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Home : Sonderthemen : OLIVENÖL

OLIVENÖL

Flüssiges Gold des Südens

Aus dem Leben im Mittelmeerraum ist das Olivenöl nicht wegzudenken. Seit Jahrtausenden wird dort traditionell Olivenöl verwendet. Seit Auch in Deutschland ist das Interesse am Olivenöl stark gewachsen. Grund genug, sich mit dieser Delikatesse genauer zu befassen.

Geschichtliches
Wo der Ur-Olivenbaum stand und in welchem Teil der Erde die ersten Menschen die Nutzung der Oliven entdeckten, ist nicht endgültig zu klären. Sicher ist aber, daß schon vor vielen tausend Jahren Olivenbäume in Vorderasien wuchsen. Von dort wurde die Pflanze über Persien, Mesopotamien, Ägypten, Phönizien und Griechenland verbreitet. Egal ob man alte griechische Texte liest, Aufzeichnungen der Römer, oder ob man in der Bibel stöbert. überall findet man Hinweise auf Olivenöl. Die Anwendungen für das hochwertige Öl waren dabei vielfältig; neben der Nutzung in der Küche, fand es auch Verwendung bei der Körperpflege, sowie zur Herstellung von Salben und vieles andere. Die Römer sorgten während Ihrer Herrschaftszeit für die weitreichende Verbreitung und endgültige Etablierung des Oliven-Anbaus. Seither besteht ein kaum zu deckender Bedarf vorallem am Öl.

Herkunftsländer
Man zählt über 150 verschiedene Olivenbaumsorten in den Anbauländern. Der bedeutendste Lieferant für Olivenöl ist Italien. Hier findet man alleine 80 verschiedene Sorten. Größter Produzent der EU ist dagegen Spanien. Weitere bedeutende Produzenten sind Portugal, Frankreich, Griechenland. Au§erdem findet man in zahlreichen Afrikanischen Ländern den Olivenanbau.

Italien
Das Land bietet eine Vielzahl von Regionen mit jeweils individuellen geographischen Gegebenheiten. Deshalb ist auch die Anzahl der Olivenölsorten aus Italien so groß. Apulien ist der größte Olivenöllieferant unter den italienischen Regionen. Gleichwohl ist die Toskana die weithin bekannteste, was nicht zuletzt an der Landschaft,
den vielen Sehenswürdigkeiten und natürlich dem Wein der Region liegt. Man kann Italien in vier Anbauzonen unterteilen. Als erstes die nördliche Zone, mit den Regionen Lombardei, Friaul, Venetien und Emilia-Romagna. Hier fallen die Ernten aufgrund des kälteren und rauheren Klimas geringer aus, dafür findet man hier ein feines, duftiges Öl. Im Anschluß folgt die Mitte des Landes. Hierzu zählen die Regionen Toskana, Umbrien, die Marken, Latium, die Abruzzen und Molise. Dies ist die größte Zone und bietet die größte Vielfalt an Ölen in allen Geschmacksvarianten. Die Dritte Zone ist der "heiße Süden". Dessen Regionen sind Kampanien, Apulien, Basilikata, und Kalabrien. Die hier produzierten Öle sind sehr intensiv im Geruch und im Geschmack, ganz so wie die Region. Die vierte Zone schließlich bilden die Inseln Sizilien und Sardinien. W·hrend das sizilianische Öl mehr zur südlichen Zone zu zählen ist, findet man auf Sardinien eher milde Öl mit feinen Geschmacksnuancen, was wiederum auf das etwas k·ltere Klima zurückzuführen ist.

Spanien
Hätten Sie gewußt, daß Spanien ist der größte Olivenöl-Lieferant der EU ist? Wahrscheinlich nicht. Die meisten halten Italien für den größten Lieferanten. Spanien hat noch immer mit einem Negativ-Image im Bezug auf sein Olivenöl zu kämpfen. Dem ein oder anderen ist noch die Geschichte mit gepanschten Ölen im Kopf und viele Spanien-Urlauber kennen nur das billige Olivenöl aus den großen Plastikflaschen. Dabei hat das Land durchaus hervorragende Olivenöle zu bieten. Der größte Lieferant ist die Region JaÎn, gefolgt von Cordoba. Aber auch in allen anderen spanischen Regionen findet man Olivenbäume. Dementsprechend gibt es eine Vielzahl an Ölen, alle mit einem anderen Geschmack. Durch regional spezifische Bezeichnungen, lassen sich die Sorten oft nur schwer voneinander unterscheiden. Wer sich Zeit bei der Suche läßt, der kann in Spanien Olivenöle von bester Qualität finden, da auch hier immer mehr Kleinbauern erkannt haben, daß sich die Eigenproduktion durchaus lohnt.

