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Home : Neuigkeiten und Termine

Neuigkeiten und Termine

Weinbaupolitischen Seminar
Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt zum Weinbaupolitischen Seminar am 29. und 30.01.2007 in der Rhein-Mosel-Halle in Koblenz ein. Diskutiert  wird über neue Oenologische Verfahren. Für weitere Fragen zum Programm steht das Landesbüro Mainz der Friedrich-Ebert-Stiftung jederzeit zur Verfügung (Telefon: 06131/96067-0 oder Mail: fes-mainz@gmx.de).


Rheinhessen: Weinernte beendet
„Im Weinbau weiß man nie, was einen erwartet“, konstatierte Ingo Steitz, Vorsitzender des Rheinhessischen Weinwirtschaftsrates und Präsident des Weinbauverbandes Rheinhessen, die Herbstpressekonferenz der weinwirtschaftsverbände des Anbaugebietes in Oppenheim. „Zwar wird viel dramatisiert“, sagte Ingo Steitz, doch die Witterungsverhältnisse vor und während der Weinlese machten es den Winzern nicht nur in Rheinhessen alles andere als leicht. Durch den sehr wechselhaften Wetterverlauf mit einem kühlen Frühjahr, großer Hitze im Juli, viel Regen im August und einem eher feuchten Herbst ist verstärkt Fäulnis aufgetreten. Deshalb musste überall, speziell in der Traubenzone, stark ausgedünnt werden und oft wurde mit der Lese sehr früh begonnen. Diese sehr arbeitsintensiven Maßnahmen stellen an die Winzerfamilien wie auch an die verarbeitenden Kellereien sehr hohe Anforderungen.  Während der lese ging es eigentlich rund um die Uhr“, wusste Wolfgang Trautwein, Vorsitzender des Verbandes der Rheinhessischen Weinkellereien zu berichten. Die eingebrachten Trauben mussten nämlich so schnell wie möglich verarbeitet werden, um eine gute Qualität sicherzustellen, was manchmal zu Kapazitätsengpässen führt.  Erschwerend kommt bei den Winzern leider die Tatsache hinzu, ausländischer Arbeitskräfte nur dann eingesetzt werden durften, wenn ein entsprechendes Kontingent deutscher Arbeitsloser eingestellt wurde. Dies erwies sich als äußerst schwierig, weil die Mehrzahl der Arbeitslosen nicht bereit ist, eine solch ungewohnte Tätigkeit zu übernehmen. Gerade bei der diesjährigen schwierigen Ernte waren aber alle helfenden Hände gefragt. Hier sei die Politik gefordert, um diese unhaltbaren Zustände zu beseitigen. Doch es gibt natürlich auch positive Seiten des neuen Jahrgangs: bei den eingebrachten Trauben gab es recht hohe Mostgewichte, viel Extrakt und stabile Säurewerte. Die gut durchgefärbten Rotweintrauben lassen ebenfalls auf  hochwertige Weine hoffen. „Die Qualität wird ungefähr zwischen 2004 und 2005 liegen“, berichtete Otto Schätzel, stellvertretender Leiter des Dienstleistungszentrums Rheinhessen-Nahe-Hunsrück in Oppenheim. Auch die Preisentwicklung für Weine und Moste gibt ob der stetig steigenden Tendenz zur Freude Anlass. So werden in fast allen Weinkategorien höhere Preise als im Vorjahr erzielt. Gerade Tafelweine als Grundweine zur Sektherstellung seien sehr gefragt. „Hier zahlen sich die Investitionen in hochwertige Kellertechnik wie etwa temperaturgesteuerte Gärmöglichkeiten bei Winzern und Weinkellereien aus“, freute sich Otto Schätzel. Thomas Schätzel, Vorsitzender des Rheinhessenwein e.V., berichtete von neuen, umfassenden Werbeaktivitäten. So wurden diverse Leitprojekte angestoßen: ein Rheinhessen-Signet, das als gemeinsame Dachmarke für Rheinhessen-Info, Rheinhessen-Wein und Rheinhessen-Marketing stehen soll. Ein neuer Gastronomie-Führer wird demnächst erscheinen und das Konzept der betriebsübergreifenden Vinotheken in ganz Rheinhessen soll vorangetrieben werden. Bis zum Jahresende wird auch der Interauftritt unter www.rheinhessen.de erstellt werden.  Doch nun können erst einmal beim alljährlichen Weinforum im Museum für antike Schifffahrt in Mainz vom 27. – 29 Oktober die prämiierten Ergebnisse des Weinjahres 2005 und 2004 nach Herzenslust verkostet werden.


Südafrika in Hamburg – Weinfreude pur!
Mit großem Zuspruch präsentierten knapp 50 südafrikanische Winzer und Importeure ihre Weine erstmals in Hamburg. Die Südafrika Weinshow lockte am Sonntag, 8. Oktober über 600 Besucher in den reizvollen Innenhof des Museums für Hamburgische Geschichte. Die Stimmung unter den Hamburger Weinhändlern in punkto Südafrika ist positiv, als traditionsreiche Hansestadt zeigt man sich offen und interessiert für die Weine vom Kap. Das umfangreiche Angebot mit mehr als 800 Weinen bot einen weitreichenden Einblick. Mit großem Interesse wurden von den Fachbesuchern besonders die aktuellen Jahrgänge, die seit Mitte des Jahres bei den Südafrika Importeuren eingetroffen sind, verkostet.  Gemäß dem neuen Leitmotto „Südafrikas Weine – vielfältig wie ihre Natur“ präsentierte sich das Weinland Südafrika mit einem mannigfaltigen Ausstellerportfolio. Neben den klassischen Markenanbietern wie Golden Kaan, Mack & Schühle, Schlumberger und Eggers & Franke waren auch zahlreiche Südafrika-Experten, wie Anita Michel, AHWAS Weinimport, Overseas Wines, Südafrika Weinmarket unter den 46 Ausstellern. Christian Zeter, Die Weinagentur Zeter, freute sich über das gute interessierte Publikum und über das große Interesse an Weinen im mittleren und hochwertigen Segment. „Es ist motivierend, südafrikanische Weine einem weinaffinen Publikum vorzustellen, denn das gute Preis-/ Genussverhältnis vor allem im gehobenen Segment ist einfach überzeugend!“ „Südafrika ist einfach trendy,“ beglückwünschte der erfolgreiche Hamburger Weinhändler Gerd Rindchen die Südafrika Weininformation für die erfolgreiche Durchführung der ersten Südafrika Weinshow in Hamburg. Neben den Importeuren waren auch rund 60 Winzer und Winzerinnen aus Südafrika nach Hamburg eingeflogen, als Zwischenstop auf ihrer Europatournee, die sie anschließend nach London und Stockholm führte.


Uncork your life – Discover the fabulous world of wine
Unter diesem Motto fand unter der Schirmherrschaft des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten  Kurt Beck vom 28. September bis 03. Oktober ein Weinseminar von AEGEE Mainz-Wiesbaden mit der ehemaligen Rheinhessischen Weinprinzessin Michaela Stabel für 20Studenten aus Europa statt. Am 1. Oktober stand ein Besuch im Weingut / Strausswirtschaft Armin Stabel in Westhofen auf dem Programm. Einen Tag lang waren die Weinliebhaber mit Traktor und Planwagen rund um Westhofen unterwegs. Neben der Handlese eines Spätburgunders, stand ein Betriebsrundgang auf dem Programm, bei dem sich die Teilnehmer einen Einblick über die Weinbereitung in Deutschland verschaffen konnten. Den Abschluss bildete eine Weinprobe am Stock bei der die Weinliebhaber eine Riesling Spätlese trocken sowie eine Huxelrebe Auslese im Vergleich mit der passenden Traube erleben konnten. Zum Abschluss des Tages kann man resümierend sagen: Wein verbindet Europa!


Weinbruderschaft Rheinhessen
Vom Zauber der Zeit im Wein
Samstag, 25. November 2006, 9.30 Uhr, Aula des DLR Oppenheim
Mit einem Knüller beschließt die Weinbruderschaft Rheinhessen ihr Jahresprogramm. Unter dem Leitwort: Wein schafft Wohlbefinden für Leib, Geist und Seele, haben die Verantwortlichen der Weinbruderschaft in diesem Jahr wieder ein gleichermaßen spannendes wie anspruchsvolles Programm zusammengestellt.
Da das Weinkulturseminar in Rheinhessen als  hochgehandelter Insider-Tipp gilt, sollten Interessenten sich rechtzeitig anmelden Vom Zauber der Zeit im Wein betitelt der Hamburger Journalist Mario  Scheuermann seine vinologische Stringtheorie. Der vino-philosophische Höhenflug wird praktisch begleitet mit exzellenten Rieslingweinen vom Rhein, der Mosel und der Donau. Weingenuss – Gratwanderung zwischen Glück und Leid betitelt  Prof. Dr. Dr. Reinhard Urban, Universität Mainz, seine Einsichten und Aussichten als ausgewiesener Rechtsmediziner und Weinfreund. Schließlich setzt ein Kenner der Branche die Seminarteilnehmer auf die Spur zur Seele des Weines „Wo wir uns geborgen fühlen“ nennt Hans Georg Dörr, Trainer, Gau-Algesheim, seine ganz persönlichen Einsichten in das Geheimnis der sensorischen Kodierung des Menschen. Der Referent wird seinem Vortrag mit passenden Weinen und mit ausgesuchter Musik den richtigen Swing mit geben.


Katja Schweder aus der Pfalz ist die 58. Deutsche Weinkönigin
Die Pfalz holt zum zweiten Mal nacheinander die Deutsche Weinkrone. Die 58. Deutsche Weinkönigin heißt Katja Schweder. Die 26 Jahre alte Verwaltungsfachfrau aus Hochstadt setzte sich in Dresden in einem spannenden Wettbewerb gegen ihre 12 Mitbewerberinnen durch. Als Weinprinzessinnen stehen ihr im kommenden Jahr Barbara Fendel vom Mittelrhein und Sandra Soldmann vom Anbaugebiet Saale-Unstrut zur Seite. Katja Schweder war erst einmal sprachlos, als ihr die scheidende Weinkönigin Sylvia Benzinger die Krone ins Haar drückte. "Es ist ein ganz unglaubliches Gefühl, ganz verrückt, dass gerade mir das passiert ist", strahlte Katja. Die neue Weinkönigin wird ein Jahr lang als Botschafterin den deutschen Wein auf rund 200 Terminen im In- und Ausland präsentieren.  Das sei eine "große Herausforderung", sagte die frisch gebackene Weinmajestät, und fügte hinzu: "Es macht mir ganz viel Freude, für deutschen Wein zu werben." Zum zweiten Mal holt damit nacheinander die Pfalz die höchste Auszeichnung der deutschen Weinwirtschaft. selection gratuliert der frisch gekürten Deutschen Weinkönigin Katja Schweder, die genau so, wie ihre Vorgängerin Sylvia Benzinger, als qualifizierte Weinkennerin zum Degustationsteam der Zeitschrift selection zählt.


Starkes Quintett vertritt Rheinhessen
Julia Metzler neue Rheinhessische Weinkönigin
Julia Metzler aus Dittelsheim-Hessloch wurde nach einem spannenden Wahlabend im Kurfürstlichen Schloss in Mainz zur neuen Rheinhessischen Weinkönigin gewählt. Die 23jährige Bachelor-Absolventin des Studiums der "Internationalen  Weinwirtschaft" wird in ihrer Amtszeit für das größte deutsche Weinbaugebiet begleitet von den Weinprinzessinnen Nicole Barth (26) aus Nieder-Hilbersheim, Christine Huff (21) aus Nierstein, Kathrin Paukner (20) aus Gau-Odernheim und von Mirjam Schneider (24) aus Mainz. Eva Pauser, Rheinhessens bisherige Weinkönigin, krönte die neuen Majestäten vor 350 Gästen im voll besetzten Kurfürstlichen Schloss. Zuvor gab es einen herzlichen  Abschied mit viel Applaus für die scheidenden Weinmajestäten.  selection gratuliert der neu gewählten Weinkönigin, die wie ihre Vorgängerin, Eva Pauser, zu den Juroren der Degustationswettbewerbe unseres Magazins zählt.


Susanne Winterling ist die 68. Pfälzische Weinkönigin
Zum Auftakt des Deutschen Weinlesefestes wurde am 29. September Susanne Winterling zur 68. Pfälzischen Weinkönigin gewählt. Die mit 19 Jahren jüngste Teilnehmerin aus Niederkirchen setzte sich gegen Sandra Morsch aus Herxheim, Anna Schmidt aus Neustadt-Gimmeldingen und Julia Erlenwein aus Ilbesheim durch. Mit ihrer natürlichen, ungezwungenen Art bezauberte Susanne Winterling bereits am Nachmittag bei der Fachbefragung im Neustadter RathausAm Abend zeigte sie im Kandidatinnenspiel, was sie unter der Verbindung zwischen der Karibik, dem diesjährigen Thema und der Pfalz verstand. Kurz darauf wurde die völlig überraschte Susanne Winterling von der scheidenden 67. Weinkönigin Katja Schweder, gekrönt.  Damit wird Susanne Winterling für die nächsten 12 Monate als wichtigste Vertreterin des Pfälzer Weines im In- und Ausland unterwegs sein. Sandra Morsch, Anna Schmidt und Julia Erlenwein werden ihr als Weinprinzessinen zur Seite stehen.


