drink-Trendgetränk
auch für angesagte Cafés, Clubs, Bars, Lounges und Hotels. Wein und
Wasser müssen sich ergänzen. Nur salzarme und schwefelfreie Wässer
erlauben die vollständige Entfaltung des Weinaromas. Das geeignete
Wasser haben die Hersteller schließlich in Spanien, am Südhang des
Bergmassivs Beneidó, gefunden. Unterirdische Gesteinsschichten reichern
das Wasser mit wertvollen Mineralien und Spurenelementen an. Das
Ergebnis: ein frisches, eisen- und schwefelfreies und sehr salzarmes
Wasser, das ideal mit der geringen Restsüße und dem hohen Fruchtgehalt
des Rieslings korrespondiert. Die Gerbsäuren des Weines werden durch
das Wasser nicht hervorgehoben, das feine Aroma und das fruchtige
Bukett mit Pfirsichnote können sich vollständig entfalten.
Baden-Badener Winzergenossenschaft: Neuer Name ist Programm
Der neue Name klingt nicht nur mondän, er ist auch so gemeint. Bisher
firmierte der Erzeuger als „Winzergenossenschaft Neuweier“, zeitweilig
mit dem Zusatz „Winzerkeller am Mauerberg“. „Baden-Badener
Winzergenossenschaft“, diesen Namen möchte Geschäftsführer Thomas Goth
mit Flair erfüllen. Schon zweimal hat er seine Weine in Moskau
vorgestellt, gerade läuft eine dritte Präsentation. Moskau, das ist
kein Zufall, kommen doch viele und sehr kaufkräftige russische Gäste
nach Baden-Baden. Der Export nach Japan und in die USA läuft an. Die
neue Firmierung ist korrekt. Neuweier wurde bereits 1972 von
Baden-Baden eingemeindet. Schon lange spricht man vom Baden-Badener
Rebland, bekannt für seine eleganten Rieslinge. -Dieter
Simon-
Sardischer Wein am Main
Sardische und korsische Weine stammen von Inseln im Mittelmeer und
haben eine Gemeinsamkeit: Sie sind noch wenig bekannt und haben in
beiden Mutterländern einen Status, der für Weinfreunde auf der Suche
nach neuen Weinen aus alten Rebsorten einiges zu bieten hat. Es sind
Weinregionen, die auch den Produzenten noch Raum für Neues bieten. So
ist es kein Wunder, dass sich, um bei Sardinien zu bleiben, immer mehr
neue Weingüter etablieren. Dazu gehört auch Feudi della Medusa, von
einem sizilianisch-deutschen Ehepaar gegründet und geleitet. In
Frankfurts neuem Premiumhotel Villa Kennedy fand eine Präsentation
statt, die für die meisten Besucher regelrecht Neuland war. Heide
Kroenlein-Siclari, die Chefin, stellte die Proben der noch jungen
Azienda Vigneto vor, die teilweise DOC-Weine waren, ebenso IGT, also
der Landweinkategorie entstammten. Die Weine werden aus einheimischen
Rebsorten, aber auch neuen, vorzugsweise französischen Sorten erzeugt.
Zu den einheimischen zählt Cannonau di Sardegna, ein Klassiker der
Insel. Weitere einheimische Sorten werden entweder reinsortig oder als
Cuvée verwendet. Gleichzeitig werden einheimische Rebsortenweine mit
Weinen internationaler Sorten kombiniert. Zum Programm gehören sowohl
Weißweine als auch Rotweine.
Das Gut hat seinen Sitz im Süden, unweit der Inselhauptstadt Cagliari,
die Reben werden aber an verschiedenen Stellen der Inseln angebaut.
Unter www.feudidellamedusa.it erfährt man weitere Details sowie
Bezugsadressen im Fachhandel. -Harry George-
Heinz – Edeldestillate von Gut Zillingtal
Auf einem ehemaligen Landsitz der Esterhazys im Burgenland, Gut
Zillingtal, werden außergewöhnliche Destillate für anspruchsvolle
Genießer erzeugt. Gut Zillingtal ist Wohnsitz und Brennerei von Klaus
J. Heinz, Sprecher der Geschäftsführung beim Logistikspezialisten
trans-o-flex, der sich mit dieser Destillerie einen Lebenstraum
erfüllte. Nur beste Früchte ausgewählter österreichischer Obstbauern
werden sorgfältig und schonend verarbeitet. Neben der besonderen
Destillatqualität fällt auch die elegante Flasche sofort ins Auge:
tiefblau mit einem Verschluss aus massivem Edelstahl. „Heinz
privat“ bietet einen Himbeerbrand, von dem jährlich nur 230 Flaschen
erzeugt werden. Bereits ausverkauft: der klassisch elegante
Williams-Birnenbrand. Ein einmaliges Geschmackserlebnis der feine
Muskat-Traubenbrand oder der edle Weinbrand Edition Riesling. Unter der
geschickten Hand des Destillateurs entstehen auch ausgefallene
Geschmackskompositionen, bei denen hochwertige Brände zusammengeführt
werden, wie etwa Waldhimbeer und Apfel, Traubenkirsche und Pfirsich,
Holunder und Marille oder Berg-Vogelbeere und Williams. Das Unternehmen
bietet auch edle Liköre. Im Angebot auch einmalige Wodka-Spezialitäten
und Dry Gin aus einer im Aufbau befindlichen
Single-Malt-Whisky-Destillerie, die die Zeit bis zur Auslieferung der
ersten gereiften Whiskys durch die Herstellung von hochwertigem Wodka
und Gin überbrückt. Informationen und Lieferantennachweis: G. Brückner,
www.gb-vertrieb.de
Weingut Bernhard-Räder: Weinpräsentation zum 1. Mai
Der Tag der offenen Tür zum 1. Mai hat im Weingut Bernhard-Räder in
Flomborn, Rheinhessen, schon Tradition. Im Mittelpunkt steht die
Präsentation der Weine des aktuellen Angebotes, in erster Linie des
neuen Jahrgangs. Den Reigen der Weißweine eröffnete ein 2005er
Müller-Thurgau trocken, ein frischer Wein mit angenehmer Frucht und
einem ausgewogenen Süße-Säure-Verhältnis – ein echter Sommergenuss.