Griechenland
Griechenland ist die Wiege des europäischen Olivenanbaus. In der Antike war Griechenland der Lieferant für den gesamten Mittelmeerraum. Olivenbäume findet man in ganz Griechenland, sieht man einmal von den höheren Bergregionen ab. Die Öle, die man auf den griechischen Inseln findet, sind aufgrund des etwas rauheren Klimas sehr feinfruchtig im Geschmack. Die wichtigsten Anbaugebiete sind auf dem Peloponnes. Zum einen ist das Kalamata, zum anderen Mani. Die hier gewonnenen Olivenöle sind sehr würzig im Geschmack. Weitere erwähnenswerte Anbaugebiete sind die Gebiete um Delphi, Almyrs, Polyghiros und Kavala. Griechisches Olivenöl spielt in Deutschland kaum eine Rolle, da die Griechen bisher den Löwenanteil ihres Öles nach Italien exportieren. In Zukunft dürfte aber der Anteil an griechischen Olivenölen auch bei uns zunehmen.

Frankreich
Kaum zu glauben, aber Frankreich ist einer der kleinsten Olivenölproduzenten. Dafür findet man hier eine Fülle an hochwertigen Ölen. Olivenbäume dagegen findet man nur in der Provence, entlang der Mittelmeerküste. Die wichtigsten Produzenten sind die Gebiete Nyons (nördliche Provence), VallÎe des Baux, Vaucluse, das Gard und die Alpes-Maritimes. Man kann die Kräuter der Provence auch im Geschmack des Olivenöls wiederfinden. In Frankreich gibt es nur wenige verschiedene Olivensorten.

Portugal
Die Portugiesische Küche steht ganz im Zeichen des Olivenöls. Kaum ein Gericht, bei dem das bekömmliche Öl keine Verwendung findet. In fast allen Regionen Portugals sind Ölbäume zu finden. Die nördlichste Region ist Tras-os-Montes. Die Landschaft ist bergig und das Klima ist rauh. Hier wird ein Olivenöl von milder Fruchtigkeit hergestellt. Es schließen sich im Osten die Regionen Beira Alta und Beira Baixa an. Hier hat das Olivenöl einen herzhaft-fruchtigen Geschmack. Im Süden Portugals sind es die Regionen Alto Alentejo und Baixo Alentejo ist geprägt vom Einfluß der Mauren und von der sengenden Sonne. Hier wird ein Olivenöl mit sehr kräftigem Aroma produziert. Schließlich ist noch die Region Ribatejo im Südwesten erwähnenswert. Das Olivenöl aus dieser Region hat eine feine Fruchtnote, die Produktionsmenge ist jedoch relativ klein.

Olivenöl gleich Olivenöl?
Beim Vergleich vieler Olivenöle aus dem Supermarkt, könnte man tatsächlich der Meinung sein, ein Olivenöl gleiche dem anderen. Das verwundert auch nicht weiter, da es sich oft um raffinierte und unter Hitze gepresste Produkte handelt. Zwar sind diese Öle einwandfrei und eignen sich sogar zum fritieren, aber es fehlt Ihnen eben die individuelle Note. Selbst die sogenannte "erste Pressung", die man hierzulande immer öfter vorfindet, bietet kaum geschmackliche Vielfalt. Man sollte sich auch von diversen Tests, wie etwa von Stiftung Warentest durchgeführt, nicht täuschen lassen; dabei ging es in erster Linie um die chemische Zusammensetzung und nicht um geschmackliche Vielfalt. Dabei bietet hochwertiges Olivenöl eine Fülle an Geschmacksnuancen und in den Anbaugebieten finden regelmäßig große Verkostungen der Öle statt. Wie bei Wein, so werden auch hier die Produkte blind verkostet, und man versucht die Geschmacksmerkmale zu klassifiziere.
Wer bisher nur "Standard-Bratöl" kennengelernt hat, bei dem wird die Vorstellung, sich einen oder auch mehrere Löffel pures Öl zu Gemüte zu führen, höchstwahrscheinlich ein Schütteln hervorrufen. Doch Sie können sicher sein, daß das verzehren von purem Olivenöl in keiner Weise unangenehm ist und mit Sicherheit keine unangenehmen Folgen für Ihren Magen-Darm-Trakt nach sich zieht. Im Gegenteil; wer erst einmal die Geschmacksvielfalt von Olivenölen erlebt hat, der wird sich kaum noch sattessen können. Einfach ein Stück Weißbrot, kräftig Olivenöl darüber geträufelt - das schmeckt!