Ein Weltmeister und 20 Spitzenweine
Riesling Grand Prix am 18. November mit Markus Del Monego
20 Spitzenweine und ein Weltmeister gehen am 18. November, in Trier ins Rennen. Beim 3. Riesling Grand Prix in der Arena Trier bewertet das Publikum 20 herausragende Rieslingweine des Jahrgangs 2005 aus Deutschland und anderen Weinbauländern in verdeckter Probe. Moderator der Veranstaltung, die von der Castel Trier GmbH und dem Mosel-Saar-Ruwer Wein e.V. veranstaltet wird, ist Sommelier-Weltmeister Markus del Monego.  Beim Riesling Grand Prix, an dem in der Vergangenheit jeweils rund 1000 Gäste mitmachten, können wieder die Weinfreunde in die Rolle des Kritikers schlüpfen und trockene Rieslingweine der Spitzenklasse aus verschiedenen Anbauregionen bewerten. Gegen das starke deutsche und internationale Aufgebot schicken die Winzer von Mosel, Saar und Ruwer ihre trockenen Spitzenrieslinge aus Steillagen, unter anderem der Kategorie „Riesling S“, ins Rennen.  Für Stimmung nach der spannenden Riesling-Bewertung sorgt anschließend ein Weinfest mit Musik und Unterhaltung in der Arena Trier. Dabei können auch Gäste, die vorher nicht bei der verdeckten Probe mitgemacht haben, die Grand Prix-Weine sowie weitere ausgesuchte Gewächse genießen. Der Vorverkauf der Karten läuft bereits. Der Eintritt zum Riesling Grand Prix kostet 29 € (inklusive Vorverkaufsgebühr), Studenten erhalten die Karten zum ermäßigten Preis von 19 €. Darin sind die Probe der 20 Spitzenweine, Mineralwasser, Brot und Käse von „Hochwald“ sowie der Eintritt zur Weinparty enthalten. Der Eintritt zur Weinparty kostet für Besucher, die nicht am Riesling Grand Prix teilgenommen haben, 6 €.
Weitere Informationen und Kartenreservierungen bei: Arena/Castel Trier GmbH, Castelforte Straße 3, 54292 Trier, Telefon +49 (0) 651/46290-0, Fax + 49 (0) 651/46290-110, E-Mail: info@arena-trier.de, www.arena-trier.de


Katja Fehres neue Mosel-Weinkönigin
Die 26-jährige Katja Fehres aus Brauneberg an der Mittelmosel ist neue Weinkönigin von Mosel, Saar und Ruwer. Die angehende Weinbau-Ingenieurin, die in Geisenheim studiert, wurde von ihrer Vorgängerin Anne Mertes in der Europahalle in Trier gekrönt. Zwei Weinprinzessinnen unterstützen die Weinkönigin bei ihrer vielfältigen Werbearbeit für die Weine von Mosel, Saar und Ruwer: Katrin Eifel (21) aus Trittenheim/Mittelmosel und Anne Clemens (21) aus Ellenz-Poltersdorf an der Terrassenmosel.  Der unterhaltsame Wahlabend, der vom Mosel-Saar-Ruwer Wein e.V. in der Europahalle veranstaltet wurde, entwickelte sich zu einem „Wahl-Krimi“ für die Bewerberinnen und die 500 Gäste in der Europahalle. Erst nach vier Wahlgängen stand die neue Weinkönigin fest.


Dr. Thomas Höfer verlässt Vorstand von Weinland Nahe
Dr. Thomas Höfer, langjähriger Vorstandsvorsitzender von Weinland Nahe, wird am 9. November bei der Mitgliederversammlung in Bad Kreuznach von seinem Amt zurücktreten. Arbeitsüberlastung und gesundheitliche Gründe haben zu seiner Entscheidung geführt. Dr. Thomas Höfer engagierte sich bereits einige Jahre im Vorstand, auch als Stellvertreter des Vorsitzenden, bevor er im März 1994 die Funktion des Vorstandsvorsitzenden übernahm. Seither hat er die Interessen des Vereins nach innen und außen vertreten. Der Diplomagraringenieur, Jahrgang 1955, ist Inhaber der Schlossmühle Dr. Höfer in Burg Layen.


Racke verkauft Spirituosenmarken
Entwicklung internationaler Weinmarken im Fokus
Im Zuge ihrer immer stärker werdenden Fokussierung auf internationale Weinmarken und zur Forcierung der schnellen Entwicklung dieser Marken auf internationalen Märkten verkauft die A. Racke GmbH + Co. ihre bisher im Portfolio verbliebenen Spirituosenmarken Der Gute Pott, Holborn Rum und Sternmarke an das Wiesbadener Unternehmen Henkell & Söhnlein. Der Verkauf wird zum 01.10.2006 rückwirkend wirksam.  Mit der damit erfolgten vollständigen Trennung von der Spirituosensparte schließt Racke die vor Jahren begonnene Fokussierung auf Wein ab und konzentriert sich zukünftig noch stärker auf das nationale wie auch insbesondere das internationale Weingeschäft. Die durch den Markenverkauf zufließenden Mittel wird das Binger Unternehmen deshalb zum weiteren Ausbau seiner international konzipierten Weinlinien – in erster Linie Espíritu de Chile - nutzen. „Der sehr positive Start dieser neuen Weinlinie bestätigt unsere bereits mit Golden Kaan eingeschlagene Strategie. Unsere erfolgreiche Aufbauarbeit wird auf diese Weise eine neue Dynamik erhalten“, erklärte Marcus Moller-Racke, Vorstandsvorsitzender der Racke-Gruppe.


PRESSEINFORMATION
Kurt Huber
Geschäftsführer der Werbegemeinschaft württembergischer Weingärtnergenossenschaften wurde,  für hervorragende Verdienste um den ländlichen Raum, die Ernährung, Landwirtschaft und Forsten mit der Staatsmedaille in Gold, des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. Die Medaille wurde am 27. September durch Minister Peter Hauk überreicht. Huber ist seit über 22 Jahren Geschäftsführer der  Werbegemeinschaft und bekleidet darüber hinaus zahlreiche Ehrenämter. Zurzeit unterstützt er als Vorsitzender des Werbebeirats den Interimsvorstand des Deutschen Weininstituts bei der Neuausrichtung des DWI.
Ihr Ansprechpartner: Kurt Huber - Werbegemeinschaft württembergischer Weingärtnergenossenschaften
Raiffeisenstraße 6, 71696 Möglingen
Telefon 07141/244614, E-Mail: huber@wwg.de


Große Gewächse in Wiesbaden

Alljährlich lädt der Verband der Prädikatsweingüter (VDP) eine handverlesene Anzahl von Weinfachjournalisten, Gastronomen und Sommeliers, darunter fast 40% aus dem Ausland, nach Wiesbaden ein, um ihnen in einer professionellen Vorprobe die aktuellen Jahrgänge der Großen Gewächse Deutschlands vorzustellen. Von den aktuellen Jahrgängen kommen hier 225 Erste Lage-Weine aus 107 Weingütern auf dem Markt. Die Qualität sei sensorisch besser als der Jahrgang 2004 und insgesamt sogar höher als beim hochgelobten 2003er. Nach einer stichprobenartigen Verkostung von ca. 50 Mustern kann ich bestätigen, dass es viel Licht, aber auch schattige Stellen gibt. So fielen einige 2004er Rotweine durch bittere Noten und eine gewisse Überextraktion auf und viele Große Gewächse, auch bei den Weißen, sind zu hoch in der Alkoholgradation. Dies ist wohl bei etlichen Erzeugern dem „internationalen Stil“ geschuldet. Ein Globalisierungseffekt sozusagen. Diese Weine, die das Spitzensegment zumeist trockener Weine in Deutschland darstellen, müssen bekanntlich bei Anbau und Ausbau strengsten Kriterien wie etwa niedrige Hektarerträge und manueller Lese entsprechen. Nur klassische Rebsorten sind zugelassen. Nach wie vor liegt die Quote der bei den Prüfungen in den jeweiligen Regionen abgelehnten Weine bei ca. 80%. Nun kommt ab September bei den Weißweinen der Jahrgang 2005 und bei den Roten der 2004er auf den Markt, zu teilweise deutlich „nach oben entwickelten“ Preisen. Doch die Spitzenerzeuger können sich diese Freiheit leisten: „Wir sind mit der Marktsituation extrem zufrieden“, betonte Michael Prinz zu Salm-Salm, der Vorsitzende des VDP. Denn die Absatzsituation ist im Inland stabil, auf den Auslandsmärkten hat sie sich stark verbessert. Neben den klassischen Exportländern USA, Japan und Zentraleuropa verzeichnen die exportierenden Winzer, und das sind fast alle VDP-Mitglieder, eine steigende Nachfrage in skandinavischen Ländern oder auch anderen klassischen Weinnationen wie Spanien oder Italien. In diesen Ländern strebt der VDP übrigens eine stärkere Kooperation mit dortigen Spitzenerzeugern an, was sich bei der offiziellen Präsentation der großen Gewächse am 24.9. in Kloster Eberbach im Rheingau zeigen wird, wo auch 10 spanische Spitzenwinzer ihre Weine präsentieren werden.
Im Jahr 2006 hat der VDP auch neue, weitreichende Beschlüsse zur weiteren Qualitätssicherung gefasst:
-    der einheitliche Oberbegriff für TOP-Qualität heißt in allen Anbaugebieten  „VDP Erste Lage“.
-    die trockenen „Erste Lage“-Weine heißen „Großes Gewächs“, evtl. mit Lagenangabe. Diese Weine sind ab 2006 gesetzlich trocken, also maximal 9 g/Liter Restzucker.
-    die fruchtsüßen „Erste Lage“-Weine werden mit traditionellen Prädikaten wie Spät- oder Auslese bis hin zur Trockenbeerenauslese gekennzeichnet.
-    Lagen, die zur obersten Kategorie zählen, werden nicht mehr in der 2. Klassifikationsstufe, also bei den Klassifizierten Lagenweinen verwendet.
Neuen technologischen Verfahren wurde vom VDP eine Absage erteilt, „die traditionell handwerkliche Arbeit soll bei uns im Vordergrund stehen“ , so Prinz zu Salm-Salm.
Neu ist beim VDP die Kooperation mit dem „Institute of Masters of Wine“, das die sehr strenge Ausbildung zum weltweit renommiertesten Diplom der Weinwelt, dem „Master of Wine“ durchführt. Diese Ausbildung soll „stärker in Europa positioniert werden“, wie der Deputy Vice President, Josef Schuller MW, erklärte. Der VDP stellt dafür eine Plattform zur Verfügung, so wird unter anderem am 24.9. im Kloster Eberbach eine Verkostung im Stil der Prüfungen zum „Master of Wine“ durchgeführt werden.
Die aktuelle Situation des Jahrgangs 2006 erfordert momentan sehr viel Selektion. „Wenn der Regen anhält, bekommen wir eine sehr schwierige Situation“, sagte Prinz zu Salm-Salm. Natürlich kann einschöner, sonniger Herbst wie im Jahr 2005 die Traubenreife noch entscheidend beeinflussen, „doch der Jahrgang 2006 wird ganz anders“, so der VDP-Vorsitzende.
Eine kleine Auswahl persönlicher Favoriten:
Weiß (alle Jahrgang 2005):
Riesling Rotenfels, Weingut Dr. Crusius, Nahe
Riesling Berg Rottland, Weingut Johannishof, Rheingau
Riesling Morstein, Weingut Wittmann, Rheinhessen
Riesling Reiterpfad, Weingut Acham-Magin, Pfalz
Riesling Kallmuth, Weingut Fürst Löwenstein, Franken
Riesling Mauer-Wein, Weingut Schloss Neuweier, Baden
Silvaner Küchenmeister, Weingut Weltner, Franken
Rot:
2003 Spätburgunder Kastanienbusch, Weingut Dr. Wehrheim, Pfalz
2004 Spätburgunder „Hunsrück“, Weingut Rudolf Fürst, Franken
2004 Spätburgunder Burgweg, Weingut Kühling-Gillot, Rheinhessen
2004 Spätburgunder Kirchberg, Weingut Salwey, Baden
2004 Spätburgunder Mönchberg, Weingut Deutzerhof, Ahr