Hervorzuheben der 2004er Riesling Qualitätswein aus Hillesheim,
gewachsen auf dem selten vorkommenden Rotliegenden. Dieser Boden
verleiht dem Wein eine interessante Mineralik, der Wein wird von einer
feinen, eleganten Frucht geprägt. In den Aromen zurückhaltender, dafür
aber sehr nachhaltig und angenehm ausgewogen, der 2005er Riesling aus
Flomborn, auf schwerem Boden gewachsen. Bei den Rotweinen fiel
nicht zuletzt ein 2003er Spätburgunder durch seine reife und dichte
Note auf, ein Wein mit besonderem Nachhall, ein hochwertiger
Speisenbegleiter. Jung und frisch, von typischen Sortenaromen getragen,
fein an Kirsche erinnernd, zeigte sich bereits der 2005er Regent
Rotwein trocken. Ebenfalls hervorzuheben der 2002er Regent, im Holzfass
gereift. Dieser Wein zeigt eine gekonnte Ausgeglichenheit zwischen den
Sortenaromen und einer dezenten Holznote.
Im Angebot auch verschiedene halbtrockene und liebliche Weine sowie
edelsüße Spezialitäten und Sekt. Nach der Probe konnten sich die
Gäste bei flotter Musik im Hof des Gutes bei einem abwechslungsreichen
Speisenangebot stärken. – pc –
Hedesheimer Hof: Eindrucksvolle Weinpräsentation
Am ersten Aprilwochenende hatte das Weingut Hedesheimer Hof, Michael
Beck, Stadecken-Elsheim, zu einer Weinpräsentation für Fachhandels- und
Gastronomiekunden eingeladen.Das Gut bewirtschaftet Weinberge in
Stadecken-Elsheim und Jugenheim, daher verfügt man über ein breites
Spektrum an unterschiedlichen Weincharakteren. Dicht und
nachhaltig zeigte sich ein 2005er Riesling Qualitätswein trocken, ein
herzhafter Wein, ein angenehmer Sommergenuss. Von einer feinen Eleganz
getragen ein 2005er Silvaner „Asparagus“, ein dichter Speisenbegleiter,
ideal zu Spargel. Aus dem Spätlese-Angebot fiel nicht zuletzt die
2005er Riesling Spätlese trocken auf, die nach einer Standzeit auf der
Maische vergoren wurde und von intensiven Sortenaromen sowie
Nachhaltigkeit geprägt ist. Bemerkenswert auch die Reihe der
Selektionsweine, Grauer Burgunder, Riesling, Silvaner und Weißer
Burgunder – elegante, dichte, nachhaltige und dennoch nicht zu schwere,
hochwertige Weine. Bei den Rotweinen, im Barrique gereift, fielen der
2004 Saint Laurent, 2004 Beck Cuvée Classic, 2004 Oporto Portugieser
sowie der 2004er Spätburgunder auf, alle getragen vom klaren Sortentyp,
mit gekonnt eingefügten abrundenden Barriquearomen. – pc –
Residenz Bechtel: Liebliche Genüsse für den Sommer
Die Zahl der Weinfreunde, die einen lieblichen Wein bevorzugen, ist
beachtlich. Für Freunde eines solch lieblichen Weines bietet das
Residenzweingut Bechtel, Worms-Heppenheim, im aktuellen Sortiment zwei
bemerkenswerte Weine: 2005 Siegerrebe Spätlese. Der Wein wirkt dicht
und nachhaltig und wird von einer angenehm runden Süße getragen. Das
Bukett, fein an Gewürztraminer erinnernd (Gewürztraminer ist einer der
Elternsorten dieser Rebenneuzüchtung), besticht durch seine feine und
elegante Art. Gut gekühlt ist dies der ideale Terrassenwein für den
Abend nach einem heißen Sommertag. 2005 Rotling Spätlese. Wer eher auf
die markanten Aromen eines Rotweins steht, dem bietet das Gut einen
Rotling (Cuvée aus einem Weiß- und einem Rotwein). Diese 2005er
Spätlese wirkt geschmeidig und elegant, wobei die Aromen eines
Rotweines, ebenso ganz dezent anklingende Tannine, unverkennbar sind.