Die Qualit·tsstufen
Wie vieles andere auch, so hat man in der EU natürlich auch für Olivenöle Klassen eingeführt. Dadurch soll für den Verbraucher das Angebot übersichtlicher werden. Das Olivenöl wird, wenn es als einwandfrei im Geschmack, Geruch und Farbe beurteilt worden ist und einen Gehalt an freien Fetts·uren bis maximal 1% bzw. 2% hat, als Natives Olivenöl extraoder Natives Olivenöl verkauft.

Nach den Bestimmungen der EU gibt es folgende Unterschiede:
1. NATIVES OLIVENÖL EXTRA
Gepresstes Öl aus der Frucht des Olivenbaumes mit einem Ölsäuregehalt von höchstens 1g je 100g.
2. NATIVES OLIVENÖL
Gepresstes Öl aus der Frucht des Olivenbaumes mit einem Ölsäuregehalt von max. 2 g je 100g. Öle, die nicht als Native Olivenöle klassifiziert werden können, werden physikalisch gereinigt (raffiniert), um Verunreinigungen zu entfernen, anschließend mit Nativem Olivenöl vermischt (um den typischen Geschmack wieder zu erhalten) und unter der Qualitätsbezeichnung "Olivenöl" verkauft.
3. OLIVENÖL
Verschnitt von raffiniertem und nativem Olivenöl. Ölsäuregehalt von 1,5 g je 100g. Die beim Pressen übriggebliebenen Olivenreste, Trester genannt, werden in einem völlig anderen Verfahren zu Oliventresteröl weiterverarbeitet, das auch als solches gekennzeichnet werden muss (Ein kleiner Teil des Tresters wird auch direkt als Viehfutter verwendet).
4. OLIVENTRESTERÖL
Raffiniertes Oliventresteröl gemischt mit nativem Olivenöl mit einem maximalen Ölsäuregehalt von 1,5 g je 100g.

Wo man gutes Olivenöl bekommt
Damit Sie es nicht falsch verstehen: Die meisten Olivenöle, die Sie im Lebensmittelhandel kaufen können, sind nicht schlecht. Sie eignen sich hervorragend zum kochen, schmoren und braten und gesund sind sie auch. Aber es fehlt Ihnen eben meist die individuelle Geschmacksnote. Allerdings wird das Angebot immer größer.
Mit Sicherheit fündig werden Sie im Fachhandel. Hier erhalten Sie auch kompetente Beratung und können das ein oder andere Öl auch probieren (zumindest sollte es so sein). Probieren ist sehr wichtig, da es zwischen den verschiedenen Sorten große geschmackliche Unterscheide gibt und nicht jedem jedes Öl schmeckt. Und probieren macht Spaß! Sie werden sehen, daß Sie nach und nach ein Gespür für Olivenöl entwickeln und sich geschmacklich wahrscheinlich auf eine bestimmte Sorte festlegen werden. Natürlich kann man im Urlaub auch direkt beim Erzeuger Öl kaufen und nicht wenige decken sich gleich für das ganze Jahr ein. Jeder wie es für Ihn am besten ist. Aber wer wirklich die einmalige Vielfalt der Olivenöle kennenlernen möchte, ist beim Fachhandel am Besten aufgehoben.

Die Olive - Der Baum
Olivenbäume sind immergrün, haben dunkelgrüne Blätter, die auf der Unterseite silbrig glänzen. Ein Baum, der seit Jahrtausenden die Mittelmeer-Region prägt. Das Wachstum der Ölbäume geht sehr langsam von statten. Erst nach ca. 5 Jahren wachsen die ersten Früchte, eine lohnenswerte Ernte ist aber frühestens nach zehn Jahren möglich. Dafür werden die Bäume richtig alt. So gehen Experten davon aus, daß ein Baum weit über 1000 Jahre alt werden kann. Im unreifen Zustand sind alle Früchte grün. Erst mit der zunehmend Reife ändern sie Ihre Farbe über dunkles Purpur bis hin zu einem tiefen Schwarz. Woher kommen aber die eingelegten grünen Oliven? Diese werden bereits vor der endgültigen Reife geerntet und eingelegt. Für die Ölherstellung hingegen werden meist die ausgereiften Früchte verwendet, da diese einen größeren Ertrag ergeben. Es wird aber durchaus auch Olivenöl aus grünen Früchten gepresst. Dieses Öl ist teurer als das aus den reifen Oliven, da hier die Ausbeute weitaus geringer ist. Außerdem hat das aus den grünen Früchten gewonnene Öl oft einen leicht bitteren Geschmack, den nicht jeder mag.