 
Rheinhessen-Selection 2006 in Mainz
Ende August 2006 war es wieder soweit: Die 14. Auflage der Selection Rheinhessen wurde der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. 38 Weine, davon 27 aus dem Jahrgang 2005, wie immer nach den bekannt strengen Kriterien wie etwa Handlese und reduzierter Erträge aus klassischen Rebsorten gekeltert, fanden im Lichthof der Handwerkskammer Rheinhessen in Mainz einen adäquaten Rahmen.  Wie Bernd Kern, der Geschäftsführer von Rheinhessenwein e.V. betonte, „wurden von Anfang an große Pflöcke eingeschlagen und ein Lern- und Erziehungsprogramm angestoßen“. Das dies ein Erfolgsrezept ist, zeigte nicht nur die Verkostung, sondern auch die Tatsache, dass 5 neue Betriebe die strengen Hürden der Selection Rheinhessen gemeistert haben. Bei den beteiligten Winzern, so Bernd Kern, sei „ein neues Verständnis von Boden und Lage entstanden“ und der Qualitätsarbeit im Weinberg werde wieder mehr Aufmerksamkeit gewidmet.  Geradezu begeistert äußerte die Rheinhessische Weinkönigin Eva Pauser, „ sie habe sich in die Weine der Selection Rheinhessen verliebt“ und will im nächsten Jahr mit einem eigenen Spätburgunder teilnehmen. Natürlich profitieren diese trockenen rheinhessischen Spitzenweine beim Absatz von der derzeitigen Erfolgswelle deutscher Weine, doch generell steigt die Popularität dieses Konzepts, wie der überaus rege Besuch bei der Präsentation bewies.  Der Löwenanteil der angestellten Weine entfällt immer noch auf die klassischen Sorten wie Riesling, Silvaner, Spätburgunder und Portugieser, doch 2 recht schöne Grauburgunder und ein einsamer, aber gelungener Gewürztraminer vom ausgezeichneten Weingut Dautermann in Ingelheim zeigte große Klasse. Bei manchen Rotweinen des Jahres 2004, besonders bei erst in diesem Jahr gefüllten Partien, zeigte sich, dass der Zeitpunkt dieser Präsentation einen Tick zu früh für sie war. Da gab es gelegentlich noch einige grüne, gerbige Noten und ein paar Lohetönchen. Die schon im Jahr 2005 gefüllten Roten waren da schon um einiges zugänglicher. Generell lässt sich jedoch sagen, dass die stilistische Bandbreite bei weiterhin hohem Qualitätsniveau größer geworden ist, was dem Genießer mehr Alternativen eröffnet und für mehr Spannung sorgt. Die Akteure verstehen es auch in zunehmendem Maße, die Typizität ihrer Böden und ihres Kleinklimas (das vielzitierte „Terroir“) in ihren Weinen herauszuarbeiten.  Für das nächste Jahr haben sich schon 44 Weingüter mit 107 Weinen angemeldet, das spricht ebenfalls für die Zugkraft dieser Premiumkategorie. Gerade der nicht ganz unproblematische Witterungsverlauf in diesem Jahr wird da sicher von den Teilnehmern hohe Kompetenz einfordern. Erstmals öffnen die Selections-Betriebe am 9.September ihre Tore, um interessierten Besuchern einen Einblick in die Entstehung dieser Spitzenweine zu ermöglichen.
Meine subjektive Auswahl:
Weiß (alle Jahrgang 2005):
-    Silvaner trocken, Saulheimer Heiligenhaus, Winzerhof Thörle, Saulheim
-    Sylvaner trocken, Weingut Bettenheimer, Ingelheim
-    Sylvaner trocken „Nullachtvierzehn“, Weingut Teschke, Gau-Algesheim
-    Gewürztraminer trocken, Ingelheimer Horn, Weingut Dautermann, Ingelheim
-    Grauer Burgunder trocken, Stadecker Lenchen, Weingut Hedesheimer Hof, Stadecken-Elsheim
-    Riesling trocken, Dalsheimer Bürgel, Weingut Peth-Wetz, Bermersheim
-    Riesling trocken, Oppenheimer Sackträger, Weingut Gröhl, Weinolsheim
-    Riesling trocken, Groß-Winternheimer Bockstein, Weingut Weitzel, Ingelheim
-    Riesling trocken, Flomborner Feuerberg, Weingut Michel-Pfannebecker, Flomborn
-    Weißburgunder trocken, Ingelheimer Horn, Weingut Arndt F. Werner
Rot:
-    2004 Blauer Spätburgunder trocken, Ingelheimer Pares, Weingut Mett, Ingelheim,
-    2004 Spätburgunder trocken, Ingelheimer Sonnenhang, Weingut Dautermann, Ingelheim
-    2003 Spätburgunder trocken - barriquegereift – Offsteiner Engelsberg, Weingut Keth, Offstein
-    2004 Portugieser trocken, Flomborner Goldberg, Weingut Stauffer, Flomborn
-    2004Blauer Portugieser trocken „Oporto“, Jugenheimer Goldberg, Weingut Hedesheimer Hof, Stadecken-Elsheim
-    2005 Spätburgunder trocken, Dalsheimer Sauloch, Weingut Kroll, Bermersheim


Golden Kaan besetzt internationale Vertriebspositionen
Mit Marco Lustenberger (32) als neuem Sales Director Europe und Kenny Schuller (34) als Sales Director USA (Eastern Region) besetzt Golden Kaan zwei Schlüsselpositionen für die weitere rasche internationale Entwicklung der südafrikanischen Weinlinie.
Der studierte Betriebswirt (IHK) Lustenberger wird als European Sales Director die europäischen Vertriebsaktivitäten außerhalb Deutschlands weiter forcieren. Er kehrt damit nach rund anderthalb Jahren Tätigkeit als internationaler Marketingmanager wieder nach Bingen zurück, wo er seit 1998 im Marketing des Hauses Racke tätig war und auch Entwicklung von Golden Kaan begleitete. Der US-Amerikaner Kenny Schuller wird in der neu geschaffenen Position des Sales Director USA (Eastern Region) Geschäftsstrategien und Entwicklung der Marke Golden Kaan für den Osten der USA vorantreiben. Schuller war zuvor als Sales und Marketing Director der Gambrinus Company in Miami, Florida, tätig. Lustenberger berichtet an Marian Kopp, Präsident der Golden Kaan Ltd. und Vorstandsmitglied der Racke-Gruppe, der besonders die internationale Entwicklung der Marke vorantreibt. Mit rund 10 Mio. verkaufter Flasche seit seiner Einführung 2003 erreichte Golden Kaan im September 06 eine neue Rekordmarke.


Michael Prinz Salm zu Salm kündigt Stabswechsel an 
Nach fast 17 jähriger Amtszeit kündigt Michael Prinz zu Salm-Salm, Präsident der Prädikatsweingüter Deutschlands, die Übergabe seines Amtes an. Prinz Salm sieht die Prädikatsweingüter Deutschlands gut aufgestellt und somit die Zeit für einen Generationswechsel gekommen. Er will sich nun verstärkt seinen weiteren Ämtern sowie dem Ausbau bestehender und neuer Geschäftsfelder widmen. Prinz zu Salm-Salm (53) wurde 1990 erstmals zum Präsidenten der Prädikatsweingüter gewählt. Unter seiner Führung wurde zunächst die Betriebsprüfung im Verband eingeführt, die der Mitgliederstruktur einen enormen Qualitätsschub gab. Als nächstes packte er das „Jahrhundertprojekt“ Klassifikation an. Hier sieht er durch die jüngsten Marienthaler Beschlüsse der VDP-Mitgliederversammlung einen guten Zwischenstand erreicht, der den Prozess der VDP-Lagenklassifikation vorantreiben wird. Von Anfang an war es ihm wichtig, die nachwachsende Generation in Entscheidungsprozesse des Verbandes einzubinden und zu fördern. Diese junge Generation soll nun ihre Ideen verwirklichen und insbesondere im Hinblick auf das 100-jährige Jubiläum der Prädikatsweingüter im Jahr 2010 Visionen für die Zukunft des ältesten Weingüter-Verbandes der Welt entwickeln. Motiv für den Rücktrittszeitpunkt Prinz zu Salm-Salms ist, dass auch im eigenen Weingut der Übergang an die nächste Generation vollzogen wird. Seit Januar übernimmt Sohn Constantin nach Abschluss seiner Studien sukzessive das Prinz zu Salm-Dalberg’sche Weingut. Überdies fordern Prinz zu Salms Aufgaben als Präsident der Wald- und Grundbesitzerverbände in Berlin ein großes zeitliches Engagement. Als weiteren und wichtigen persönlichen Beweggrund bezeichnet er die Expansion der Salm-Salm & Partner GmbH, seinem unabhängigen Vermögensverwaltungsunternehmen. Hier ist Prinz Salm als Manager für einen Investmentfonds verantwortlich. Das Präsidium des VDP sprach sich einstimmig dafür aus Steffen Christmann (41), Weingut A. Christmann aus Gimmeldingen in der Pfalz, der Mitgliederversammlung bei der nächsten ordentlichen Sitzung im Frühsommer 2007 als Nachfolger vorzuschlagen.


Médoc-Tournee 2006
Regionalappellationen präsentierten Jahrgänge 2003 und 2004
26 Winzer und Verbandsvertreter des Médoc stellten am 6. und 7. September 2006 Weinprofis in Düsseldorf und London mehr als 90 Weine der Appellationen Médoc und Haut-Médoc vor. In luftiger Höhe präsentierte die Delegation dem Fachpublikum im Düsseldorfer Rheinturm in diesem Jahr zum ersten Mal zwei Millésimes: den viel gelobten Jahrgang 2003 sowie Weine des Jahres 2004, die soeben auf den Markt gekommen sind. Kein Wunder also, dass das Interesse an den Weinen der renommierten bordelaiser Rotweinregion groß war: Annähernd 350 Weinhändler und Journalisten nutzten die Chance, sich ein umfassendes Bild über 35 Weine der AOC Médoc und 57 Weine der AOC Haut-Médoc zu machen. Neben zahlreichen Crus Bourgeois und Crus Bourgeois Supérieur hatten die Winzer auch die neu klassifizierten Crus Artisans sowie Markenweine im Gepäck.


2003er in Topform
In großer Form zeigten sich die Weine des Jahrgangs 2003, der bei wochenlangen Temperaturen jenseits der 40 Grad auch als Hitzejahrgang in die Annalen eingegangen ist. Dank der Nähe des kühlen Atlantiks gelang es dem Médoc recht gut, der extremen Hitze zu trotzen. Vor allem der spät reifende Cabernet-Sauvignon hat die Hitze gut verkraftet und konnte voll ausreifen. Die 2003er zeigen sich schon jetzt recht offen und trinkreif, können aber dank ihres hervorragenden Tanningerüsts noch viele Jahre ruhen. Aber auch der Jahrgang 2004, der zu den Klassikern zählt und wieder typische, atlantisch geprägte Weine hervorgebracht hat, zeigte sich bei der Degustation schon trinkfertig. Sehr zur Überraschung einiger Besucher. Auf einer Rebfläche von 16.500 Hektar – das sind 15 Prozent der Gesamtfläche von roten Bordeauxweinen – produzierte das Médoc im Weinwirtschaftsjahr 2004/2005 rund 95 Millionen Flaschen. 38 Millionen Flaschen gingen in den Export, davon über 60 Prozent in Länder der Europäischen Union. Seit Jahren nimmt Deutschland einen vorderen Platz in der Exportstatistik ein. 2005 flossen 44.063 Hektoliter des berühmten Rotweins im Wert von 33 Millionen in die Bundesrepublik. Damit nimmt Deutschland hinter Belgien/Luxemburg den zweiten Platz ein. Bei den Drittländern spielen die USA, Japan und die Schweiz eine wichtige Rolle.


Guter Jahrgang für Trentiner Weine:
Dank des warmen Sommers kann sich die norditalienische Provinz Trentino auf eine hervorragende Weinernte freuen. Die Winzer erhoffen sich bis zu 15 Prozent mehr Trauben im Vergleich zur letzten Saison. Auch qualitativ gehen sie von einem guten Jahrgang aus. Dabei beziehen sich die Produzenten auf die Prognose des Trentiner Komitees der Önologen und Weinbautechniker sowie des Landwirtschaftsinstituts in San Michele all’Adige. Der Anstieg der Gesamtmenge ist vor allem auf die roten Weinsorten, wie die edlen Tropfen Teroldego und Marzemino, zurückzuführen. Deren Trauben werden erst in den letzten zehn Septembertagen geerntet und könnten bei einem warmen Spätsommer noch einmal eine echte Vitalitätsspritze bekommen. Mit der Lese der Spumante-Sorten wurde bereits begonnen und seit dem 10. September werden auch Chardonnay und Pinot Grigio geerntet.  Klimatisch war 2006 ein gutes Jahr für die Trentiner Weine: Der kalte und feuchte Winter  sorgte für ein gutes Wasserpotenzial. Einer langen Trockenperiode von Januar bis Ende Juli konnten die Winzer mit geeigneter Bewässerung entgegenwirken. Allerdings verlängerte der kalte Junianfang die Reifezeit um etwa eine Woche.


Zum 23. Mal „Gourmet’s Weintage“
Am 21. und 22. Oktober 2006 findet zum 23. Mal die Veranstaltung „Gourmet’s Weintage“ im Münchner Osten statt. Von 12 - 21 Uhr am Samstag - und Sonntag von 11 bis 18 Uhr auf dem Gelände des Reitsberger Hof in 85591 Vaterstetten, am östlichen Rand von München. (www.weinspezl.de). Eintritt frei.Vom S-Bahnhof Baldham aus fährt ein kostenloser kleiner Bus immer zur vollen Stunde, jeweils ab 13 Uhr bis 21 bzw.18 Uhr, zur Veranstaltung und auch wieder zurück. Parkplätze gibt es auch ausreichend.Man kommt auf den Erlebnis-Bauernhof, die Kinder spielen Fußball auf einer großen Wiese, ein paar andere laufen bei den Pferdestallungen herum und streicheln Pferde, und viele andere Tiere, dann geht man weiter und kommt in die (Messe) Veranstaltung. 40 Aussteller aus Europa und Übersee, sind vertreten. Auch kulinarisch wird einiges geboten. Veranstalter Club Europeo Dei Gourmet Tel. 0171 337 66 35


Rioja-Diner mit David Schwarzwälder in Freiburg
Im Rahmen der aktuellen Informationskampagne zu den Weinen aus der Rioja wird der Autor und Weinjournalist David Schwarzwälder am 6. Oktober 2006 im Greiffeneggschlössle in Freiburg/ Breisgau ein "Diner oenologique" moderieren. Im Lauf eines mehrgängigen Menus wird die ganze Bandbreite der Rioja-Weine vorgestellt und kommentiert. Weißweine, Rosés und Rotweine verschiedener Weingüter, verschiedener Bereiche der Rioja, mit und ohne Barriquereifung werden verkostet und auf ihre Tauglichkeit als Begleiter der spanischen wie auch der einheimischen badischen Küche geprüft. Ein Schwerpunkt liegt dabei selbstverständlich auf den hochwertigen Reserva-Weinen, für die die Rioja zu Recht seit Jahrzehnten berühmt ist. Die Veranstaltung ist öffentlich, vorherige Anmeldung (Tel., Fax, Email) unbedingt erforderlich.
Termin: Freitag, 6. Oktober 2006, 19:30 Uhr
info@spanischerweinimport.de