Die deutliche Süße ist gekonnt in das Gesamtgeschmacksbild eingebunden.
Ebenfalls gekühlt serviert ein Terrassenwein, aber auch geeignet als
Begleiter zu kräftigen Grillgerichten.
Gutedel Cup 2006: WG Auggen wieder mit an der Spitze
Auch in diesem Jahr konnte die Winzergenossenschaft Auggen einen großen
Erfolg und eine Bestätigung ihrer Qualitätsbemühungen verbuchen: Beim
Gutedel Cup 2006 setzten die Juroren gleich mehrere Weine der WG Auggen
auf die vorderen Plätze. Mit insgesamt vier Weinen ist die WG Auggen
unter den Top 10 vertreten.
Der 2005er Auggener Schäf Gutedel Kabinett trocken kam auf den 2. Platz
und wurde damit Sieger der Genossenschaftsweine. Der 2004er Auggener
Schäf Gutedel Eiswein erreichte den 3. Platz. Weitere zwei Weine der
Winzergenossenschaft Auggen erreichten vordere Plätze, ein 2005er
Auggener Schäf Gutedel Kabinett trocken kam auf Platz 5 und eine 2004er
Auggener Schäf Gutedel Trockenbeerenauslese errang ebenfalls einen 5.
Platz.
Festival der Triebe(l)
Erkunden, fühlen, schmecken – auf badisch genießen!
Im vergangenen Jahr waren die Organisatoren um Marion Probst gespannt,
wie das „Festival der Triebe(l)“ angenommen würde. In wochenlanger
Vorarbeit hatten sich die Weinerzeuger des Winzerdorfes Achkarren auf
das erstmalige Erlebniswochenende vorbereitet, bei dem Exkursionen,
Weinverkostungen und ein musikalisch-künstlerisches Rahmenprogramm rund
um die „Triebel“ – zu badisch Trauben – im Mittelpunkt standen. Das
Festival wurde ein voller Erfolg. So entschlossen sich die Veranstalter
zu einer Neuauflage, die in diesem Jahr am Samstag und Sonntag, 10. und
11. Juni, stattfinden wird. Erneut werden dabei Weinbergswanderungen
über den Achkarrer Hausberg angeboten, bei denen sich die örtliche
Winzergenossenschaft sowie die Weingüter Reiner Probst, Hans-Jörg
Engist, Bertram Isele und Herbert Engist auf der rund zwei Kilometer
langen Strecke präsentieren. Zu den erlesenen Weinen reichen die Winzer
kleine Vesper, während im Winzersaal die Restaurants „Bräutigams
Weinstube“, „Vulkanstüble“ und „Haus am Weinberg“ zum
„Weinschmecker-Erlebnis“ einladen. Weitere Infos und Anmeldung: Marion
Probst, Tel. 0 76 62 / 3 29, weingutprobst@t-online.de
Bohlsener Mühle selbst: Feines Gebäck zu Tee, Kaffee und Wein
Immer wieder neue und erfrischende Ideen, rund um das Thema feines
Gebäck, bietet die Bohlsener Mühle. In der eigenen Mühle und der
angeschlossenen Bäckerei werden ausschließlich hochwertige
Rohstoffe aus ökologischem Landbau verarbeitet, wobei das
besonders nussige Dinkelvollkornmehl die Basis bildet.
Die Bohlsener Mühle als eine der letzten historischen, voll
wirtschaftlich aktiven Wassermühlen in Norddeutschland hat es
geschafft, durch das Erspüren von zukunftsträchtigen Strömungen und mit
viel Mut zum Anderssein zu einem der großen Arbeitgeber der Region zu
werden. Das daran auch andere Betriebe in der Region
partizipieren, zeigt die Geschichte der Öko-Korn-Nord. Die
Erzeugergemeinschaft Öko-Korn-Nord ist aus den ersten Lieferanten der
Bohlsener Mühle entstanden und vereinigt heute ca. 120 Biolandbetrieben
und ist damit mittlerweile die größte Bio-Getreide-Erzeugergemeinschaft
in Niedersachsen. Hier wartet ein besonderer Genuss auf die Liebhaber
feiner Backwaren. Nicht nur zum Kaffee und Tee, sondern auch zu
entsprechenden Weinen, passen die leckeren Kekssorten Cocos / Ingwer,
Lemon/Rosmarin und Cafe / Chocolat. Ob das köstliche Gebäck besser zu
Weißwein oder einem entsprechenden Rotwein genossen werden kann, muss
jeder für sich selbst entscheiden. Jedenfalls macht das Ausprobieren
Freude, gehen Sie auf Entdeckungsreise. Weitere Infos und
Lieferantennachweis: www.bohlsener-muehle.de
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