Die Ernte
Die Ernte ist noch immer vorwiegend Handarbeit. Gleichzeitig ist es ein sehr kritischer Zeitpunkt. Es gilt den optimalen Reife-Zeitpunkt zu bestimmen. Sind die Oliven überreif, beginnen Sie zu oxidieren und es kann nur noch minderwertige Qualität erzielt werden. Wie schon gesagt, werden die Oliven von Hand geerntet. Dabei müssen die Erntehelfer auf Leitern steigen und mit kleinen Holzrechen die Oliven vom Baum streichen und zum Teil die Früchte Pflücken. Manche Bauern schlagen die Früchte auch mit langen Stangen von den Bäumen, dadurch werden die Früchte jedoch schnell beschädigt. Die Früchte fallen dann auf am Boden liegende Netze. Die so eingesammelten Oliven müssen möglichst schnell zum Presssen gebracht werden, damit der Oxidationsprozeß nicht einsetzt. In großen Betrieben setzt man allerdings auch nimmer mehr auf die maschinelle Ernte. Dabei kommen spezielle Rüttelmaschinen zum Einsatz, mit deren Hilfe der gesamte Baum geschüttelt wird. Dadurch fallen die Früchte vom Baum und landen auf einem Netz oder einer Plane. Ob ein Qualitätsunterschied zwischen handgepflückten Oliven und maschinell geernteten besteht? Ich glaube, daß beide Erntemethoden ein gleich guter Ausgangspunkt für die Ölherstellung sein können. Die Qualität eines Öls ergibt sich letztlich aus der Gesamtarbeit des Bauern. Angefangen von der Baumpflege über die Ernte bis zur Pressung.

Die Ölherstellung
Die Gewinnung des Olivenöls geschieht fast immer noch wie vor tausenden von Jahren. Die eingelieferten Früchte werden in der Ölmühle zuallererst sortiert. Beschädigte (zerquetschte Früchte), Blätter und Zweige werden entfernt. Danach werden die Oliven gewaschen. Die gewaschenen Oliven werden in die Mühlschüssel geleert, in der sie von Mühlsteinen aus Granit zu Brei gemahlen werden, der sogenannte Kollergang. Die Olivenmasse wird auf Preßmatten gestrichen, mehrere Pressmatten werden aufeinander gestapelt und das ganze unter Druck gepreßt. Unter der Presse steht ein Auffangbecken, in das das Öl/Wassergemisch tropft. In einer Zentrifuge wird das Öl vom Wasser getrennt. Die eben beschrieben Methode ist die klassische Art der Olivenölgewinnung. Daneben gibt es aber noch weitere Methoden. Es gibt noch das sogenannte Endlos-Schneckensystem, bei dem es sich im Prinzip um zwei Zentrifugen handelt. In der ersten wird der Fruchtbrei vom Trester getrennt, in der zweiten wird das Öl vom Fruchtwasser getrennt. Außerdem gibt es noch die Sinoleatechnik, bei der im ersten Schritt mit Hilfe von Edelstahlmessern der Fruchtbrei durchschnitten wird. Dabei bleibt das Öl an den Messern hängen und wird somit vom Wasser abgetrennt. Im zweiten Schritt erfolgt dann die herkömmliche Pressung der Fruchtmasse. Es entstehen somit zwei Qualit·ten. Alle bis hier genannten Methoden haben eins gemeinsam; das so gewonnene Olivenöl darf die Bezeichnung "natives Olivenöl extra" tragen. Das bedeutet, daß das Öl nach traditioneller Art, ohne Zusatz von Chemikalien und ohne Erhitzung (also kaltgepreßt) hergestellt wurde.