Antje Ihle Weinkönigin von Saale-Unstrut 2006/2007
Die neue Repräsentantin des Weins von Saale und Unstrut kommt aus Laucha und heißt Antje Ihle. Zum Winzerfest in Freyburg-Unstrut, am 10. September, wurde die neue Königin in ihr Amt eingeführt.  „Mit dieser Wahl sind wir sehr zufrieden“, kommentiert Weinbaupräsident Siegfried Boy die Entscheidung einer 15-köpfigen Findungskommission. „Antje hat bereits als Weinprinzessin ihre Zeit bestens genutzt, sich auf das hohe Amt vorzubereiten. Wissen allein nutzt da nichts, es kommt auch auf die Ausstrahlung an, auf die Beigeisterungsfähigkeit, auf den Charme der Majestäten, müssen sie doch glaubwürdig und sympathisch in der Öffentlichkeit die Tropfen von Saale und Unstrut vertreten.“ 


Südafrikas Spitzensortiment in Wiesbaden
Südafrika als Weinland hatte schon immer seine Reize, auch wenn der Weinbau über lange Jahre von mittelmäßigen Massenträgern beherrscht wurde. Doch die klimatischen Vorraussetzungen sind hervorragend, die Erzeuger ambitioniert und die fantastische Landschaft ist ein Erlebnis. Überdies wurden etliche Weinbaugebiete zu neuen Qualitätsweinbauzonen erklärt, wie etwa die Region Elim östlich von Hermanus. Längst gehören internationale Rebsorten wie Syrah (meistens Shiraz genannt) oder Pinot Noir, der in Südafrika gute Wachstumsbedingungen vorfindet, zum Alltag des Weinangebots. Bei den sogenannten Bordeaux-Blends im klassischen Sortenmix haben die Südafrikaner sowieso die Nase ganz weit vorne. Allgemein herrscht Aufbruchsstimmung am Kap, trotz weltweit harter Konkurrenz.   Diese eindrucksvolle Entwicklung wurde kürzlich in Wiesbaden bestens demonstriert. Denn hier wurden 43 exklusive Auktionsweine, ausgewählt von der renommierten „Cape Winemakers Guild“ (CWG), erstmals in Deutschland präsentiert. Das Konsortium der „Cape Winemakers Guild“ wurde schon 1982 mit dem Ziel, durch den Ausbau sogenannter „Benchmarkweine“ das Ansehen südafrikanischer Gewächse im In- und Ausland zu fördern, gegründet. Mittlerweile haben 37 langjährig erfolgreiche Kellermeister das strenge Auswahlverfahren, das unter anderem eine persönliche Empfehlung beinhaltet, absolviert.  Die Elitegemeinschaft veranstaltet als Höhepunkt des Weinjahres eine Auktion, die immer Anfang Oktober in Somerset West (Western Cape) stattfindet. Diese Weine repräsentieren höchste südafrikanische Weinmacherkunst und werden erst nach mehreren rigorosen Prüfungsverfahren mit verdeckten Proben für diese Auktion zugelassen. Unter den 43 vorgestellten Weinen war kein einziges schwaches Exemplar, obwohl die stilistische Bandbreite enorm war. Vom trockenen Chardonnay (gern mit viel Holz), Sauvignon blanc und Semillon, über einen Riesling (dieser war gut, aber für uns Deutsche etwas einfach gestrickt) bis zum edelsüßen Chenin blanc Noble Late Harvest (eine Trockenbeerenauslese) bei den Weißweinen reichte die Spanne. Beim Rotwein, zumeist aus den Jahren 2003 und 2004, gab es nicht nur die vielen klassischen Bordeaux-Blends, sondern auch etlichen Pinot Noir (teilweise überragend gut), reinsortigen Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Syrah, aber auch einen „mediterranean  Blend“ mit Syrah, Mourvédre, Petit Verdot und Barbera(!) von der Waterford Winery. Bei den verstärkten Weinen glänzte ein 2004er Vintage-Port á la Douro von Boplaas. Einige gereifte Gewächse zeigten außerdem, das die vorgestellten Tropfen enormes Alterungspotential besitzen.
Meine subjektive Auswahl:
Weiß:
 -    Nitida CWG Selection Sauvignon blanc 2006
-    Glen Carlou Chardonnay Reserve 2005
-    De Grendel Koetshuis Semillon 2006
Rot :
-    Bouchard Finlayson Aucton Reserve Pinot Noir Unfiltered 2005
-    De Trafford Perspective 2004 
-    Overgaauw D.C. Classic 2004
-    Warwick Estate Auction Reserve 2004
-    Grangehurst Cape Reserve Blend 2003
-    Graham Beck Shiraz Barrel Profile 2004
-    Simonsig Shiraz Auction Reserve 2004
-    Luddite Dos Anos Shiraz 2004
– Peter Schneider –


„25 Jahre Traumschiff“
Weißer Burgunder zur Traumschiff-Gala
Ende August stand in München  ein Jubiläum im Mittelpunkt, das in der Welt des Fernsehens für Aufmerksamkeit sorgte. Aus Anlass des 25-jährigen Jubiläums der Fernsehsendung „Traumschiff“fanden sich Gäste aus Medien, Wirtschaft und Politik zusammen. Höhepunkt des Abends waren kulinarische Köstlichkeiten aus dem Hause “Residenz Heinz Winkler, Aschau” und Wein aus dem Weingut Landmann, Freiburg.
Der 2005er Freiburger Steinmauer - Weißer Burgunder - Qualitätswein trocken. ein  frischer, fruchtiger Weißwein, in der Nase anregende Düfte von  Mirabellfrüchten und dezent anregender Zitrusnote, fand die ungeteiulte Zustimmung der Gäste.

 
Tanja Wallhäuser ist neue Naheweinkönigin
Die neue Nahe-Weinkönigin heißt  Tanja Wallhäuser, sie kommt  aus Mandel. Sie ist 20 Jahre jung, stammt aus einem Weingut und ist in der Ausbildung zur Industriekauffrau. Roswitha Martin und Ann-Katrin Engel stehen ihr als Weinprinzessinnen zur Seite.
Karina Krauß wird am 6. Oktober in Dresden für die Wahl der Deutschen Weinkönigin kandidieren.


Portugal mit unentdeckten Rebsortenweinen
Portugal, das spannende Weinland der unbegrenzten und vor allem unentdeckten Rebsorten.
Wie sich jetzt bei einer Präsentation portugiesischer Weine in Wiesbaden wieder zeigte, ist Portugal das Weinland mit einer einzigartigen, wenn auch fast unüberschaubaren Vielfalt von Rebsorten. Angebaut werden Hunderte von  Rebsorten, doch „nur“ etwa 50 sind von kommerzieller Bedeutung. Es wurden Weine, die tatsächlich aus 41 verschiedenen Rebsorten bestehen, die meist im gemischten Satz angebaut werden, vorgestellt.  Trotzdem muss der ambitionierte Weinfreund noch viel lernen, um diesen entdeckenswerten Dschungel zu durchdringen. So langsam dringt aber die Güte von Rotweinsorten wie Touriga Nacional, Trincadeira, Tinta Barroca oder Castelao ins Gedächtnis des Weinliebhabers. Mittlerweile setzen viele Erzeuger noch zusätzlich auf die internationalen Spieler Cabernet Sauvignon oder Syrah. Stilistisch gibt es da  natürliche große Möglichkeiten, denn von Norden bis zum Süden Portugals wachsen auf 650 km fast durchgängig Reben. Eine Vielzahl unterschiedlichster  Klimata in den 8 Regionalweingebieten kommt noch hinzu.   Die Dynamik, die der portugiesischen Weinerzeugung in den letzten 10 Jahren innewohnt, war den vorgestellten Weinen anzumerken. Viele Erzeuger, die wegen des stark gesunkenen Eigenverbrauchs vermehrt auf den Export setzen müssen, haben sich allerdings zunehmend einer internationalen Stilistik verschrieben. Waren früher viele Weine zwar recht originell, aber auch oft altmodisch-oxidativ im Stil, so finden sich heute viele kraftvolle, mit viel Extraktion und großem Neuholzeinsatz „global“ gestylte, jedoch keineswegs schlechte Weine. Dies konterkariert bisweilen in gewisser Weise das große Rebsortenpotential, denn gelegentlich tritt nun die originale Typizität hinter dem Ausbaustil, oft von renommierten Önologen kreiert, zurück. Hier gilt es manchmal wieder zu einer eigenständigen, unverwechselbaren Note zu kommen, ohne die internationalen Märkte aus den Augen zu verlieren.  Dennoch hat das allgemeine Niveau schon beachtliche Qualität erreicht, die Spitzenweine liegen mittlerweile schon bei Verkaufspreisen von 35, - bis 45, - Euro.  Doch gerade der Einstiegsbereich bietet viele charaktervolle und solide Weine, fast ausschließlich im Rotweinsektor. Dies ist immer noch bis auf den populären weißen Vinho Verde die eigentliche Stärke des portugiesischen Weinbaus. Da kann so mancher Wein mit seinen 5, - Euro EVP mit feiner Würze, den beliebten Röstaromen und erstaunlicher Länge punkten. Dies hat der Fachgroßhandel in Deutschland schon erkannt, etliche Importeure bieten mittlerweile ein breites Spektrum portugiesischer Weine an, die sich zumeist an den Fachhandel richten. Es wird höchst interessant zu beobachten sein, wie sich der portugiesische Wein zukünftig auf den immer enger werdenden Weltmärkten positionieren kann. Eine subjektive Auswahl, nur Rotweine:
-    Meruge 2004, DOC Douro, Lavradores de Feitoria
-    Quinta do Vallado Reserva 2003, DOC Douro, Douro Boys, Quinta do Vallado
-    Quinta do Vale Meao 2004, DOC Douro, Douro Boys, Quinta do Vale Meao
-    Quinta da Crasto Reserva 2004, DOC Douro, Douro Boys, Quinta do Crasto
-    Dona Maria Reserva 2003, Vinho Regional Alentejano, Julio Tassara Bastos
-    Marques de Borba Reserva 2003, DOC Alentejo, J. Portugal Ramos
-    Marques de Marialva Baga Grande Escolha – Seleccao Cinquentenario 2003, DOC Bairrada, Adega Cooperativa de Cantanhede
-    Azamor, Selected Vines 2004, Vinho Regional Alentejano, Kilburn + Gomes
-    Consensus 2003, DOC Ribatejo, DFJ Vinhos
-    HDL Syrah 2004, Vinho Regional Alentejano, Herdade Dos Lagos
– Peter Schneider –


Red Fox Wine Company vertreibt  La Fortezza von Cantine Settesoli
Die Red Fox Wine Company übernimmt ab Oktober 2006 den Vertrieb der sizilianischen Weinlinie „La Fortezza“ aus der renommierten italienischen Winzergenossenschaft Settesoli. Das Binger Unternehmen wird dabei exklusiv den deutschen LEH bedienen. Zur neuen Linie gehören mit einem Merlot und einem Nero d’Avola sowohl eine internationale wie auch eine typisch sizilianische Rebsorte, der Weißwein vereint den bekannten Pinot Grigio mit dem sizilianischen Grecanico. Die Red Fox Wine Company rechnet im ersten Jahr mit einem Absatzvolumen von rund 1 Million Flaschen. Die renommierte Cantine Settesoli mit Sitz im sizilianischen Menfi wurde 1965 gegründet und ist eines der innovationsfreudigsten Unternehmen Siziliens. 2.300 Winzer mit einer Rebfläche von ca. 6.500 ha bilden die Grundlage von Settesoli, die seit mehr als 30 Jahren von Diego Planeta geleitet wird


Vinissima-Regionalgruppe „Rund um Mosel und Ahr“ gegründet
Mitte September gründeten 19 Frauen die Vinissima-Regionalgruppe „Rund um Mosel und Ahr“ in Steinheuers Sterne-Restaurant in Heppingen/Ahr. VINISSIMA - Frauen & Wein e.V. (www.vinissima-ev.de) ist ein Netzwerk von bundesweit rund 300 Weinfachfrauen, die u.a. als Winzerinnen, Weinhändlerinnen, Sommelieren, Gastronominnen oder Journalistinnen tätig sind. Inzwischen haben sich  sowohl  in den Weinanbaugebieten als auch in Verbraucherregionen wie München oder Nordrhein-Westfalen insgesamt neun Regionalgruppen gebildet. Die Mitglieder der jüngsten Regionalgruppe „Rund um Mosel und Ahr“ leben und arbeiten an Mosel, Saar, Ahr, auf dem Hunsrück und in Luxemburg.


Fränkischer Silvaner für Bayerische Museen
Fränkischer Silvaner erobert die staatlichen Museen in Bayern. Bereits die fünfte Auflage des „Museumsweins“ stellte der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Thomas Goppel, in der Glyptothek am Münchner Königsplatz vor. Die Weingüter Brennfleck in Sulzfeld (Lkr. Kitzingen), Glaser-Himmelstoß in Dettelbach/Nordheim (Lkr. Kitzingen) und Rainer Sauer in Escherndorf (Lkr. Kitzingen) versorgen jetzt für ein Jahr die staatlichen Museen mit jeweils einem trockenen Silvaner des Jahrgangs 2005. Bei Veranstaltungen und  Ausstellungseröffnungen wird der Wein ausgeschenkt, außerdem ist er in den Museumsshops erhältlich.  Die Idee zu einer solchen Spezialedition ist vor einigen Jahren entstanden, nachdem sich Prof. Dr. Raimund Wünsche, Leiter der Glyptothek und der Staatlichen Antikensammlungen, bei vielen Vernissagen über die Qualität der ausgeschenkten Weine geärgert hatte. „Schon beim Anblick mancher Flaschen habe ich damals Kopfweh gekommen“, erinnert sich Wünsche. Frei nach dem Motto „Gute Kunst und schlechter Wein – das passt nicht zusammen“ wurde daraufhin Abhilfe geschaffen. Seitdem begleitet Frankenwein regelmäßig die kulturellen Veranstaltungen.


Frisch, frech und sündig gut - J. Oppmann präsentiert Trend-Cocktails „Cassisco“ und „Cherissco“
Halb Sekt, halb Fruchtnektar und sündig gut im Geschmack – das ist die neueste Kreation aus dem Hause J. Oppmann. Mit „Cassisco“ und „Cherrisco“ liegt Bayerns einzige Sektkellerei, die noch ein komplettes Sortiment aus eigener Produktion anbietet, voll im Trend. Das prickende Duo besteht zu 52 Prozent aus J. Oppmann Sekt, Schwarzlack extra trocken und zu 48 Prozent aus Johannisbeer- bzw. Kirsch-Nektar. Der niedrige Alkoholgehalt von 5,8 Prozent verspricht einen angenehm leichten und unbeschwerten Genuss. Die neue Komposition spricht vor allem Kunden an, die spritzig-fruchtige, aber alkoholreduzierte Getränke bevorzugen. Die innovativen Spezialitäten passen ins Konzept der traditionsbewussten fränkischen Sektkellerei, die seit 1865 in Würzburg zu Hause ist. „Gerade wegen der langen Traditionen sind wir bestrebt, auch innovative Produkte anzubieten und damit eine neue Generation von Sekttrinkern anzusprechen“, sagt J. Oppmann-Vorstand Albert Friedrich. Für die beiden Trend-Cocktails „Cassisco“ und „Cherissco“ gilt die Maxime „Klasse statt Masse“ – wie auch für die übrigen zehn Cuvées aus Bayerns größter Sektkellerei.  „Unsere Firmenphilosophie ist es, dem Kunden keine Massenware, sondern etwas ganz Besonderes und Wertvolles anzubieten“, unterstreicht Vorstand Friedrich.
Weitere Informationen:  Email: info@oppmann.de
Internet: www.oppmann.de

 
Gäste finden – Gäste binden
Das Gastronomische Bildungszentrum (GBZ) der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz bietet am 10. Oktober das Seminar „Gäste finden – Gäste binden“ an. Die Teilnehmer lernen erfolgreiches Marketing für die Gastronomie. Ihnen wird gezeigt, wie man Gästezufriedenheit durch gastronomische Leistungen erreicht. Gästebindung durch entsprechende Aktivitäten werden aufgezeigt. Wie Verkaufsförderung betrieben und ein Marketingplan ausgearbeitet wird steht ebenfalls auf dem Programm. Informationen: Telefon 0261/30489-30, www.hma-koblenz.de.


Ein Weltmeister und 20 Spitzenweine
Riesling Grand Prix am 18. November mit Markus Del Monego
TRIER. 20 Spitzenweine und ein Weltmeister gehen am Samstag, 18. November, in Deutschlands ältester Stadt ins Rennen: Beim 3. Riesling Grand Prix in der Arena Trier bewertet das Publikum 20 herausragende Rieslingweine aus Deutschland und anderen Weinbauländern in verdeckter Probe. Moderator der Veranstaltung ist Sommelier-Weltmeister Markus del Monego. Beim Riesling Grand Prix, an dem in der Vergangenheit jeweils rund 1000 Gäste mitmachten, können wieder die Weinfreunde in die Rolle des Kritikers schlüpfen und trockene Rieslingweine der Spitzenklasse aus verschiedenen Anbauregionen bewerten. Ausgewählt werden nur Weine, die bereits gute Bewertungen in internationalen Wettbewerben wie „Best of Riesling“ erhalten haben. Gegen das starke deutsche und internationale Aufgebot schicken die Winzer von Mosel, Saar und Ruwer trockenen Spitzenrieslinge, unter anderem der Kategorie „Riesling S“, aus Steillagen ins Rennen.  Für Stimmung nach der spannenden Riesling-Bewertung sorgt anschließend ein Weinfest mit Musik und Unterhaltung in der Arena Trier. Dabei können auch Gäste, die vorher nicht bei der verdeckten Probe mitgemacht haben, die Grand Prix-Weine sowie weitere ausgesuchte Gewächse an verschiedenen Weinständen genießen. Im Laufe des Abends werden die Ergebnisse des Riesling Grand Prix bekannt gegeben und die Sieger geehrt.  Weitere Informationen und Kartenreservierungen bei: Arena/Castel Trier GmbH, Castelforte Straße 3, 54292 Trier, Telefon +49 (0) 651/46290-0, Fax + 49 (0) 651/46290-110, E-Mail: info@arena-trier.de, www.arena-trier.de


Gold für Spätburgunder aus Achkarren und Jechtingen
Degustationserfolge beim internationalen Wettbewerb Mondial du Pinot Noir
Mit der begehrten Goldmedaille „Vinea D’Or“ wurden dieser Tage im schweizerischen Sierre der Selektionswein 2004 Achkarrer Schloßberg Spätburgunder trocken „Bestes Fass“ aus der Winzergenossenschaft Achkarren und der 2004 Jechtinger Eichert Spätburgunder QbA trocken Barrique aus der WG Jechtingen ausgezeichnet. Ein weiteres Spitzengewächs aus Achkarren, der 2003 Achkarrer Schloßberg Spätburgunder QbA trocken Barrique holte zusätzlich Silber. Auch die Winzergenossenschaften Königschaffhausen und Oberbergen setzten sich mit Silbermedaillen –und zwar für ihre Barriqueweine 2003 Königschaffhauser Steingrüble Spätburgunder QbA trocken und 2003 Oberbergener Bassgeige Auslese trocken- bei dem hochkarätigen Wettbewerb durch. Von insgesamt 1.150 angestellten Pinot Noirs aus 19 Ländern konnten sich lediglich 400 Gewächse überhaupt für eine Medaille qualifizieren und dem strengen Urteil der ebenfalls internationalen Jury stand halten. Das Gold aus Sierre bestätige einmal mehr das internationale Format der Kaiserstühler Spätburgunder, insbesondere die Spitzenqualität der Siegerweine, so Waldemar Isele, Geschäftsführer der WG Achkarren und sein Jechtinger Kollege Rolf  Bürkin. Mehr zu den ausgezeichneten Spätburgundern unter: www.achkarrer-wein.com, www.jechtinger-wein.de,www.koenigschaffhauser-wein.de und www.wg-oberbergen.com
Alles über den Wettbewerb in Sierre: www.mondial-du-pinot-noir.com
Hotlines für Rückfragen:
Waldemar Isele, Achkarren, 07662-930412, e-mail: info@winzergenossenschaft-achkarren.de
Rolf Bürkin, Jechtingen, 07662-932320, e-mail: info@jechtinger-wein.de
Harald Henninger, Königschaffhausen, 07642-90846, e-mail: wg-koenigschaffhausen@t-online.de
Rolf Hofschneider, Oberbergen, 07662-94600, e-mail: info@wg-oberbergen.com


Badischer Winzerkeller erhält
Pokal „Ort im Land der Ideen“
Zum zweiten Mal in diesem Jahr erhält der Badische Winzerkeller die Auszeichnung als „ein Ort im Land der Ideen“. Waren es im März die Ehrentafel und Urkunde, unterzeichnet von Schirmherr Bundespräsident Horst Köhler, überreichte Rainer Schwörer, Marktgebietsleiter Firmenkunden Freiburg-Hochrhein der Deutschen Bank, am 27. August 2006 nun den Pokal „Ort im Land der Ideen“ an die Vorstände des Badischen Winzerkellers Günter Hilmert und Hermann Wiegand. „Der Badische Winzerkeller ist eine der größten Weinerzeugerkellereien bundesweit. 500 bis 600 verschiedene Weine finden jährlich aus Breisach ihren Weg zu den Weinkennern aus aller Welt. Wir freuen uns sehr, den Badischen Winzerkeller hier und heute als ‚Ausgewähl-ten Ort im Land der Ideen’ auszeichnen zu dürfen“, führte Rainer Schwörer in seiner Laudatio aus. „Sie haben sich im Wettbewerb ‚365 Orte im Land der Ideen’ gegen zahlreiche Wett-bewerber durchgesetzt – und heute ist ‚ihr Tag’, an dem Sie die Tore zum Offenen Winzer-keller für das interessierte Publikum öffnen.“ „ ‚Deutschland – Land der Ideen’ ist eine gemeinsame Standortinitiative von Bundesregierung und deutscher Wirtschaft. Als Partner der bislang größten bundesweiten Veranstaltungsreihe trägt die Deutsche Bank dazu bei, Deutschland im Jahr der Fußballweltmeisterschaft zu präsentieren,“ ergänzte Rainer Schwörer, „’365 Orte im Land der Ideen’ macht die Vielfalt und Leistungsfähigkeit in Deutschland erlebbar.“
„Sie hätten keinen schöneren Ort zur Übergabe der Trophäe wählen können als ihre Weinfestlaube“, kommentierte Susanne Kramm, Projektmanagerin der FC Deutschland GmbH als Ausrichter der bundesweiten Imagekampagne, die extra aus Berlin angereist war. Sichtlich beeindruckt von dem Besucherandrang auf dem Weinfestgelände kommentierte Sie auch das Engagement des Badischen Winzerkellers beim großen Festumzug, der zuvor stattgefunden hatte. „Sie haben ihre Botschaft als Ort im Land der Ideen sogar in einem Motivwagen umgesetzt – Sonne, Wein, Solar – und damit ein einzigartiges Profil Ihres Unternehmens skizziert.“
„Wir freuen uns über die gelungene Veranstaltung als Ort im Land der Ideen“, resümierten die Vorstände des Badischen Winzerkellers. „So viel Zuspruch und positive Resonanz verstehen wir als gutes Zeichen für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft für unser Haus der Badischen Winzer.“


Genussmesse “fine 2006” im Festspielhaus Baden-Baden
Zeit für Genuss mit allen Sinnen – das verspricht die "fine 2006" vielen Feinschmeckern und an Lifestyle Interessierten. Am 14. und 15. Oktober präsentieren sich im Festspielhaus in Baden-Baden über 70 handverlesene, regionale, nationale und internationale Botschafter des guten Geschmacks. Kulinarische Köstlichkeiten, aber auch eigenes Handwerk, Kunst, Schmuck und kostbares Design begeistern das Publikum. Im zweitgrößten Opernhaus Europas treffen sich an zwei Tagen Kulinarik und
LebensArt im exklusiven Flair. Wo sonst die Musik aufspielt, stehen Verkaufsstände und kleine Gassen führen wie auf einem Markt durch die ehrwürdigen Hallen des Festspielhauses. Man flaniert, promeniert, bleibt stehen, probiert und philosophiert bei einem guten Tropfen. Trockenen Fußes kann jedermann entspannt einkaufen. An den großen Erfolg im letzten Jahr mit mehr als 4500 Besuchern will City and more – der Guide der Individuellen LebensArt mit Sitz in Sinzheim/Baden-Baden – anknüpfen. "Wir konnten die Ausstellerzahl um ein Drittel steigern", erklären Martina und Joachim Buchholz von City and more. Erstmalig wird auch der "Club 300" bespielt. Die Luxuslounge im Festspielhaus wartet auf mit Foies Gras, frischem Trüffel aus Italien, mit bestem Grand Cru Champagner zweier kleiner Champagnergüter, hochkarätigen Schmuckkreationen und anderen schönen Künsten. Auf der "fine" begegnen sich Genießer und Produzenten. "Namen bekommen Gesichter", so die Philosophie der Veranstalter. Es darf gefachsimpelt werden. "Der Besucher erfährt Wissenswertes über Qualität und Herstellung des Produkts und lernt es schätzen", heißt es aus City and more-Kreisen. Kaffee und Espresso, schwarz und stark, kommen frisch geröstet vom "Deutschen Röstmeister 2006", dem Saarländer Pauli Michels, der das größte Bio-Kaffeesortiment Deutschlands bietet. Dazu eine süße Idee – feinste Schokolade von Meister Rebert aus dem Elsass. "Käse, Kühe, Köstlichkeit" versteht keiner so gut zu verbinden wie Lothar Müller, einer der besten Käseaffineure der Nation. Er serviert obendrein am Samstag ab 18 Uhr als Schlagzeuger mit seiner Band "The Pope of Cheese"
erstklassigen Jazz. "Italien wird groß herauskommen!", denn aromatische Schinken- und Salamisorten, hochwertige Olivenöle, Weine und Viktualien sind im Angebot.
Feinkost aller Art, darunter außergewöhnliche Essigessenzen und orientalische Gewürze begeistern Hobby- und Profiköche. Fast zwanzig Winzer kredenzen ihren Rebensaft, der vom Wetter und vom Können des Weinbauern abhängig ist und den Gaumen der Kenner streicheln wird.
Neu auf der "fine":
Apfelprodukte (Saft, Essige, Cidre), Chrysanthemen-Trüffel, Delikatessen aus Südafrika, Edelbrände, Feng-Shui aus Österreich, Foies Gras aus dem Elsass, Glasstetters Schinken und Salami, Gutes aus Klöstern, handgearbeitete Humidore aus wertvollen Massivhölzern, handgeschmiedete Damaszenerstahlmesser aus Japan, Honig, Küchen-Trends, Kunstdesign "die Kraft der Farben", "Les Trois Tomates" (ein Pfälzer aus Südfrankreich), Maßanzüge aus Irish-Tweed, Mode aus Hirschleder, Riesling-Guglhupf, Schmuckwelten, Seifen aus der Provence und exkl. Naturkosmetik, Textilien mit Rosenmotiven, Tinten aus den Weinen der Welt
Die "fine 2006" und ihre Öffnungszeiten:
Samstag, 14.10. 11 – 22 Uhr, ab 18 Uhr Livemusik
Sonntag, 15.10. 11 – 18 Uhr
Eintritt 6,-- Euro, Kinder bis 12 Jahre sind frei.
Parken direkt in der Tiefgarage des Festspielhauses
Bei Rückfragen:
City and more – Individuelle LebensArt
Martina & Joachim Buchholz
Am Markbach 13 - 76547 Sinzheim/Baden-Baden
Tel: 0 72 21 / 99 28 99, Fax: 0 72 21 / 99 28 88
http://www.cityandmore.de, mailto:info@cityandmore.de


Pfälzer Federweißer in Berlin und München
Ursprünglich verkaufte das Weingut Langwalter seinen Federweißen  nur ab Hof und auf dem Wochenmarkt, seit vier Jahren gehen auch größere Mengen in die Metropolen Berlin und München. „Ein Händler, der vorher italienischen Federweißen führte, wollte lieber mit Neuem Wein aus der Pfalz arbeiten, so kamen wir ins Geschäft“, erzählt Weinbautechniker Thorsten Langenwalter, der das Weingut zusammen mit den Eltern Klaus und Renate betreibt. Das Geschäft läuft, so dass vier Fünftel des Neuen Weins bereits in den Großstädten abgesetzt werden – Tendenz steigend. Für den Federweißen stehen ab Ende August einige früh reifende Rebsorten zur Verfügung, etwa Siegerrebe, Ortega oder Huxel. Aber auch Müller-Thurgau und Kerner werden im September angegoren verkauft. Im Laufe der Herbstkampagne kommt zudem roter Federweißer ins Glas; er wird vorwiegend aus Dornfelder gekeltert. Über den Herbst verkauft das in Weisenheim am Sand ansässige Familienweingut, in dem seit dem 17. Jahrhundert Weinbau betrieben wird, etwa 5.000 Liter Neuen Wein.