Olivenöl und die Gesundheit
Es ist inzwischen wissenschaftlich bewiesen, dass Olivenöl vor allem ein durch und durch gesundes Öl ist. Seit langem ist bekannt, dass in den Mittelmeerländern wesentlich weniger Menschen an Arteriosklerose und Herzinfarkt leiden als in unseren Breiten. Man hat inzwischen festgestellt, dass die großzügige Verwendung von Olivenöl in der mediterranen Küche dafür mitverantwortlich ist. Olivenöl enthält einen hohen Anteil (bis zu 80%!) an Ölsäure, einer einfach ungesättigten Fettsäure, von der man weiß, dass sie den Cholesterinspiegel im Blut senken kann. Im Unterschied zu mehrfach ungesättigten Fettsäuren senkt die in Olivenöl befindliche Ölsäure nur den Anteil des sogenannten "schlechten" LDL-Cholesterins (Low Density Lipoproteine), die das Cholesterin in die Zellen transportieren. Wenn sich nämlich LDL-Cholesterin in den Zellen der Innenwände von Blutgefäßen ablagert, kann das zu Arteriosklerose und Herzinfarkt führen.
HDL-Cholesterin (High Density Lipoproteine) befördern das Cholesterin wieder aus den Zellen heraus in die Leber, wo es ab- oder umgebaut wird. Ölsäure in Form der einfach ungesättigten Fettsäuren sorgt also für ein günstiges Verhältnis zwischen dem "schlechten" LDL-Cholesterin und dem guten HDL-Cholesterin.
Olivenöl besitzt einen ausgewogenen Anteil an dem sehr wirksamen Vitamin E, das die Oxidation verschiedener Stoffe, vor allem der mehrfach ungesättigten Fettsäuren während ihres Transportes im Blut verhindert. Außerdem stabilisiert Vitamin E die Zellmembran und soll auf diese Weise auch dem Altern entgegenwirken.
Immer mehr Wissenschaftler und Ernährungsexperten raten heute zur gesunden Mittelmeerkost, in der das Olivenöl eine überragende Rolle spielt.
Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, sollte sich überlegen, ob er nicht auf Olivenöl aus ökologischem Anbau zurückgreift. Wie bei anderen landwirtschaftlichen Produkten auch, werden auch beim Olivenanbau Pestizide und Fungizide eingesetzt. Von Seiten der Produzenten allerdings wird behauptet, daü keinerlei relevante Rückstände im Öl zu finden sind.

Weitere Informationen & Adressen
Es gibt natürlich noch viel mehr zum Thema Olivenöl zu sagen. Im Anschluß einige Informationsquellen, Adressen und Buchtipps.
Bücher zum Thema Olivenöl

Olivenöl
Ein Guide für Feinschmecker
Autor: Rotraud Degner, Erschienen im Heyne-Verlag
6. Auflage, ISBN 3-453-08706-2
Gute Informationen über die Hauptanbaugebiete, sowie kurze Informationen zur Geschichte und zur Herstellung des Olivenöls. Der Schwerpunkt liegt in der Vorstellung ausgesuchter Öle aus den verschiedenen Regionen.

Olivenöl
Das Handbuch für Genießer
Autor: Judy Ridgway, Erschienen im Benedikt Taschen Verlag GmbH
ISBN 3-8228-7594-5, Preis: 15,90 DM
Kurz aber ausreichend wird auf den ersten Seiten über die wichtigsten Regionen berichtet, sowie über die Geschichte der Olive und die Herstellung des Öls. Im Hauptteil werden ausgesuchte Öle aus den Regionen vorgestellt.

Ein Fest der Öle
Autor: Mark Emmerson, Jeannette Ewin, Erschienen im Ehrenwirth Verlag GmbH
ISBN 3-431-03526-4
Das Buch bietet eine Vielzahl an Gerichten, die alle unter Verwendung von diversen Ölen zubereitet werden. Es soll dabei mehr als nur eine Rezeptsammlung sein, denn die Autoren legen viel Wert auf die ernährungswissenschaftlichen Komponenten.

Das Buch vom Olivenöl
Autor: Jacques Chibois & Olivier Baussan
Erschienen im Heyne Verlag
ISBN 3-453-13786-8
Ein wunderschönes Buch zum Thema Olivenöl. Der Text trägt einen zu den Produktionsstätten des Öls und ausgesuchte Fotos vervollständigen das Gesamtbild. Man erfährt alles Wissenswerte zum Thema und findet eine Menge toller Rezepte.

Die Olive
Kulturgeschichte einer Frucht
Autor: Horst Schäfer-Schuchardt, Erschienen im DA Verlag
3. Auflage, ISBN 3-922619-26-6