Zwei Mal "Erstes Gewächs" aus der Hallgartener Winzergenossenschaft
Gleich zwei Riesling-Weine aus der Hallgartener Winzergenossenschaft haben aufgrund des positiven Prüfungsergebnisses des Rheingauer Weinbauverbandes e.V. das Gütezeichen „Erstes Gewächs„ erhalten. Sie stammen beide aus der Einzellage Oestricher Doosberg und sind von zwei verschiedenen Winzern nach den Richtlinien des ≥Ersten Gewächses„ produziert worden. Damit ist die Hallgartener Winzergenossenschaft die einzige Genossenschaft im Rheingau, die in diesem Jahr gleich zwei "Erste Gewächse" hervorgebracht hat. Die Lage Doosberg, eine 0,12 ha große Rebfläche mit tiefgründigem Lehmboden, erbrachte mit beiden Gewächsen jeweils einen Ertrag von 45 hl/ha und 49,1 hl/ha. Die beiden trockenen Rieslinge QbA aus der Gemarkung Oestrich weisen ein Mostgewicht von 102 Grad Oechsle, einen Säuregehalt von 7,7 g und einen Restzucker von 10 g und 11,9 g auf. Der Alkoholgehalt beträgt bei dem einen Gewächs 13,24 % vol., bei dem anderen 13,12 % vol. Beide "Erste Gewächse" unterscheiden sich in ihrer Aromastruktur. Der 2005er Oestricher Doosberg mit der Prüfnummer 33 ist vom Charakter her ein trockener Typ mit Geschmacksnoten von Erdbeeren, Rhabarber und exotischen Früchten. Der Wein mit der Prüfnummer 40 ist hingegen fruchtiger und hat eine deutlich ausgeprägtere Aromastruktur von Aprikose, Pfirsich bis hin zu tropischen Früchten. Die subtile Aromatik des 2005er Oestricher Doosberg entsteht durch den Ausbau, bei dem die Trauben ungemaischt auf die Kelter gebracht und als Ganztraubenpressung verarbeitet wurden. Anschließend erfolgte die Vergärung über mehrere Wochen bei 18° Grad. Mineralisch, harmonisch, vielschichtig und sehr gut strukturiert schmecken diese beiden Weine, in der Rheingau-Flöte abgefüllt, hervorragend zu Geflügel und Fischgerichten.


Die „kulinarische Pfalz“ lockt knapp 300.000 Besucher
21. Erlebnistag Deutsche Weinstraße
Der 21. Erlebnistag Deutsche Weinstraße im Zeichen der rosaroten Riesenballons hat sich – wie schon die Erlebnistage vorher - als Besuchermagnet erwiesen: Nachdem aufgrund des wolkenverhangenen Himmels am Morgen weniger Radfahrer als sonst unterwegs waren, lockte das sonnige Sommerwetter am Nachmittag noch viele Besucher an die Weinstraße: Familien mit Kindern, ältere Paare zu Fuß und Inline-Skater genossen das längste Pfälzer Weinfest auf der autofreien Route durchs Pfälzer Weinland. Knapp 300.000 Menschen, 50.000 weniger als im Jahr zuvor, waren nach Angaben der Pfalzwein-Werbung unterwegs zwischen Bockenheim im Norden und Schweigen im Süden. Viele von ihnen machten an einer der 13 Weinschmecker-Stationen, erkennbar an rosaroten Riesenluftballons, Halt und ließen sich die Extraangebote von ausgewählten Pfälzer Gastronomen schmecken: Winzers Strudel von Blut- und Leberwurst auf getrüffeltem Süßkartoffelpüree, Kürbis-Orangensuppe mit Garnelenspieß oder Wolfsbarsch mit Vanille-Olivenöl - diese Angebote wurden zum Teil so stark nachgefragt, dass in einer Station schon um 14 Uhr Nachschub geholt werden musste. „Endlich mal etwas anderes als Bratwurst“, raunte ein zufriedener Gast seiner Begleiterin zu. „Wir haben viel Lob bekommen“, verlautete von der Station am Deutschen Weintor in Schweigen, ein „tolles Echo bei den Gästen“ meldete die Station in Neustadt.  Neben den Einheimischen waren viele Besucher aus der näheren und weiteren Umgebung beim längsten Weinfest der Pfalz dabei: Autos aus ganz Südwestdeutschland standen in den Orten der Weinstraße, viele mit Fahrradträgern. Während im Norden besonders in Bockenheim das Wetter etwas schlechter war, herrschten rund um Neustadt und an der Südlichen Weinstraße von Mittag an ausgezeichnete Bedingungen für Radler und Schoppen-Bummler: Es war sonnig und nicht zu warm. Schwerpunkte im Weinstraßen-Treiben waren neben dem Eröffnungsort Hainfeld der Marktplatz in Edenkoben, Maikammer, die Innenstadt von Neustadt, Deidesheim, Wachenheim und der Stadtplatz von Bad Dürkheim. In Diedesfeld, am Mittelpunkt der Deutschen Weinstraße, hüpften Groß und Klein auf dem Riesentrampolin, während nebenan der Hubschrauber zu Rundflügen über die Weinstraße startete. Natürlich wurde neben den „kulinarischen Schmankerl“ der Weinschmecker-Stationen eine Fülle regionaler Spezialitäten vom Hausmacher-Teller bis zu Bratwurst und Saumagen angeboten, dazu Wein in Schoppen- und Stielgläsern.  


EIN HOCH AUF DEN GAVI - DER TAG DES CORTESE DEL GAVI
Der aus Cortese-Trauben gekelterte Gavi Weißwein ist ein trockener DOCG-Wein aus dem Piemont, genauer der Provinz Alessandria, in der er rund um die Gemeinde Gavi angebaut wird. Auf dem Etikett wird er Gavi, Cortese di Gavi oder auch Gavi di Gavi genannt, wenn er aus der unmittelbaren Umgebung von Gavi stammt. Dieser fruchtig aromatische Wein mit seinem Alkoholgehalt von 11 bis 12,5°, der hauptsächlich in Stahl ausgebaut wird, passt sehr gut zu Fischgerichten, deshalb wurde er in Italien zunächst in der Küstenprovinz Ligurien bekannt. Heutzutage exportiert das Consorzio del Gavi seinen Wein zum größten Teil ins Ausland, sehr viel nach Deutschland. Die zwei bekannten Weingüter La Toledana und La Centuriona, zwei in unmittelbarer Nachbarschaft liegende Anwesen im Stil französischer Chateaux, die teilweise liebevoll restauriert wurden und zum Konsortium Gavi gehören, haben dem Cortese di Gavi einen Preis gewidmet, den „Premio Gavi Luigi Cambiaso“, um damit die 150 Jahre zu feiern, die vergangen sind, seitdem Marchese Luigi Cambiaso (der damalige Inhaber beider Güter) die Möglichkeiten dieses autochthonen reinen Weißweins erkannt und den ersten modern angelegten Weinberg mit dieser Rebsorte bestückt hat. Die Feierlichkeiten am 20. Juli begannen mit einem Konzert des Orchestra Classica di Alessandria mit Stücken von Mozart, Schumann und Lavagnino, dann wurden die Preise Persönlichkeiten verliehen, die sich besonders um den Weinbau (Franco Mannini), den Weißwein (Dominique Lafon) und die Kommunikation des Gavi (der Journalist Bruno Vespa) verdient gemacht haben.


Premiere  - Erstklassiges aus Südafrika
Cape Winemakers Guild präsentiert am 5. September 2006 eine Auswahl exklusiver Auktionsweine erstmals auch in Deutschland
Die renommierte südafrikanische „Cape Winemakers Guild“ zeigt ihre exklusiven Auktionsweine erstmals auch in Deutschland und bietet deutschen Importeuren, Händlern, Pressevertretern und Sommeliers am 5. September im Nassauer Hof (Wiesbaden) die Gelegenheit diese Raritäten zu verkosten. Jeremy Walker (Grangehurst) und David Trafford (De Trafford Winery) präsentieren neben einer einer Auswahl aktueller Guildweine, die exklusiv für die jährliche „Nedbank CWG Guild Auction“ ausgebaut werden auch ältere Jahrgänge, die das Reife- und Qualitätspotenzial hochwertiger Südafrikaner belegen.  Im Rahmen der allgemeinen Aufbruchsstimmung gründeten 1985 acht unabhängige Kellermeister das gemeinsame Konsortium mit der Vision durch den Ausbau sogenannter „Benchmarkweine“ das Niveau und das Ansehen südafrikanischer Weine national und international zu fördern. Inzwischen hat die „Cape Winemakers Guild“ 37 Mitglieder, ausschließlich aktive erfolgreiche Kellermeister oder –meisterinnen aufgenommen. Das Aufnahmeverfahren ist streng und erfolgt über persönliche Empfehlung durch ein bereits aktives Mitglied.  Das Highlight im jährlichen Terminkalender der Gemeinschaft, die nunmehr seit 11 Jahren von der südafrikanischen Nedbank unterstützt wird, ist die „Nedbank CWG Guild Auction“ Anfang Oktober in Somerset West (Western Cape). Lokale und internationale Händler, Gastronomen und private Weinsammler aus aller Welt bieten jährlich um die exklusiven Guild Weine, die von den Mitgliedern eigens für diese Auktion ausgebaut werden und sich stilistisch deutlich von der eigentlichen Weingutslinie unterscheiden. Der Fokus der Kellermeister liegt bei diesen limitierten Lots auf höchster Güte, Typizität und vor allen Dingen einem hohen Reife- und Alterungspotenzial. Die vorgesehenen Weine durchlaufen in verdeckten Proben mehrere rigorose Prüfungsverfahren, bevor sie in der exklusiven Ausstattung für die Auktion zugelassen werden. Somit ist die Präsentation am 5. September eine besondere Gelegenheit die Eliteweine Südafrikas zu verkosten.  Für die diesjährige Auktion am 7. Oktober warten über 2.500 Kisten mit je 6 Flaschen auf die internationalen Bieter. Ca 30 – 40 unterschiedliche Weine werden in insgesamt rund 700 Lots zwischen 12 und 48 Flaschen angeboten. Die Auktion läuft in stiller Form und sowohl lokale als auch internationale Händler, Gastronomen und private Sammler bieten gemeinsam auf der gleichen Basis und können sich unter www.capewinemakersguild.com informieren bzw. für die Auktion registrieren.  Die Anmeldungen für die Verkostung am 5. September im Nassauer Hof in Wiesbaden koordiniert Petra Mayer, PM Kommunikation. Interessenten können sich gerne per Mail: pm@pm-kommunikation.de, Tel.: 07221 – 396 32 30 mit dem deutschen Büro der „Wines of South Africa“ in Verbindung setzen.


10 Jahre Münchner Weinfestival „Baden-Württemberg Classics“:
Jubiläum mit Spitzen-Weinen
Vom 21. bis 22. Oktober 2006 findet in München bereits zum 10. Mal die beliebte Weinmesse „Baden-Württemberg Classics“ statt. Die „Baden-Württemberg-Classics“ hat sich im Laufe ihres 10jährigen Bestehens zu einem festen Termin im Veranstaltungskalender vieler Weinliebhaber entwickelt. In den letzten zehn Jahren haben nahezu 40.000 Gäste die Messe besucht. Gerhard Hurst, Präsident des Badischen Weinbauverbandes und der württembergische Weinbauverbandspräsident Hermann Hohl, blicken mit Freude und auch ein wenig Stolz zurück auf das vergangene Jahrzehnt: „Wir sind sehr glücklich darüber, wie positiv sich die „Baden-Württemberg- Classics“ als Weinmesse entwickelt hat, und wie gut sie vom Publikum angenommen wird.“ Auch in diesem Jahr werden über 5.000 weininteressierte Gäste erwartet. An rund 105 Ständen haben die Besucher die Möglichkeit, das umfangreiche Sortiment der badischen und württembergischen Winzer, Weingüter und Genossenschaften kennenzulernen. Das Angebot an Weinen, Digestiven, Obst-, Hefe- und Traubenbränden ist breit gefächert. Über 800 edle Tropfen stehen an den zwei Veranstaltungstagen zur Verkostung bereit. Über die Besonderheiten der badischen und württembergischen Weinspezialitäten können sich die Besucher bei individuellen Weinseminaren informieren. Besonders freuen dürfen sich die Gäste auf die Weine des Jahres 2005. Aufgrund konsequenter, qualitätsfördernder Maßnahmen in ertragsreduzierten Weinberganlagen, können die badenwürttembergischen Winzer dem Publikum in diesem Jahr besonders herausragende Produkte in Prädikatswein-Qualität präsentieren. Hermann Hohl, Präsident des Weinbauverbandes Württemberg, verspricht vollreiffruchtige Rot- und erfrischend spritzige Weißweine. Unter dem Motto „Schmeck den Wein – Probier die Vielfalt“ werden
erstmals auch die Weinregionen Heilbronner Land, Hohenlohe und Taubertal vertreten sein. Für kulinarische Gaumenfreuden sorgen die badenwürttembergischen Meisterköche der „Jeunes Restaurateurs d’Europe“, die die Gäste mit Köstlichkeiten aus den beiden Regionen verwöhnen werden. Nach Hamburg und München öffnet die „Baden-Württemberg- Classics“ vom 25. bis 26. November 2006 in Berlin im CEC Congress & Event Center ihre Tore. Zur Veröffentlichung freigegeben (Fließtext: 2.211 Zeichen). Bilddaten auf Anfrage erhältlich.
Pressekontakt: move communications, Fraunhoferstr. 8, 82152 Martinsried - Dietlind Bachmeier, Tel.: 089-89919-192, E-mail: bachmeier@move-communications.com
Das Rahmenprogramm:
• Lern-Weinproben
Die Weinköniginnen aus Baden und Württemberg führen in einem faszinierenden Weinseminar durch die heimischen Reben- Spezialitäten. Die beiden Kennerinnen vermitteln jedem Besucher während einer fachkundigen Verkostung Sicherheit in der Weinauswahl und Wissen über die richtige Weinlagerung. Fachthemen: Baden und seine Burgunder Württembergische Weinspezialitäten
• „Tag der Offenen Weinkeller“
Der Tourismusverband Württemberg informiert über die zahlreichen Events im Weinland Württemberg.
• Kulinarische Leckereien in München Baden-Württembergische Köche der "Jeunes Restaurateurs d´Europe" präsentieren für die Besucher Spezialitäten aus der Meisterküche.
Veranstaltungsorte / -daten 2006:
München
Zeit: 21. Oktober 2006 von 12 – 19 Uhr
22. Oktober 2006 von 12 – 19 Uhr
Ort: In diesem Jahr gastiert die Messe erstmals im Ehrengastbereich des Olympiastadions (gegenüber Werner-von-Linde-Halle)
Eintritt: Für den Besuch an beiden Tagen 15.- € Partnerkarte für bis zu 3 Personen je 10.- €
Berlin
Zeit: 25. November 2006 von 12 - 19 Uhr
26. November 2006 von 12 - 19 Uhr
Ort: CEC Congress & Event Center, Berlin Tempelhof Airport,
Hangar 2 Eintritt: Für den Besuch an beiden Tagen 15.- € Partnerkarte für bis zu 3 Personen je 10.- €


Die Kunst, einen Tisch zum Erlebnis zu machen
Das Gastronomische Bildungszentrum der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz veranstaltet am 18. Oktober von 9 bis 16.30 Uhr ein Seminar zum Thema „Florale Tischdekorationen – Die Kunst, einen Tisch zum Erlebnis zu machen“. Die Teilnehmer erhalten wertvolle Profi-Tipps und lernen Techniken zur individuellen Gestaltung von Tischschmuck. Die Seminarteilnehmer erhalten Einblicke in die Pflanzenkunde. Sie bekommen aber auch die Grundlagen der Stecktechnik gezeigt. Informationen unter Telefon 0261/30489-30, www.kochundserviceschule.de.


Agenda 2015 für die Spitze der VDP Klassifikation
Beschlüsse der Mitgliederversammlung der Prädikatsweingüter:
Ein großer Durchbruch bei der Weiterentwicklung der verbandsinternen Klassifikation gelang der Mitgliederversammlung der Prädikatsweingüter (VDP) bei ihrer Sitzung am 11. Juli  in Marienthal/Ahr. Nach intensiven Diskussionen einigten sich die Delegierten darauf, die Kennzeichnung ihrer Spitzenweine zu vereinheitlichen. Die Regelungen sollen zeitlich gestaffelt umgesetzt und im Jahr 2015 in allen Betrieben eingehalten werden. Den zentralen Punkt bildet dabei eine für alle Anbaugebiete einheitliche Regelung für alle Weine der obersten Kategorie, die den Grand Crus„ entsprechen. Der Oberbegriff für diese Kategorie lautet künftig „Erste Lage„ und wird einheitlich mit dem Logo  "Eins mit Traube" gekennzeichnet.  Alle Weine Kategorie „Erste Lage„ werden nach gleichen terroir-orientierten, strengen Kriterien vinifiziert.  Innerhalb dieser Kategorie wird es in allen Gebieten trockene „Grosse Gewächse„, sowie restsüße Spätlesen, Auslesen bis hin zur Trockenbeerenauslese geben können. Die Region definiert für die einzelnen Weinberge, welche Weintypen das Terroir optimal interpretieren. Schon ab dem Jahrgang 2006 müssen alle trockenen Weine aus der Spitze der Klassifikationspyramide, die alle als „Grosses Gewächs„ bezeichnet werden, den gesetzlichen Anforderungen an den Begriff „trocken„ genügen. Der als Marke geschützte Begriff „VDP. Grosses Gewächs â„ soll auf dem Etikett dieser Weine angebracht werden. Spätlese und andere Prädikate werden für die frucht- und edelsüßen Weine verwendet.  Bis spätestens zum Jahr 2015 einigten sie sich auf eine konsequente Weiterentwicklung ihrer herkunftsgeprägten Klassifikation hin zu einem Verzicht der Verwendung von Lagennamen. Erste Lagen dürfen danach nur noch für Weine der obersten Kategorie verwandt werden. Michael Prinz zu Salm-Salm freute sich über die Weitsicht und Vernunft der Mitglieder bei den Entscheidungen des Tages, die eine strikte Selbstbeschränkung von ihnen fordern. Die VDP-Betriebe beschlossen bei ihrer Mitgliederversammlung eine klare Positionierung als Antwort auf die Diskussion um die Zulassung neuer önologischer Verfahren in Deutschland. Die Prädikatsweingüter stehen für die Ideale der terroirgeprägten, handwerklichen Weinbereitung. Diese beginnt im Weinberg mit dem Erhalt und der Pflege eines gesunden Bodens als Grundlage für die Erzeugung erstklassiger Trauben. Die Arbeit im Keller vollendet die im Weinberg erreichte Qualität. Technik wird nur so viel wie nötig eingesetzt, auf Hilfs- und Zusatzstoffe wird weitestgehend verzichtet. Konkret lehnen die Prädikatsweingüter die Anwendung der neuen önologischen Verfahren, also auch den Einsatz von Eichenholzchips, für sich grundsätzlich ab und sprechen sich dagegen aus, diese auch in Deutschland zuzulassen. „Unsere Selbstbeschränkung auf traditionelle Weinbereitungsmethoden geht einher mit einer Zulassung von streng gefassten, einzelbetrieblichen Versuchsgenehmigungen, um eigene Erfahrungen zu sammeln. Diese Weine aus Versuchsanbau tragen kein VDP-Gütesiegel„, so Michael Prinz zu Salm-Salm, Präsident der Prädikatsweingüter. Da für Weinbereitungsmethoden keine Deklarationspflicht besteht, kommunizieren die VDP-Güter ihre Selbstbeschränkung als klare Abgrenzung gegenüber der industriellen Weinerzeugung über die VDP-Kapsel mit dem Traubenadler auf jedem Flaschenhals. Prinz zu Salm-Salm:Für uns bleibt Wein ein Produkt welches sich durch Natur, Kultur und traditionelles Handwerk definiert, geprägt von den individuellen Visionen unserer Winzer.„


BUNDESVERBAND DER SPIRITUOSENINDUSTRIE (BSI):
SINKENDER PRO-KOPF-VERBRAUCH
Der Spirituosenmarkt zeigte auch im Jahr 2005 keine einheitliche Entwicklung: Der Pro-Kopf-Verbrauch an Spirituosen reduzierte sich im Jahre 2005 - gegenüber 2004 um  0,1 Liter bzw. um 1,7 % auf  rund 5,7 Liter Ware. Der Pro-Kopf-Verbrauch aller alkoholhaltigen Getränke (Bier, Wein, Sekt und Spirituosen) lag 2005 bei 144,6 Litern pro Kopf und sank in der Summe um 0,9 Liter im Vorjahresvergleich. Der Anteil des Pro-Kopf-Konsums an Spirituosen beträgt dabei rund 4 %. 69 % aller Haushalte kauften im Jahr 2005 mindestens einmal Spirituosen ein: Damit blieb die Käuferreichweite konstant auf Vorjahresniveau. Im Trend lagen 2005 klassische und traditionelle deutsche Spirituosenmarken, regionale Spirituosen-Spezialitäten und die bekannten internationalen Marken. Nach Analysen der Marktforschung Information Resources GmbH (IRI) fiel der Absatz an Spirituosen im LEH mit rund 421 Mio. Flaschen à 0,7 Liter um rund 1,4 Mio. Flaschen (bzw. um 0,3 %) höher als im Vorjahr aus. Rund 60 % des Gesamtabsatzes an Spirituosen erfolgten über den Lebensmittel-Einzelhandel. Zu den Gewinnern 2005 gehörten Wodka, Halbbitterliköre, Rum, Eierliköre, fruchtige Softspirituosen und Importprodukte Ouzo, Gin/Genever, Sahneliköre, Whisk(e)ys, Cachaça, Cocosliköre, Sambuca und Tequila. Nicht ganz so zufrieden stellend zeigte sich die Entwicklung in Bezug auf Weinbrand/Brandy und Cognac. Seit Einführung der Sondersteuer im Sommer 2004 sind die Ready-To-Drinks (RTD) rückläufig. Deren Anteil bezogen auf den Gesamtmarkt der Spirituosen lag 2005 im LEH noch bei rund 2 % des Spirituosenmarktes (2004: circa 5,2 %). Die Spirituosenimporte beliefen sich im Jahr 2005 auf rund 344 Mio. Flaschen à 0,7 Liter. Sie reduzierten sich im Vorjahresvergleich um 11 Mio. Flaschen à 0,7 Liter bzw. um 3,1 %. Insgesamt entfiel auf die Spirituosenimporte ein Anteil von 40 %. Die Spirituosenausfuhren erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 9,0 % bzw. um 13 Mio. Flaschen à 0,7 Liter, in der Summe rund 158 Mio. Flaschen à 0,7 Liter. Das Spirituosen-Gesamtmarktangebot 2005 lag mit rund 765 Mio. Flaschen à 0,7 Liter um 4,5 % unter dem Vorjahresniveau. Inklusive der spirituosenhaltigen Mischgetränke betrug die Inlandsnachfrage rund 800 Mio. Flaschen à 0,7 Liter, was einem Rückgang von 4,2 % entspricht. 2005 waren in der Spirituosenbranche 3.709 Mitarbeiter  in 82 Betrieben beschäftigt. Der Umsatz in der Spirituosenbranche lag bei 4,5 Milliarden €.  Mit Besorgnis schauen die deutschen Hersteller und Importeure der angekündigten Mehrwertsteuererhöhung 2007 entgegen. Die Pflege und Förderung eines verantwortungsvollen Umgangs mit alkoholhaltigen Getränken ist eine wichtige Aufgabe. Der BSI konzentriert im "Arbeitskreis Alkohol und Verantwortung" derzeit seine Aktivitäten auf den Ausbau von Präventionsmaßnahmen und Selbstregulierung. Seit Dezember 2005 wird die Präventionskampagne "Klartext reden!" erfolgreich mit dem BundesElternRat bundesweit durchgeführt (Internet: www.klartext-reden.de).
Gernot K. Märzhäuser

Harmonie von Speise und Wein
Zum Thema „Harmonie von Speise und Wein“ veranstaltet die Deutsche Wein- und Sommelierschule im Gastronomischen Bildungszentrum der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz am 8. Oktober von 9 bis 16.30 Uhr ein Seminar. Hier erleben die Teilnehmer eine systematische Vorgehensweise, Essen und Wein zu kombinieren. Sie spannen den Bogen zwischen Harmonie und kulinarischer Herausforderung. Nähere Informationen unter Telefon 0261/30489-40 und unter www.weinschule.com.


Internationaler Erfolg für Achkarrer Grauburgunder in Italien
Er kam, gefiel, und siegte: 2004 Achkarrer Schloßberg Grauburgunder Spätlese trocken Selektion ‚Bestes Fass’ siegt im internationalen Vergleich. Gleich zwei Grauburgunder aus der Winzergenossenschaft Achkarren im Kaiserstuhl wurden Ende Juni beim internationalen Pinot Grigio/Grauburgunder Wettbewerb im italienischen Städtchen Rivalta di Brentino-Belluno bei Verona mit Gold und Grossem Gold ausgezeichnet. Von über 200 Weinen aus aller Welt konnten sich nur zwei Topgewächse für die begehrte Grosse Goldmedaille qualifizieren – und einer davon ist die 2004 Achkarrer Schloßberg Grauburgunder Spätlese trocken Selektion ‚Bestes Fass’, in bester Gesellschaft mit einer A.O.C. Alsace Grand Cru aus Saint Remy. „Wir haben uns zum ersten Mal beteiligt, und dann gleich Sieger zu werden, der Beste aus einer sehr starken internationalen Konkurrenz“, kommentiert Waldemar Isele, Geschäftsführer der Winzergenossenschaft Achkarren den jüngsten Degustationserfolg, „darauf können wir wirklich stolz sein.“ Der zweite Wein, die 2005 Achkarrer Schloßberg Grauburgunder Spätlese trocken, setzte sich mit einer Goldmedaille ebenfalls auf die Bestenliste der Veranstalter.


Ist Alkohol gesund?
Die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V., Aachen, informiert über, die Wirkung von Alökohol auf die Gesundheit.  Die schlechte Nachricht vorweg - Alkohol hemmt die Fettverdauung, das Verdauungsschnäpschen tut seinem Namen also keine Ehre. Besser wäre es, weniger fettreich zu essen, betonte Frau Doktor Bärbel beim dritten Internationalen Diätetik Kongress in Aachen. Der aufgenommene Alkohol gelangt über das Blut in die Leber und wird dort durch das Enzym Alkohol-Dehydrogenase abgebaut. Ab 0,45 Promille ist der Körper nicht mehr in der Lage, den Organen, vor allem dem Gehirn und den Muskelzellen, Glucose zur Verfügung zu stellen, da die Glucosespeicher in der Leber geschlossen bleiben. In leichten Fällen führt dies zu Kopfschmerzen und Gereiztheit, in extremen zu Bewusstlosigkeit und Koma. Aber die gute Nachricht folgt: Moderat konsumierter Alkohol erhöht nach Statistiken tatsächlich die Lebenserwartung. In den 20er Jahren fiel Pathologen auf, dass Blutgefäße von Alkoholikern, die an Leberzirrhose verstorben waren, auffallend saubere Innenwände aufwiesen. Zwischenzeitlich ließ sich dieser positive Einfluss auf die Blutgefäße durch eine Vielzahl von Studien belegen. Alkohol erhöht die Werte für HDL-Cholesterin, so dass sich weniger LDL-Cholesterin an den Gefäßwänden ablagert. Durch Aggregationshemmung und gesteigerte fibrinolytische Aktivität wirkt Alkohol zudem gerinnungshemmend. Darüber hinaus senkt Alkohol den Lipoprotein-Blutspiegel. Im New England Journal of Medicine veröffentlichten Forscher, dass Abstinenzler im Vergleich zu moderaten Genießern ein um zwanzig Prozent höheres Sterberisiko aufwiesen. Welche Alkoholmenge als risikoarm einzustufen ist, ist umstritten. Die Weltgesundheitsorganisation WHO legt die Obergrenze bei 30 Gramm täglich für Männer und 20 Gramm für Frauen fest, während die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen diese Werte als zu hoch erachtet. In der Fachdiskussion sind 10 bis 12 Gramm für Frauen und 20 bis 24 Gramm für Männer bei täglichem Konsum als risikoarm einzustufen. 20 Gramm Alkohol entsprechen etwa einem halben Liter Bier, einem Viertel Liter Wein oder 60 Milliliter Spirituosen. Diese Werte gelten selbstverständlich nur für gesunde Erwachsene. Leberkranke, Schwangere, Alkoholkranke oder Patienten mit genetischen Risiken für Brust- oder Eierstockkrebs sollten grundsätzlich keinen Alkohol trinken.
 

Weine aus aller Welt
Die Deutsche Wein- und Sommelierschule im Gastronomischen Bildungszentrum der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz veranstaltet am 1. Oktober von 9 bis 16.30 Uhr das Seminar „Down Under – Die unverwechselbaren Weine der Neuen Welt“. Das Seminar behandelt die Anbauländer Südafrika, Chile, Neuseeland und Australien. Die Teilnehmer lernen die Landschaft, das Klima und die verschiedenen Weinstile der Weinanbauländer kennen. Die jeweilige gesetzliche Grundlage und Etikettenkunde werden vermittelt.
Nähere Informationen unter Telefon 0261/30489-40 und unter www.weinschule.com.

  
Rheinsteig läuft auf Erfolgskurs
100 000 Gäste in sechs Wandermonaten – Bereits 3,5 Millionen Euro in die Region gebracht
Der von den Wirtschaftsministerien geförderte und von den Anrainerkommunen mitfinanzierte „Rheinsteig“ entwickelt sich zu einem erfolgreichen Tourismusprojekt : In den sechs Haupt-Wandermonaten seit Eröffnung des Rheinsteigs machten sich ca. 100 000 Gäste auf den Weg, um die Schönheiten des Rheintals per pedes zu entdecken. Der neue rheinland-pfälzische  Wirtschaftsminister Hendrik Hering zeigte sich hocherfreut über die Erfolgszahlen für den Rheinsteig. „Der Rheinsteig ist für das Wanderland Rheinland-Pfalz ein Vorzeigeprojekt“, so Hering. Auch in anderen Tourismusregionen von Rheinland-Pfalz werde das Wirtschaftsministerium daher die Einrichtung von Prädikatswanderwegen finanziell unterstützen. Mit der Wanderzentrale Rheinland-Pfalz habe das Land in diesem Jahr bei der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH zudem eine entsprechende Kompetenzstelle geschaffen. „Es läuft hervorragend“, freut sich Dr. Achim Schloemer, Chef der Rheinland-Pfalz-Tourismus GmbH, über den „Erfolgskurs“ des Rheinsteigs, der sich 320 Kilometer von Bonn bis Wiesbaden schlängelt. Schloemer zieht erste Bilanz: Mehr als 100 000 Wanderer brachten nach den Erfahrungswerten des DWIF rund 3,5 Millionen Euro Umsatz in die Region: „Das entspricht rund 70 neuen Arbeitsplätzen.“ Die Anzahl der Tagesausflüglern und Übernachtungsgästen halten sich dabei die Waage. Gasthäuser, Pensionen und Hotels zählten seit Eröffnung des Rheinsteiges im September rund 50 000 zusätzliche Übernachtungen – und auch die Einheimischen lassen mehr Geld vor der Haustüre.
Neuer Reisekatalog
„Viele einheimische Wanderer entdecken auf dem Rheinsteig ihre Heimat neu“, betont Projektleiterin Karin Hünerfauth-Brixius. Für die Wandergäste bietet das Rheinsteigbüro nun einen brandneuen Reisekatalog „Erlebniswandern am Rheinsteig“ an, in dem komplette Angebote für Wandertouren beschreiben sind. Von Standortquartieren in wanderfreundlichen Hotels bis hin zu Arrangements für Wanderungen von Haus zu Haus mit Gepäcktransfer ist eine umfassende Auswahl enthalten. Der deutsch-englische Katalog ist unter www.rheinsteig.de komplett abgedruckt. Die Druckversion kann im Internetshop bestellt werden (Gebühr für Infopaket Rheinsteig inkl. Porto: 5,- €).
Rheinsteig-Lotsen
Im Welterbe-Gebiet zwischen Kestert und Kaub nehmen demnächst im Rahmen eines Pilotprojektes sieben 1-Euro-Kräfte als „Rheinsteig-Lotsen“ den Dienst auf und stehen Wanderern unterwegs mit Rat und Tat zur Seite. Außerdem kümmern sich die Lotsen um Pflege- und Unterhaltungsmaßnahmen am Rheinsteig. Sollte das Projekt Schule machen, ist eine Ausweitung auf die anderen Kommunen denkbar.
Rheinsteig-Information: Hotline: 01805-648328 (12 ct pro Min., 9-15 Uhr) www.rheinsteig.de; info@rheinsteig.de  Quelle: DWIF: Deutsches Wirtschaftswissenschaftliches Institut für Fremdenverkehr an der Universität München. (siehe auch AHGZ vom 08.05.06)


Festspielhaus Bregenz
„Genuss am See " - Kulinarisches, Kunst und Küchenstars
Fünftes Genuss-Festival von 13. bis 16. Oktober Festspielhaus Bregenz  Der Bregenzer Herbst ist die Zeit der Genussmenschen. Das Festival „Genuss am See 2006" im Festspielhaus Bregenz präsentiert vom 13. bis 16. Oktober vier Tage lang kulinarische Köstlichkeiten. Die Zutaten sind regionale Produkte, internationale Küchenstars, Kunst und Information. Auf der Küchen-Bühne gastieren Johanna Maier, André Jaeger, Johann Lafer und Stefan Marquard. Es soll ein Genuss-Festival geboten werden, das sich ganz an die Endverbraucher richtet.“ Die „Genuss am See 2006“ präsentiert die Köstlichkeiten der Region, gleichzeitig zeigt sie neueste Koch- und Ernährungstrends auf und ist Bühne für internationale Küchenstars. „Genuss am See 2006“ Festspielhaus Bregenz, Freitag, 13. bis Montag, 16. Oktober.  Öffnungszeiten: Freitag 16 bis 22 Uhr. Samstag und Sonntag von 11 bis 19 Uhr, Montag von 11 bis 18 Uhr. Veranstalter: Festspielhaus Bregenz Informationen: www.genuss-am-see.com


BIERHEFE: älteste Anti-Aging- und Heilsubstanz!
Bierhefe, die getrocknete und pulverisierte Form der Hefepilzzellen, vollbringt äußerlich wie innerlich angewandt, seit mindestens 5.000 Jahren seine beachtlichen Wirkungen als Heilmittel, Vitalstofflieferant, Schönheitselixier und Jungbrunnen zugleich. Das heute in Form von Kapseln, Tabletten, Flocken, Pulver sowie zahlreichen Kosmetika angebotene Naturheilprodukt und Schönheitsmittel wird nicht erst seit der Neuzeit von Medizinern, Ernährungswissenschaftlern und Naturheilkundlern  empfohlen, weiß Diplom Ernährungswissenschaftlerin Bettina Geier von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin aus Aachen. Angesichts ihrer Einsatzvielfalt und der seit Jahrtausenden bekannten Wirkkräfte, trägt die Bierhefe lange nicht den Popularitätsstatus, der dem Multitalent gebühren müsste. Bierhefe vermehrt sich während des Fermentationsprozesses nach dem Vermischen von Wasser, Hopfen und Gerste bei der Bierherstellung. Die multifunktionale Bierhefe, die während des Bier-Brauprozesses aufwändig isoliert wird, ist eine wahre Schatztruhe an B-Vitaminen, unentbehrlichen Aminosäuren und verschiedenen Mineralstoffen und Spurenelementen. Diese Kombination hat positive Wirkungen auf das Erscheinungsbild von Haut, Haaren und Nägeln, auf die Funktionsfähigkeit des Nervensystems, auf Organe und das Muskelgewebe sowie auf das Immunsystem. Die Bierhefe besitzt aber zudem als nebenwirkungsfreies Naturheilmittel eine Vielzahl weiterer medizinischer Anwendungsmöglichkeiten. Aufzeichnungen von Paracelsus, Hippokrates, Sebastian Kneipp und Hildegard von Bingen geben nennenswert preis, dass die kleinen Kraftwerke Hefezellen jahrhundertelang als eines der wichtigsten Arzneien angesehen wurden. Schon viel früher, bereits im 16. Jahrhundert vor Christus, wurde die Bierhefe auf Papyrus als „Anti-Aging-Mittel“ gelobt. Da die Mikroorganismen jedoch erst bei 800-facher Vergrößerung für den Menschen erkennbar sind, konnte die Bierhefe dennoch erst etwa 3.500 Jahre später mit Erfindung des Mikroskops zweifelsfrei nachgewiesen und ihre Wirkvielfalt in der Folge genauer erforscht werden.  Belegt ist die volksmedizinische Anwendung von Bierhefe seit dem 19. Jahrhundert. So war der Hefeschlamm als Heilmittel gegen Hauterkrankungen wie Akne, Ekzemen, Furunkeln, unreiner Haut, Hautpilzinfektionen sowie schlecht heilenden Wunden bekannt und wurde, wie auch heute noch, äußerlich auf die betroffenen Hautstellen appliziert. Bei diversen Erkrankungen, die nicht nur die Haut betreffen und auf Mangelernährung mit bestimmten B-Vitaminen zurückzuführen sind, schafft Bierhefe als Nahrungsergänzung eingenommen, Abhilfe. Zu diesem Zweck kommt die Bierhefe in Südamerika bereits seit 100 Jahren zum Einsatz. Die Menschheit trank Bier jahrtausendelang in seiner ungefilterten Form und führte damit die wertvollen Bestandteile der Bierhefe dem Körper automatisch zu. Zur Haltbarmachung des Bieres und um es über große Strecken ohne Qualitätseinbußen transportieren zu können, begann man vor rund fünfzig Jahren, die im Bier enthaltene Hefe auszufiltern. Der Gesundheitsförderer wurde paradoxer Weise zum Ausschussprodukt, das entsorgt wurde. Aber die Neuzeit hat auch seine guten Seiten: Denn man muss angesichts der Angebotsvielfalt an Bierhefeprodukten auf deren Inhaltsstoffe nicht verzichten. Teilweise wird die Bierhefe, abhängig vom Verwendungszweck, zusätzlich mit bestimmten Stoffen angereichert. Dadurch erlangen die nativ vorhandenen Wirkkräfte eine weitere Steigerung. Das wachsende Sortiment an nahrungsergänzender Bierhefe bietet eine empfehlenswerte Alternative zu der früher im Bier enthaltenen Bierhefe, um Gesundheit und jugendliche Frische natürlich zu erhalten, fällt das Urteil von Bettina Geier aus.


Gesund essen in der Kindertagesstätte
Immer mehr Kindergärten werden inzwischen als Kindertagesstätten geführt. Dadurch kommt dem Thema Essen und Trinken eine besondere Bedeutung zu. Das Gastronomische Bildungszentrum (GBZ) der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz veranstaltet am 22. August von 9 bis 16.30 Uhr das Seminar „Kita fit – mach mit“. Angesprochen sind alle Mitarbeiter, die für den Bereich Kinderernährung verantwortlich sind. Das Praxisseminar bietet zahlreiche Hinweise für den Berufsalltag. Es zeigt, wie ein gesundes Frühstück auszusehen hat und was in eine Pausendose gehört. Außerdem steht Ernährungserziehung auf dem Programm und geeignete Kinderlebensmittel werden besprochen. Informationen: Telefon 0261/30489-30, www.forum-diaetetik.de